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Bild des Geldes und eines Dachs, das anzeigt, wie das Klimapaket Sie Geld auf Ihrem Dach sparen kann

Was das Klimapaket für Ihre Dachsanierung bedeutet

Was das Klimapaket für Ihre Dachsanierung bedeutet, was sich bei der Förderung für die Dachsanierung geändert hat, und wie Sie am schnellsten und einfachsten vom Klimapaket profitieren, erfahren Sie hier. 

Die Bundesregierung hat vor kurzer Zeit das sogenannte Klimapaket beschlossen. Dies bedeutet nicht nur Umstellungen für die Industrie und einige Verbraucher, sondern bietet auch mehrere Vorteile. Vor allem für Immobilienbesitzer gibt es erhebliche Vorteile, wenn diese sich für eine Dachsanierung und andere energetische Maßnahmen entscheiden. Wir zeigen Ihnen, warum mit dem Klimapaket die Dachsanierung noch attraktiver wird und worauf es zu achten gilt.

Die Eckpunkte des Klimapakets

Das Ziel des Klimapaketes ist es die Erzeugung und den Verbrauch von CO2 einzuschränken. In Deutschland allein entfällt ein großer Teil des erzeugten CO2s auf private und gewerblich genutzte Immobilien. Dem hat die Bundesregierung Rechnung getragen und unter anderem verschiedene Förderungen in das Klimapaket integriert, welche die aktive Reduzierung des CO2-Ausstoßes im privaten Umfeld fördern sollen. Davon profitieren sowohl Hausbauer, welche aktuell ihr eigenes Haus planen und dieses neu bauen, aber auch Besitzer von Bestandsimmobilien, wenn diese die Immobilien im Rahmen der Umweltverträglichkeit sanieren und energetisch sinnvoll erweitern. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Dämmung des Gebäudes. Denn ein gut gedämmtes Gebäude verbraucht deutlich weniger Energie und benötigt somit deutlich weniger Energieträger, damit es im Innern des Hauses angenehm wohnlich bleibt. Doch was bedeutet das Klimapaket für die Dachsanierung?

Förderung für die Dachsanierung dank Klimapaket

Über das Dach verlieren Häuser ohne eine Dämmung enorm viel Energie. Selbst bei neueren Gebäuden ohne einen gedämmten Dachboden geht enorm viel Energie und Wärme verloren. Experten schätzen, dass im Schnitt rund ein Drittel der Energie allein über das Dach verloren geht. Daher ist es ganz im Sinne des Klimapakets das Dach zu dämmen und eine Dachsanierung durchzuführen. Betrachten wir also erst einmal die Vorteile, welche das Klimapaket bei der Dachsanierung und bei weiteren Arbeiten für Sie bietet.

 

Diagramm, das zeigt, wie Sie mit dem Klimapaket Geld bei Ihrer Dachkasse sparen können

 

Steuerliche Vorteile durch das Klimapaket bei der Dachsanierung

Ein wichtiger Baustein beim Klimapaket ist die steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Diese gilt seit dem 1. Januar 2020 und bietet Ihnen als Hausbesitzer viele Vorteile. Denn genau diese steuerliche Abschreibbarkeit von Sanierungsmaßnahmen macht diese umso attraktiver für viele Hausbesitzer. Absetzbar sind neben dem Austausch von Fenstern oder Türen und dem Einbau einer neuen und ökologischen Heizungsanlage auch die energetische Sanierung der Gebäudehülle. Neben der Dämmung der Wände gehört hierbei vor allem die Dämmung des Daches zu einem sehr wichtigen Faktor. Denn über ein ungedämmtes Dach verliert ein Gebäude bis zu 30 Prozent seiner Energie. Daher ist es besonders vorteilhaft, wenn Sie eine umfassende Dachsanierung dank Klimapaket steuerlich geltend machen können.

Sie dürfen insgesamt maximal 20 Prozent der Kosten bis höchstens 40.000 Euro über drei Jahre von der Steuer absetzen. In den ersten beiden Jahren sind maximal 7 Prozent, im letzten Jahr maximal 6 Prozent absetzbar. Diese Regelung gilt aktuell erst einmal von 2020 bis 2039, sodass es sich für Sie durchaus rentiert, bereits jetzt eine Dachsanierung zu planen. Immerhin sparen Sie somit bares Geld und profitieren bei der Dachsanierung vom Klimapaket direkt und ohne Probleme.

Auch die Energieberatung kann abgesetzt werden

Eine weitere Änderung durch das Klimapaket betrifft die Leistungen von Energieberatungen. Denn deren Leistungen mussten Immobilienbesitzer bisher alleine tragen, auch wenn deren Leistungen und Arbeiten für einige Förderungen notwendig waren. Mit dem Klimapaket ändert sich auch dieser Punkt. Denn nun sind bis zu 50 Prozent der Kosten einer Energieberatung ebenfalls steuerlich absetzbar, sodass Sie noch stärker von der Beratung und den umfassenden Leistungen profitieren. Vor allem, da diese Leistungen für einige Förderungen noch immer notwendig sind.

Änderungen bei der KfW durch das Klimapaket

Bei der Sanierung selbst genutzten Eigentums profitieren Sie in Zukunft deutlich stärker von der Förderung für die Dachsanierung durch die KfW. Denn auch hier wurde dank Klimapaket nachgebessert, sodass sich die finanziellen Grenzen einiger Förderungen deutlich erweitert haben. Zum einen werden ab dem 24. Januar 2020 sowohl die Kredit- als auch die Zuschussvariante der KfW gleichwertig und gleichermaßen gefördert. Somit wurde eine Ungleichheit in der Förderung abgeschafft. Doch damit nicht genug.

Die Höhe der förderfähigen Kosten bei einem KfW-Effizienzhaus steigen seit dem oben genannten Termin von 100.000 auf 120.000 Euro. Auch bei dem möglichen Zuschuss zu einem Effizienzhaus gibt es eine Veränderung. Nun sind, abhängig von der Effizienzklasse, Zuschüsse zwischen 30.000 und 48.000 Euro möglich. Eine deutliche Verbesserung für den Verbraucher.

Die Förderung für die Dachsanierung kann sich also sehen lassen. Denn allein die KfW bietet deutlich effektivere Förderungen als bisher.

Bürokratische Änderungen mit dem Klimapaket

Möchten Sie für sich eine KfW-Förderung für die Dachsanierung in Anspruch nehmen, ist ab diesem Jahr die Begleitung der Umbauten durch einen Gebäudeenergieberater verpflichtend. Dieser muss das gesamte Projekt begleiten und die Effizienz der Dämmung und der Sanierung prüfen. Da Sie jedoch einen Teil der Kosten ebenfalls steuerlich geltend machen können, ist dies kein Problem. Möchten Sie die steuerliche Absetzbarkeit nutzen, genügt allerdings eine Fachunternehmererklärung des durchführenden Fachbetriebs, damit Sie von den steuerlichen Vorteilen profitieren können. Das erleichtert nicht nur das Nutzen der Förderung, sondern verringert auch den bürokratischen Dschungel erheblich.

Ein Meindach-Dachdecker installiert Sonnenkollektoren, die Teil des Klimapakets sind

Weniger bürokratische Hürden – mehr Förderung für die Dachsanierung

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass mit dem Klimapaket die Dachsanierung nicht nur lohnender wird, auch der Aufwand für Sie minimiert sich. Denn es ist geplant, dass bereits ein Antrag genügen soll, um von den vollen Förderleistungen zu profitieren. Das bedeutet, dass Sie für eine Förderung für die Dachsanierung nicht mehr von Zuständigkeit zu Zuständigkeit laufen müssen, sondern den Antrag bequem und einfach stellen können. Lassen Sie die Dachsanierung durch einen zuverlässigen MeinDach Partnerbetrieb durchführen, lässt sich der Aufwand insgesamt sogar nochmal minimieren. Denn hier erwarten Sie deutsche Meisterbetriebe, deren Dachdecker und Zimmerer ihr Handwerk verstehen und welche für eine schnelle und fachgerechte Umsetzung der Dachsanierung sorgen.

Warum es sinnvoll ist, bereits jetzt eine Dachsanierung zu planen

Auch wenn manche Eckpunkte der Förderung und der Förderleistungen jetzt noch nicht vollständig ausgearbeitet sind, so gilt die Förderung bereits seit dem Beginn des Jahres 2020. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, bereits jetzt einen Termin für die Dachsanierung zu planen. Denn wenn erst einmal mehr Immobilienbesitzer mitbekommen haben, dass dank Klimapaket die Dachsanierung gefördert wird, werden viele Menschen diese Leistungen in Anspruch nehmen wollen. Zudem haben Sie den Vorteil bei einer langfristigen und frühzeitigen Planung, dass viele MeinDach Partnerbetriebe in der Regel zur Verfügung stehen und Sie somit von den bestmöglichen Konditionen profitieren. Zudem können Sie bei langfristiger Planung exakt festlegen, zu welchem Zeitpunkt die Dachsanierung durchgeführt werden soll. Wir haben für Sie die verschiedenen Jahreszeiten und ihre Vorteile einmal genauer unter die Lupe genommen.

Verschiedene Varianten der Dachdämmung und ihre Vorteile

Möchten Sie Ihr Dach energetisch sanieren und es dämmen lassen, bietet dies natürlich einige Vorteile. Allerdings haben Sie häufig auch die Wahl zwischen verschiedenen Dämm-Methoden und somit auch zwischen verschiedenen Kosten. Manche Dämmungen lassen sich beispielsweise nur mit einer vollständigen Dachsanierung durchführen, da hierzu die gesamte Dacheindeckung entfernt werden muss. Steht also eh ein neues Dach an, sollten Sie eine solche Dämmung wählen. Soll ein gut erhaltenes und bestehendes Dach gedämmt werden, bleibt meist nur die Lösung der Zwischensparrendämmung, da hierbei die Dacheindeckung nicht entfernt werden muss. Da es sich allerdings in allen Fällen um eine energetische Sanierung der Gebäudehülle handelt, können Sie diese Form der Dachsanierung dank des Klimapakets fördern lassen. Durch die Auswahl unterschiedlicher Dämm-Stärken und unterschiedlicher Materialien können Sie zudem die Kosten individuell beeinflussen. Allerdings rentiert es sich dank des Klimapakets deutlich, bei der Dachsanierung nicht zu sparen, um die Förderung umfassend nutzen zu können. Besonders die steuerlichen Vorteile fallen dabei besonders ins Gewicht.

Auswahl verschiedener Materialien kann die Kosten senken

Sowohl bei der Dämmung des Daches als auch bei der Sanierung der Dacheindeckung können Sie zwischen vielen verschiedenen Materialien auswählen. Das bietet nicht nur den Vorteil, dass Sie das Aussehen und die Funktionalität des Daches nachhaltig beeinflussen können, die Auswahl der verschiedenen Materialien bestimmt selbstverständlich auch den Preis. Neben den klassischen Dachziegeln sind beispielsweise Metalldächer bei vielen Menschen mittlerweile sehr beliebt. Darf es ein wenig edler sein und passt diese Dacheindeckung zu Ihrem Gebäude, ist natürlich ein Schieferdach eine sehr gute Wahl. Denken Sie zudem an den ökologischen Faktor bei der Dacheindeckung. Denn auch hier gibt es einige Punkte zu beachten. Möchten Sie bei der Dacheindeckung nicht nur das Klimapaket beachten, sondern auch insgesamt die Umwelt entlasten, bietet sich eine solche Lösung geradezu an.

Kombinieren Sie die Dachsanierung mit weiteren Arbeiten

Wenn Sie, motiviert durch das Klimapaket, Ihre Dachsanierung planen, sollten Sie gegebenenfalls weitere Arbeiten in Betracht ziehen. Denn auch der Austausch von Fenstern und Türen, der Einbau einer ökologischen Heizungsanlage oder auch die Installation von Photovoltaik auf dem Dach wird vom Bund im Rahmen des Klimapakets gefördert. Dank der Förderung können Sie somit Ihr Haus umfassend energetisch sanieren und dabei von der Förderung aktiv und deutlich profitieren. So können Sie Ihre eigene Immobilie als effektive Geldanlage nutzen und gleich mehrfach vom Klimapaket abseits der Dachsanierung profitieren. Wir raten diese umfassenden Kombinationslösungen immer mit Ihrem Steuerberater abzusprechen, da dieser Ihnen genau sagen kann, welche Arbeiten abseits der Dachsanierung für Sie dank Klimapaket sinnvoll und zielführend sein können.

Mit welchen Kosten Sie bei einer Dachsanierung rechnen müssen

Die Kosten einer Dachsanierung lassen sich nicht exakt beziffern, da diese von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass Sie bei einem Steildach mit Kosten zwischen 200 und 250 Euro pro Quadratmeter Dachfläche rechnen müssen. Ist Ihr Dach also die durchschnittlichen 150 Quadratmeter groß, erwarten Sie Kosten zwischen 30.000 und 37.500 Euro. Abhängig von den gewählten Materialien und dem Aufbau des Daches können diese Kosten allerdings nochmals deutlich variieren.

Ein Meindach-Dachdecker installiert die Dachisolierung, die Teil des Klimapakets ist

Dank des Klimapakets minimieren sich die Kosten langfristig

Wie Sie sehen, ist eine Dachsanierung natürlich erst einmal mit Investitionskosten verbunden. Doch dank der 2020 eingeführten Regelungen des Klimapakets lassen sich diese Kosten für Sie minimieren. Allein die steuerliche Absetzbarkeit erleichtert die Entscheidung für viele Hausbesitzer deutlich. Vor allem, da die Kosten nicht nur kurzfristig, sondern langfristig minimiert werden. Gehen wir einmal von der rein steuerlichen Absetzbarkeit aus. So reduziert diese die Kosten des Umbaus um rund 20 Prozent. Allein dies ist schon ein erheblicher Anreiz eine fachgerechte Dachsanierung durchführen zu lassen. Hinzu kommt die Minimierung des Energieverbrauchs, welche sich sehr schnell bemerkbar machen wird. Rechnen Sie hierbei ebenfalls mit einer Reduzierung von rund 20 Prozent der Kosten.

Kostet Ihre Dachsanierung somit also wie oben geschätzt 30.000 Euro, können allein 6.000 Euro über die Steuer abgesetzt werden. Die Summe von 24.000 Euro bleiben als Kosten bestehen. Reduzieren Sie allerdings Ihre jährlichen Strom- und Heizkosten durch die Sanierung um 500 Euro, amortisieren sich die Kosten für das neue Dach bereits nach vier Jahren. Sie sehen, dass sich die neue Förderung durch das Klimapaket bei der Dachsanierung enorm rentiert.

Setzen Sie auf deutsche Meisterbetriebe bei der Dachsanierung

Möchten Sie dank Klimapaket Ihre Dachsanierung steuerlich geltend machen, ist eine Bescheinigung des durchführenden Fachbetriebes notwendig. Allein deswegen rentiert es sich bereits auf echte Fachbetriebe zu setzen, deren Dachdecker und Zimmerer nicht nur über die notwendige Erfahrung, sondern auch über die entsprechende Ausbildung verfügen. Die MeinDach Partnerbetriebe sind deutsche Meisterbetriebe aus Ihrer Region, welche die Arbeiten an Ihrem Dach fachgerecht und zuverlässig durchführen. So gibt es keine Schwierigkeiten mit der Dachsanierung und dem Klimapaket, wenn Sie die verschiedenen Förderungen in Anspruch nehmen möchten.

So einfach finden Sie einen MeinDach Partnerbetrieb

Nutzen Sie die einfache Möglichkeit über MeinDach ein Angebot für Ihr Dachprojekt anzufragen und schnell und einfach einen passenden Partnerbetrieb in Ihrer Region zu finden. So können Sie Ihre Dachsanierung dank Klimapaket frühzeitig planen und diese von den Experten durchführen lassen. Profitieren Sie von der einfachen Planung und der fachgerechten und pünktlichen Durchführung Ihrer Dachsanierung und profitieren Sie somit effektiv vom beschlossenen Maßnahmenpaket der Bundesregierung. Im Januar 2020 ist das Klimapaket in Kraft getreten, sodass Sie bereits jetzt von den verschiedenen Förderungen bei der Dachsanierung profitieren können.

Was man über eine Dachsanierung im Winter wissen sollte

Klassischerweise vermeiden viele Hausbesitzer die kalten Herbst- und Wintermonate für eine Dachsanierung und befürchten Regen, Schnee und Kälte. Heute sind niedrige Temperaturen und schlechtes Winter allerdings kaum noch ein Grund für eine Einstellung der Bauarbeiten. Vielmehr kann sich eine Dachsanierung im Winter für Kunden wie Handwerksbetriebe regelrecht lohnen. Erfahren Sie hier alle Pro und Contras für Ihr Dachprojekt in der kalten Jahreszeit.

Dachsanierung im Winter möglich

Hierzulande ist der Winter meist von Kälte und viel Regen oder Schnee geprägt. Keine idealen Bedingungen, um Bauvorhaben voranzutreiben. Schließlich müssen Bauelemente vor Regen, Eis und Schnee geschützt werden. Der notwendige Mehraufwand für eine Dachsanierung im Winter kann sich jedoch relativ schnell amortisieren. Mit diesen Vorkehrungen können Sie Ihr Dach auch in der kalten Jahreszeit auf Vordermann bringen und für die Zukunft rüsten.

Mithilfe eines speziellen Wetterschutzdachs kann eine Sanierung selbst bei schlechten Wetterverhältnissen ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Zusätzlich ermöglichen moderne Baustoffe, ein Arbeiten bei besonders niedrigen Temperaturen. Dank der fortgeschrittenen Entwicklung sind entsprechende Unterspannbahnen, Zwischendämmungen und Lacke auf dem Markt und bieten für jeden Bedarf das Passende. Eine genaue Auswahl der Materialien, aber vor allem eine durchdachte Planung ist bei der Dachsanierung – im Winter wie im Sommer – essentiell. Auf welche Punkte Sie bei der Durchführung in den kalten Jahreszeiten besonders achten sollten, zeigen wir Ihnen im nächsten Abschnitt.

Die Planung für eine reibungsfreie Dachsanierung im Winter

Damit die Dachsanierung ohne Verzögerungen abläuft, ist eine durchdachte Planung notwendig. Vor allem die richtige Terminierung ist ausschlaggebend, um Frost zu vermeiden. Daher ist es günstig, im Oktober oder November mit den Arbeiten zu beginnen.

Gleichzeitig müssen Schutzmaßnahmen wie ein passendes Notdach oder Planen bei Bedarf sofort einsatzbereit verfügbar sein. Dazu ist die richtige Dimensionierung bereits im Vorfeld zu klären. Um das Dach bei plötzlich einsetzendem Regen schnell und effektiv zu schützen, sind andererseits aber auch ausreichend Mitarbeiter vor Ort notwendig.

Diese Punkte gilt es bei der Umsetzung zu beachten

Bei einer Dachsanierung im Winter kann es durch Frost und Schnee bedingt zu Verzögerungen kommen. Dies gilt insbesondere bei Arbeiten wie der Demontage der alten Eindeckung oder der Anbringung der Wärmedämmung. Für die Baumaterialien ist Frost weniger problematisch, vielmehr besteht eine erhöhte Unfallgefahr für die Mitarbeiter auf dem dann glatten und rutschigen Dach.

Daher sollten Sie in den nasskalten Jahreszeiten stets einen größeren Zeitpuffer einplanen. Maschinen und Werkzeuge müssen zudem regensicher abgestellt werden können. Dies liegt vor allem im Interesse des Dachdeckers, der unnötiger Korrosion vorbeugen möchte.

Pflicht des Dachdeckers ist es dagegen, die Dachkonstruktion vor Schäden durch Niederschläge zu schützen. Achten Sie darauf, dass die Handwerker genügend Zeit in die Vorbereitung stecken, und fragen Sie gegebenenfalls nach.

Damit die Dachsanierung langfristig effizient ist, muss neben der Auswahl der geeigneten und aufeinander abgestimmten Qualitätsmaterialien auch auf deren fachgerechten Einbau geachtet werden. Entscheiden Sie sich daher stets für erfahrene Meisterbetriebe, die jedes Detail – von der Dachdämmung über die Unterspannbahn, Dichtungsbahnen und Kleber bis hin zur Dacheindeckung – professionell verarbeiten. Nur wenn alle Teile perfekt zusammenpassen, sorgen sie dafür, dass das Dach für die nächsten rund 50 Jahre optimalen Schutz bietet.

Dacherneuerung mit effizienter Dämmung verbinden

Um das Dach nach Schäden durch Stürme oder Starkregen vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, ist es wichtig, Dächer regelmäßig zu überprüfen und notwendige Reparaturen zügig durchzuführen. Gerade im Herbst und Winter sorgen starke Niederschläge für eine große Belastung von Dächern. Dacheindeckungen dürfen daher keinerlei Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringen lassen, andernfalls entstehen schnell schwerwiegende Probleme. Bei feuchten oder gar nassen Stellen besteht dringender Handlungsbedarf!

Ist eine umfangreiche Dachsanierung notwendig, lohnt es sich über eine Verbesserung der Dämmung nachzudenken. Sie garantiert nicht nur einen guten Wärmeschutz im Winter, sondern hält im Sommer auch die Hitze draußen. Im Zuge einer Dacherneuerung lässt sie sich kostensparend umsetzen. Durch geringere Heizkosten können Sie diese Investition im Laufe der Zeit sogar amortisieren. Außerdem gibt es vom Staat attraktive Förderungen und Kredite für Ihre effiziente Dachdämmung.

Tipp: Bei einer Dachsanierung sind heute teilweise strenge Vorschriften gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Für Hauskäufer von Ein- und Zweifamilienhäuser, die bereits vor dem 1. Februar 2002 bewohnt wurden, besteht sogar Sanierungspflicht. Das bedeutet, dass der Käufer die oberste Geschossdecke bzw. das Dach innerhalb von 2 Jahren (!) dämmen muss. Die erfahrenen MeinDach Partnerbetriebe beraten Sie dabei gern und geben Ihnen Hilfe bei der Suche nach möglichen Förderungsmaßnahmen.

Richtig dämmen – aber wie?

Bei der Dachdämmung gibt es drei unterschiedliche Verfahren, die bei Bedarf miteinander kombiniert werden können. Während die Zwischen- und Untersparrendämmung auch nachträglich eingebaut und so die Dämmwirkung erhöht werden kann, ist der Einbau einer Aufsparrendämmung nur im Zuge einer Neueindeckung möglich. Steht eine Sanierung an, lohnt es sich deshalb, die effiziente Aufsparrendämmung zu wählen und so die bestmögliche Dämmleistung für Ihre Immobilie zu erhalten.

Da die Aufsparrendämmung durchgängig über die gesamte Dachkonstruktion angebracht wird, können hier Wärmebrücken, die zu Wärmeverlusten führen, effizient vermieden werden. Bei der Zwischensparrendämmung können – abhängig von der Stärke der Sparren – zwar recht dicke Dämmplatten oder Rollmaterial eingebracht werden. Aber die winzigen Spalten zu den Sparren bergen die Gefahr von Wärmeverlusten.

Die Untersparrendämmung wird dagegen unter den Sparren, also im Innenbereich des Dachgebälks angebracht. Dadurch kann sie zwar flächendeckend wirken, aber schnell entstehen hier Schwachstellen durch unsauber ausgeführte Verbindungsstellen. Dies ist besonders gravierend – nicht nur bei einer Dachsanierung im Winter – wenn so Feuchtigkeit in die Dachbalken gelangt und Schimmel entsteht.

Die beste Möglichkeit für Ihre Dachdämmung stellt daher die Aufsparrendämmung im Rahmen einer Dachsanierung dar. Nutzen Sie Ihr Dachprojekt, um zukünftig Heizkosten einzusparen und ein angenehmes Raumklima bei Kälte wie bei Hitze zu erhalten.

Warum kann sich eine Dachsanierung im Winter lohnen?

– günstigere Angebote der Fachbetriebe

– weniger zeitliche Verzögerungen durch Überlastung der Betriebe

– günstigere Baumaterialien durch Lieferanten

Mit der Ausnahme von anhaltendem Frost und ausgeprägten Stürmen gibt es keine Witterungsereignisse, die eine Dachsanierung im Winter unmöglich machen. Ausreichend geplant, kann sich eine winterliche Dachsanierung sogar finanziell lohnen. Schließlich besteht bei Dachdeckern im Sommer Hochkonjunktur, während danach weniger los ist.

Da die Handwerksbetriebe im Winter weniger zu tun haben, können Sie sich neben besseren Angeboten auch auf eine zügigere Umsetzung verlassen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, wird es im Winter kaum zu zeitlichen Verzögerungen aufgrund von Mitarbeiterengpässen durch zu viele Aufträge kommen.

Bei einer ausreichenden Beleuchtung kann unter einem Wetterschutzdach sogar im Zwei-Schichtsystem ohne Wettereinfluss gearbeitet werden. Die Kosten für die Installation des Wetterschutzdachs können zudem durch günstigere Baumaterialien amortisiert werden. Schließlich locken selbst Lieferanten in der Zeit des verminderten Absatzes mit attraktiveren Angeboten.

Im Vergleich zur „Hochsaison“ können Sie in der Regel eine deutlich günstigere Dachsanierung erhalten. Nutzen Sie den MeinDach Angebots-Assistenten, um ein individuelles und kostenloses Angebot für Ihr Dachprojekt zu erhalten und den geeigneten Meisterbetrieb Ihrer Region zu wählen.

Tipp: Kombinieren Sie Ihre Dachsanierung – wenn möglich und sinnvoll – mit einer Fassadenreparatur bzw. -dämmung, denn so sparen Sie doppelte Kosten für mehrfachen Gerüstaufbau. Diese Kosten stellen einen nicht geringen Anteil der Gesamtkosten dar und können durch die Kombination der Arbeiten insgesamt verringert werden. Fassadenarbeiten sollten dann gegebenenfalls vor der Dachsanierung ausgeführt werden, da hier ein Schutz schwieriger umzusetzen ist.

Ein MeinDach-Dachdecker arbeitet an einer Dachsanierung

Dachdeckersuche gratis mit MeinDach

MeinDach übernimmt für Sie die Suche nach einem vertrauenswürdigen Dachdecker in Ihrer Nähe. 100 % kostenloses Angebot. Über 2.000 Partner-Meisterbetriebe.

 

MeinDach – kostenlose Vermittlung der besten regionalen Dachdecker

 Dachprojekte benötigen die individuelle Unterstützung von darauf spezialisierten Betrieben. Nur so lässt sich eine fachgerechte und effiziente Ausführung sicherstellen. Für die unkomplizierte Suche nach einem passenden Dachdecker steht Ihnen MeinDach zur Seite. Sie teilen uns Ihre Wünsche bezüglich Ihres Bauprojekts mit – wir vermitteln Ihnen den geeigneten Meisterbetrieb in Ihrer Nähe. 

 Stehen Sanierungs- oder Modernisierungsarbeiten an einem Dach an, braucht es gute, hoch qualifizierte und vertrauenswürdige Dachdecker. Wer sich mit weniger zufrieden gibt, muss mit Komplikationen und letztlich hohen Kosten rechnen. Hobbybastler stoßen schnell an ihre Grenzen und sollten sich – wenn überhaupt – auf kleinere  Reparaturarbeiten.

Wer sich aber bei komplexeren Arbeiten selbst an ein Dach wagt, riskiert im schlimmsten Fall Schäden daran und begibt sich bei der Begehung zudem in Gefahr. Für selbst verursachte Sachschäden kommt zudem keine Versicherung auf. In diesem Fall erhöhen Sie nicht nur Ihre Kosten, Sie tragen Sie auch komplett selbst.

Bei einem Dachprojekt kommt es daher darauf an, auf die besten Fachkräfte zu setzen. Professionelle Dachdecker und Zimmerer übernehmen die bei Ihrem Dach anstehenden anspruchsvollen Aufgaben. Zudem bringen sie das Projekt innerhalb der festgelegten Zeitspanne zuverlässig zum Abschluss. Gute Fachbetriebe handeln dabei stets im Rahmen des festgelegten Budgets.

Anders ausgedrückt: Sie wissen, was Sie bekommen und können sich darauf verlassen. Für die anstehenden Kosten können Sie zudem auf bestimmte Finanzierungen und Förderungen zurückgreifen. Die Schwierigkeit, die hierbei bleibt, ist es, einen entsprechenden Partner zu finden. An diesem Punkt hilft Ihnen MeinDach als Vermittler weiter. 

 

Was MeinDach leistet

 

  • Vermittlung eines individuellen und fairen Angebots zu Ihrer online gestellten Anfrage – 100 % kostenlos
  • Kontakt zu ausgewählten Meisterbetrieben und qualifizierten Dachdeckern und Zimmerern
  • Angebotsvergleich möglich.

 Möchten Sie ein unverbindliches Angebot für eine Dachsanierung erhalten, nutzen Sie den Online-Dachplaner. Dieser fragt in wenigen, leicht verständlichen Schritten die Details zu Ihrem geplanten Dachprojekt ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau oder ein Bestandsobjekt handelt. Wichtig ist es, beide Dacharten modern und effizient, beispielsweise mit einer zuverlässigen Wärmedämmung auszustatten.

 Auf der Grundlage Ihrer über den Online-Dachplaner getätigten Angaben ermitteln wir einen geeigneten und verfügbaren Dachdecker in Ihrer Nähe. Dieser erstellt für Sie ein individuelles Angebot und vereinbart mit Ihnen einen Termin vor Ort. So lässt sich eine realistische Bewertung zum Zustand Ihres Daches und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand vornehmen. Nehmen Sie das darauf basierende Angebot an, führt der jeweilige Fachbetrieb das Projekt zum vereinbarten Termin und innerhalb des festgelegten Zeitraums aus. Somit erhalten Sie ebenso in professioneller wie organisatorischer Hinsicht die bestmögliche Unterstützung.

Warum Sie die Suche nach einem Dachdecker mit MeinDach abwickeln sollten

 

Ein MeinDach-Dachdecker arbeitet an einer Dachsanierung

Transparenz ist eines der obersten Gebote bei MeinDach. Dazu gehört, dass wir ausschließlich renommierte Meisterbetriebe  für unsere Vermittlung auswählen. Diese bieten Ihnen nicht nur eine realistische Kalkulation für Ihr Dachprojekt. Gleichzeitig können Sie sich darauf verlassen, eine ausgezeichnete Qualität zu fairen Preisen zu erhalten. Bei jedem Bauprojekt kommen fachliches Know-how und hochwertige Materialien zum Einsatz. 

 Durch die Inanspruchnahme von MeinDach stellen Sie nicht nur sicher, die besten Betriebe für Ihr Vorhaben zu finden. Wichtig ist dabei auch, dass diese während des gewünschten Zeitraums verfügbar sind. Bei Ihrer Anfrage über unseren Online-Dachplaner berücksichtigen wir beide Faktoren. Trifft das Angebot des von uns vermittelten Betriebs ein, müssen Sie nur noch entscheiden, ob Sie annehmen oder ablehnen. Ihre Vorteile dabei:

  • Planungssicherheit
  • volle Kostenkontrolle
  • qualitativ hochwertige Ausführung durch professionelle Dachdecker und Zimmerer
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • keine Auftragspflicht – die von uns vermittelten Angebote bleiben immer unverbindlich und kostenlos

 Wir legen großen Wert darauf, positive Erfahrungen für unsere Kunden durch engen persönlichen Kontakt zu schaffen. Jede Bewertung durch unsere Kunden nehmen wir ernst. Daher stellen wir Ihnen auf unserer Webseite auch einige unserer erfolgreichen Vermittlungen vor. 

 

 Wo MeinDach herkommt

 MeinDach besteht seit 2016 und übernimmt die Aufgabe, die besten regionalen Dachdecker für Sie zu finden und auszuwählen. Aufgrund der hohen Nachfrage in diesem Bereich haben wir unsere Leistung mit einer technologiegestützten Plattform verknüpft.

Unser Online-Dachplaner spezifiziert, was Sie für Ihr Dachprojekt benötigen. Damit gestaltet sich die Suche schnell und effizient, da wir gezielt die geeigneten Betriebe auswählen und vermitteln können. Mit unserer Unterstützung optimieren Sie den Ablauf Ihrer Dachprojekte.

Unsere Arbeit und unser Service machen uns von MeinDach zu einem der kundenorientiertesten Unternehmen in der Dachbranche. Unsere Dienstleistungen bieten Ihnen bei Ihrer Suche nach einem geeigneten Dachdecker eine zeitgemäße, digitale Lösung. Gleichzeitig können Sie sich über unseren Ratgeber jederzeit vertrauenswürdig zu diversen Themen rund um das Thema Dachsanierung informieren.

Weitere Unterstützung von MeinDach

 

In unserer Eigenschaft als Vermittler bringen wir Sie nicht nur mit dem passenden Dachdecker für Ihr Dachprojekt zusammen. Wir unterstützen Sie auch mit unserem Expertenwissen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich nur unverbindlich informieren möchten oder akut Hilfe bei Ihrem Dachprojekt benötigen. Wir stellen Ihnen wertvolle Informationen und Ressourcen zur Verfügung. 

Darum ist MeinDach eine smarte Lösung bei Ihrer Suche nach einem Dachdecker: 

  • Wir suchen für Sie die besten Betriebe und sprechen passende Empfehlungen aus.
  • Sie bekommen nur erstklassige von uns geprüfte und als vertrauenswürdig eingestufte Dachdecker vermittelt.
  • Durch den von uns vermittelten Kontakt kann ein Treffen und eine Inspektion vor Ort vereinbart werden.

 

So machen Sie Ihr Dach winterfest: 6 Tipps vom Profi

Nachtfrost, stürmische Gewitter oder plötzlicher Schneefall – die Winter in Deutschland können sehr ungemütlich sein. Durch Starkregen und einen heftigen Temperaturabfall kann auch Ihr Dach zu Schaden kommen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Begutachtung Ihres Daches achten müssen und geben wichtige Tipps, wie Sie Ihr Dach winterfest machen.

Winterschutz für das Dach beginnt bereits im Spätsommer

Um gut gerüstet für den Winter zu sein, sollten Sie Ihr Dach bereits am Ende des Sommers einer gründlichen Inspektion unterziehen und gegebenenfalls Reparaturen in Angriff nehmen. Aufgrund der erhöhten Unfallgefahr im Herbst und Winter sind Arbeiten auf dem Dach in diesen Monaten nicht immer leicht durchzuführen. Kontaktieren Sie deshalb rechtzeitig einen Dachdecker oder Zimmerer.

So machen Sie Ihr Dach fit für den Winter

wichtige Tipps, wie Sie Ihr Dach winterfest machen

Erhöhte Sturmgefahr im Herbst   

Gerade im Norden Deutschlands werden Stürme vermehrt orkanartig. Durch Starkwind und Erschütterungen kann es zu Lockerungen der Befestigung kommen. Die Folge: Dachpfannen lösen sich und fliegen herum. Das stellt eine echte Bedrohung dar. Bei einem Unfall haften Sie als Hauseigentümer – das kann im Fall der Fälle für Sie sehr teuer werden.

Doch nicht nur das Wegreißen von Dachpfannen kann zum Problem werden: Infolge einer verstopften Dachrinne durch Laub oder Schmutz kann es zu Feuchtigkeitsschäden an der Fassade kommen. Staut sich Wasser auf dem Dach, besteht die Gefahr einer Beschädigung der Eindeckung. Und durch undichte Stellen dringt Nässe in die Konstruktion und beschädigt das Holz Ihres Dachstuhls.

Sturmschäden sind eine der häufigsten Probleme auf dem Dach. In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen die 6 häufigsten Dachprobleme vor.

Dach sturmfest machen in 3 Schritten

  1.     Befestigung der Dachpfannen prüfen

Begutachten Sie Ihr Dach von innen und außen. Sind Ihnen bereits fehlende oder verschobene Dachpfannen aufgefallen? Sind Sie unsicher, ob mit Ihrer Eindeckung alles in Ordnung ist? Kontaktieren Sie in jedem Fall einen Dachdecker für die Begehung des Daches. Dieser prüft Ihr Dach auf fehlende, verschobene oder lose Dachpfannen. Bei einem Mangel müssen die betroffenen Dachpfannen gesichert bzw. ersetzt werden.

  1.   Dach auf Dichtheit kontrollieren 

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Dach komplett dicht ist. Das ist nicht immer leicht erkennbar, selbst für einen Dachdecker. Achten Sie in jedem Fall auf Wasserflecken, Verfärbungen und feuchte Stellen an der Dachkonstruktion. Auch eine erhöhte Schimmelbildung im Haus kann ein Anzeichen für ein undichtes Dach sein.

  1.   Entwässerungssyteme von Laub und Schmutz befreien

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Entwässerungssystem (meistens die Dachrinne) von Laub und Schmutz befreit ist und prüfen Sie ob Regenwasser richtig abfließen kann. Gerade wenn Ihr Haus von vielen Bäumen umgeben ist, lohnt es sich über einen Dachrinnenschutz z. B. von Rheinzink nachzudenken.

Gefahren für Ihr Dach durch Schneemassen

Nicht nur stürmische Unwetter können den Schutz Ihres Daches mindern. Gerade in Gebieten mit hohem Schneeaufkommen muss Ihr Dach im Winter einiges „ertragen“. Damit Ihr Dach dem Gewicht größerer Schneemassen standhält und ein richtiger Winterschutz vorhanden ist, muss neben der Stabilität der Dachkonstruktion auch eine sicher angebrachte Dacheindeckung gewährleistet sein. Schon kleine Risse in der Dacheindeckung können im schlimmsten Fall zum Zusammenbruch des ganzen Dachstuhls führen. In jedem Fall aber besteht eine erhöhte Chance auf Schimmelbildung im Dachboden oder in der Dämmschicht.

Vorsicht vor Dachlawinen

Neben der Einsturzgefahr ist vor allem auch die Gefahr vor Dachlawinen ein großes Problem bei starkem Schneefall. Durch die Neigung des Daches kann es zu einem lawinenartigen Abrutschen der Schneedecke kommen. Dabei gilt: Je steiler das Dach konstruiert ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Schneeschicht ins Rutschen kommt. Gerade im Eingangsbereich Ihres Hauses und auf der Seite eines öffentlichen Bürgersteigs sowie einer Straße sollten Sie diese Gefahr eindämmen. Setzen Sie auf effektive Schneefangsysteme von BMI Braas. So entsteht ein effektiver Schneefall-Schutz für Ihr Dach.

Schneefangsysteme für die Schneesicherung 

  1.   Schneefanggitter

Um die Gefahr vor Dachlawinen einzudämmen sind Schneefanggitter, z. B. von BMI Braas, eine zuverlässige Methode. Diese werden direkt an der Dachverlattung angebracht und verhindern so ein Abrutschen der Schneemassen. Am einfachsten ist die Anbringung bei einem Neubau. Sie können ein Schneefanggitter jedoch auch später nachrüsten.

  1.   Schneestopper

Alternativ zu Schneefanggittern können Sie auch Schneestopper an Ihrem Dach befestigen. Dabei handelt es sich z. B. um Schneestopphaken, Alpinstützen oder Rundhölzer mit Rundholzhaltern. Schneestopper funktionieren nach demselben Prinzip wie Schneefanggitter. Sie werden jedoch auf dem Dach verteilt eingesetzt. Neben der Abrutschsicherung für Schnee können diese Varianten auch als Trittstufen auf dem Dach benutzt werden. Eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Schneestopper finden Sie bei BMI Braas.

Dach winterfest machen: Heizkosten sparen mit der richtigen Dachdämmung

Auch das gehört zum Thema Dach winterfest machen: Damit es Ihnen aufgrund der Heizkosten für Ihr Dachgeschoss nicht eiskalt den Rücken herunterläuft, sollten Sie bei einer Renovierung die Dämmung Ihres Daches auf den modernsten Stand bringen. Denn rund ein Drittel der Heizwärme entweicht durch undichte Stellen im Dach oder wegen einer nicht ausreichenden Dachdämmung. Eine Verbesserung der Dachdämmung steigert die Energieeffizienz Ihres Hauses erheblich und sorgt dafür, dass Ihre Heizkosten im Zaum gehalten werden.

Finden Sie mit MeinDach den richtigen Dachdecker in Ihrer Nähe 

Nicht jede Beschädigung am Dach wird sofort erkannt. Wer nicht vom Fach ist, erkennt Mängel oft erst dann, wenn es zu spät ist und das komplette Dach saniert werden muss. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam das Dach regelmäßig von einem Dachdecker oder Zimmerer warten zu lassen. Von der Inspektion bis zum winterfesten Dach – MeinDach findet für Sie die den passenden Dachdecker/Zimmerer in Ihrer Nähe – für den Winterschutz, Schneefall-Schutz und auch alle sonstigen Fälle.  

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Dachsanierung?

Ein Hausdach ist ständig den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Doch woran erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt für eine Dachsanierung?

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Dachs liegt zwischen 30 und 40 Jahren. Dann wird es Zeit, über eine Dachsanierungnachzudenken. Abhängig von den Witterungseinflüssen, denen das Hausdach über die Jahre hinweg ausgesetzt war, kann dieser Zeitpunkt jedoch früher oder später eintreten. Woran Sie erkennen, dass Sie das Hausdach erneuern müssen und wie Sie den richtigen Dachdecker finden: Darüber informiert Sie unser Ratgeber.

Wann müssen Sie das Hausdach sanieren?

Offensichtliche Schäden wie fehlende, gelockerte oder beschädigte Dachziegel sind ein erstes Warnsignal. Stellen Sie diese Veränderungen am Dach fest, sollte ein Dachdecker zeitnah das Hausdach kontrollieren. Aber auch die Dachkonstruktion selbst erfordert eine regelmäßig durchgeführte Inspektion auf Schäden. So sind oft Risse in den Balken genauso ein Hinweis auf eine erforderliche Sanierung wie Holzmehl auf dem Boden, das auf Schädlingsbefall hinweist.

Erkennen Sie den Sanierungsbedarf rechtzeitig und verhindern Sie teure Folgeschäden, wie sie durch eintretende Feuchtigkeit entstehen. Denn sickert Regenwasser durch das Dach in das Mauerwerk, entstehen nicht nur unschöne Verfärbungen an den Decken. Schimmelbildung bis hin zur Durchfeuchtung des Mauerwerks können die mit hohen Kosten verbundenen Folgen sein.

Diese Gründe sprechen für eine zeitnahe Dachsanierung

Der größte Feind eines Gebäudes ist die Feuchtigkeit. Dringt sie durch das Hausdach in das Mauerwerk ein, wirkt sich dies in mehrfacher Hinsicht negativ aus. Denn neben der Bildung von gesundheitsschädlichem Schimmel führt stetige Nässe in den Mauern zur Instabilität. Im äußersten Fall verlieren tragende Wandelemente ihre Stabilität und das Haus ist vom Einsturz bedroht. Eine regelmäßige Kontrolle des Hausdachs und die Durchführung aller erforderlichen Reparaturen bis hin zur rechtzeitigen Dachsanierung verhindern dies.

Allerdings gibt es noch weitere Gründe für eine Dachsanierung. Dazu zählt in erster Linie die energetische Sanierung eines Gebäudes. In diesem Fall wird das gesamte Dach umfassend saniert, um die von der modernen Energieeffizienz geforderten Werte zu erzielen.

Schäden am Hausdach von Spezialisten begutachten lassen

Ein Hausdach besteht aus zahlreichen Bauelementen. Jedes dieser Elemente besitzt eine wichtige Funktion, um das Gebäude während seines ganzen Lebens zuverlässig vor Witterungseinflüssen wie Sturm, Regen und Schneelast zu schützen. Als das Hausdach errichtet wurde, kamen jedoch verschiedenste Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften zum Einsatz. Ob diese Bauelemente und Materialien ihre Funktion nach 30 bis 40 Jahren noch in vollem Umfang erfüllen, kann jedoch nur ein Experte wie ein erfahrener Dachdecker oder Zimmerer beurteilen.

Der Dachdecker erkennt bestehende Schäden an der Eindeckung des Dachs genauso auf einen Blick wie Veränderungen an den einzelnen Sparren des Dachstuhls und die damit verbundene Stabilität. Mit einer regelmäßig durchgeführten Dachinspektion beugen Sie Schäden vor und reduzieren die Kosten einer Dachsanierung.

MeinDach unterstützt Sie bei Ihrer Suche nach einem qualifizierten Dachdecker und Zimmerer.

Zeitpunkt für die Dachsanierung: Welche Schäden kann ein Dach aufweisen?

Das Hausdach kann an den verschiedensten Stellen Schäden aufweisen. Oft ist es jedoch schwierig, diese als Nicht-Fachmann zu erkennen. Oft befindet sich die Beschädigung an einer nicht einsehbaren Stelle, die für eine genauere Kontrolle freigelegt werden muss.

Während Schäden an der Dacheindeckung oder Holzwurmbefall im Tragwerk auch vom Nicht-Fachmann gut zu erkennen sind, ist dies an anderen Stellen am Hausdach oft nicht möglich. Die korrekte Bewertung von Rissen in Sparren und Dachbalken ist nur durch einen Experten möglich. Verschimmeltes Holz im Tragwerk des Dachaufbaus ist genauso schwer zu erkennen wie lockere Sparren oder gerissene Dachlatten.

Ist die Dampfsperre undicht, wird das Dämmmaterial feucht und beginnt zu schimmeln. Auch hier ist das Wissen eines erfahrenen Dachdeckers gefragt, der die Ursache umgehend erkennt und so weitere Schäden verhindert.

Reparatur, Dachsanierung oder Hausdach erneuern?

Nicht immer ist sofort eine Dachsanierung erforderlich. Oft reicht im ersten Schritt die Reparatur des festgestellten Schadens, um das Hausdach für einen längeren Zeitraum abzudichten. Vertrauen Sie bei dieser Entscheidung dem von Ihnen beauftragten Dachdecker. Allerdings ist es sehr oft der Fall, dass erste reparaturbedürftige Schäden oft auf den nahenden Zeitpunkt einer Dachsanierung hinweisen.

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem eine Dachsanierung kostengünstiger und vor allem nachhaltiger wirkt, als die stetigen Reparaturen. Nun ist es an der Zeit, die Dachsanierung zu realisieren. Aus diesem Grund ist es bereits bei den ersten anfallenden Reparaturen sinnvoll, sich mit dem Thema intensiver zu befassen und gemeinsam mit dem Dachdecker einen Zeitpunkt für die Sanierungsarbeiten am Hausdach zu planen.

Welche Formen der Dachsanierung gibt es?

Zwischen einer Dachsanierung und dem Erneuern eines Hausdachs besteht ein großer Unterschied. Die Sanierung ist immer mit einer Modernisierung einschließlich der erforderlichen Reparaturmaßnahmen verbunden. Allerdings erneuern Sie bei der Sanierung nur einen Teil der gesamten Dachkonstruktion oder verleihen dem Hausdach zusätzliche positive Eigenschaften. Erneuern Sie das Hausdach, erhält das Haus eine komplett neue Dachkonstruktion vom Dachstuhl bis zur Eindeckung.

Bei der Sanierung unterscheidet der Fachmann zwischen verschiedensten Dämm-Maßnahmen wie der Zwischen- oder Untersparrendämmung. Diese Modernisierungsmaßnahme tragen maßgeblich zur Energieeffizienz bei. Planen Sie den Dachgeschoß-Ausbau, sind Sie sogar dazu verpflichtet, die energetische Sanierung des Dachstuhls durchzuführen. Erfüllen sie die vorgegebenen Werte zur Energieeffizienz nicht, erlischt Ihr Anspruch auf verschiedenste Fördermaßnahmen.

Weitere Sanierungsmaßnahmen sind die teilweise Erneuerung verschiedener Holzsparren des Dachstuhls, da das Material durch Schädlingsbefall oder andere Einflüsse so stark geschädigt ist, dass andere Maßnahmen nicht mehr ausreichen. Oder die Dacheindeckung erfordert eine spezielle Reinigung sowie den Auftrag einer schützenden Beschichtung, um ihre Funktion weiterhin zu gewährleisten.

Zeitpunkt für die Dachsanierung: Asbest in alten Dächern

Ein Sonderfall im Rahmen der Dachsanierung ist Asbest. Stellt Ihr Dachdecker fest, dass im Dach Asbest verbaut ist oder ist Ihnen dies bekannt, sollten Sie auf jeden Fall zeitnah an eine professionelle Dachsanierung denken. Führen Sie in diesem Fall keinesfalls selbst irgendwelche Arbeiten im Dachbereich durch. Denn nur der Spezialist verfügt über die erforderliche Schutzausrüstung und ist im Umgang mit diesem gesundheitsschädigenden Material geschult. Dies gilt ebenfalls für die Entsorgung, da Asbest als gefährlicher Sondermüll gilt und entsprechend entsorgt werden muss.

Aber Achtung: Nicht jeder Dachdecker verfügt über die entsprechenden Lizenzen zur Asbestentsorgung. Mit Unterstützung von MeinDach finden Sie genau den Experten für Dachsanierungen, der ein altes Asbestdach zuverlässig und sicher saniert. Über den MeinDach Angebots-Assistenten fordern Sie Ihr kostenloses Angebot an.

Wie lange dauert eine Dachsanierung?

Die Dauer einer Dachsanierung hängt vom allgemeinen Umfang der Arbeiten sowie von der Art der durchgeführten Sanierungsmaßnahmen ab. Muss die Eindeckung am Hausdach entfernt werden, um die Dampfsperre zu erneuern, erfordert diese Arbeit einen längeren Zeitraum als das Anbringen einer Innendämmung. Dies gilt ebenfalls für Sanierungsarbeiten am Tragwerk. Auch hier kommt es auf den Umfang an. Ihr Dachdecker informiert Sie jedoch noch vor Beginn der Dachsanierungdetailliert über die geschätzte Gesamtdauer der Arbeiten.

Unabhängig von der Dauer der Dachsanierung: achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt. Vor allem dann, wenn Sie das Hausdach komplett erneuern und das Gebäude für wenige Tage ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist. Aber auch bei einer Sanierung der Dämmung sollten Sie auf die wärmeren Jahreszeiten ausweichen und nicht unbedingt die kältesten Monate des Jahres wählen. So verhindern Sie, abhängig von der aktuellen Situation, überdurchschnittlich hohe Wärmeverluste. Je eher Sie einen Dachdecker oder Zimmerer anfragen, um dies zu planen, umso besser. Bedenken Sie, dass Handwerker in diesem Bereich auf Grund der Auftragslage oft mehrere Monate Vorlaufzeit benötigen.

Was kostet eine Dachsanierung

Wie hoch die Kosten einer Dachsanierung sind, hängt von zahlreichen Kriterien ab, die sich darauf auswirken. Welche Form hat das Hausdach und wie alt ist das Dach bereits? Ein mit Ziegeln eingedecktes Hausdach verursacht mit hoher Wahrscheinlichkeit höhere Kosten, als die Sanierung eines Flachdachs.

Weitere Einflussfaktoren sind die ausgewählten Materialien und der Umfang der erforderlichen Sanierungsarbeiten. Bereits bei der Dämmung haben Sie die Wahl zwischen verschiedensten Produktvarianten von der Glasfaserdämmung bis zur Einblasdämmung, die sich letztlich auf den Preis auswirken. Dies gilt genauso für die Eindeckung mit Dachpfannen aus verschiedensten Materialien oder welches Holz für die Sparren, sofern diese erneuert werden müssen, verwendet wird. Schlussendlich ist es der allgemeine Umfang, der sich auf die Gesamtkosten auswirkt. Abhängig von all diesen Kriterien ergeben sich für eine Dachsanierung zwischen 200 und 250 Euro Nettokosten pro Quadratmeter.

Allerdings können Sie die Handwerkskosten steuerlich absetzen. Handelt es sich um eine energetische Sanierung, stehen verschiedene staatliche Förderprogramme mit zinsgünstigen Krediten der KfW-Bank oder direkten Zuschüssen zur Auswahl.

So finden Sie schnell und unkompliziert kompetente Dachdecker

Fordern Sie über den Angebots-Assistenten von MeinDach schnell und komfortabel ein individuelles Angebot für Ihr Sanierungs-Projekt an. Das Unternehmen arbeitet bundesweit mit über 2.000 hochqualifizierten Dachdecker- und Zimmerer-Meisterbetrieben zusammen und ist Ihr kompetenter Partner für die Dachsanierung. Mit MeinDach erhalten Sie genau das Angebot, das Ihren individuellen Vorstellungen und Ihrem Budget entspricht.

Fragen Sie Ihr persönliches und kostenloses Angebot für die Dachsanierung noch heute an. So finden Sie unkompliziert und gut beraten genau den Meisterbetrieb, der Ihr Hausdach qualitativ hochwertig, zuverlässig zum vereinbarten Termin und passend zu Ihrem Budget saniert.

Dachpfannen aus Ton werden auch Dachziegel genannt. Mehr über die Vorteile von Dachziegeln erfahren Sie hier

Dachziegel-Arten: Warum traditionelle Ziegel aus Ton so beliebt sind

Es gibt verschiedene Dachziegel-Arten. Hier erfahren Sie alles über  Dachziegel aus Ton, deren Eigenschaften und über die Dachziegel Preise.

Trotz der großen Auswahl verschiedenster Materialien für die Dacheindeckung ist der Tondachziegel immer noch eine der beliebtesten Dacheindeckungen. Dafür gibt es auch gute Gründe. Denn Tonziegel bestehen aus natürlichen Rohstoffen, sind langlebig und aufgrund der Dachziegel Preise eine wirtschaftliche Alternative zu anderen Dachmaterialien.

Doch welcher Tonziegel passt zu Ihrem Haus und schützt es zuverlässig für die nächsten Jahrzehnte? Diese Fragen beantwortet Ihnen Ihr MeinDach-Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe, den Sie gemeinsam mit den Experten von MeinDach innerhalb kurzer Zeit finden.

Dachziegel-Arten Material: Woraus besteht ein Tonziegel?

 

Alt-Tag: Braas Dachziegel aus Ton, Modell: Opal Berliner Biber

 

Dachziegel aus Ton blicken auf eine lange Tradition zurück. Immerhin schützt der Mensch sein Heim bereits seit 450 v.Chr. mit Dachziegeln aus gebranntem Ton. Römische Befestigungsanlagen und Villen wurden damit genauso eingedeckt wie die öffentlichen Gebäude des Mittelalters. Und heute noch werden als Rohstoff Ton, Lehm und Wasser verwendet.

Ein frisch gepresster Tonziegel enthält ungefähr 60 Prozent Ton und Lehm und 40 Prozent Wasser. Ton und Lehm gewinnen deutsche Hersteller wie Braas direkt in Deutschland aus werksnahen Tongruben. Dies minimiert die Transportwege und schont die Umwelt. Obwohl die moderne Produktion weitgehend automatisiert ist, hat sich am eigentlichen Herstellungsverfahren seit dem ersten gebrannten Tondachziegel nur wenig verändert.

So wird ein Tonziegel produziert

Die abgebauten Tonerden und Lehme weisen einen unterschiedlichen Feuchtegehalt auf. Dieser wird durch das „Sumpfen oder Mauken“ entsprechend auf den erforderlichen Wert eingestellt. Im Anschluss daran wird der Tonziegel geformt und getrocknet, um das Wasser aus den Poren auszutreiben. Dabei bilden sich mit Luft gefüllte Poren, die einen Beitrag zur Wärmedämmung leisten. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche hochwertiger Produkte entweder engobiert oder glasiert. Abschließend werden die Tondachziegel bei einer Temperatur von 900°C bis 1200°C gebrannt.

Dachziegel glasiert oder engobiert – die Unterschiede

 

Alt-Tag: Dachziegel gibt es in unterschiedlichen Oberflächen und Farben.

 

Glasierte Tondachziegel sind hochglänzend und weisen eine geschlossene Oberfläche auf, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Bei der Glasur handelt es sich um eine Engobe aus mit Wasser angesetztem Ton (mineralhaltige Schlämme), dem zusätzlich gemahlenes und vorgeschmolzenes Glas zugesetzt wird. Dieser Glasanteil bewirkt die hochglänzende und besonders glatte Oberfläche glasierter Dachziegel. Die Dachziegel Preise für glasierte Tonziegel sind etwas höher.

Bevorzugen Sie eher eine matte oder nur leicht glänzende Dacheindeckung, sind engobierte Dachziegel eine sehr gute Alternative. Für das Engobieren wird die Oberfläche vor dem Brennen mit reinen Engoben ohne Glaszusatz behandelt, die durch die hohen Temperaturen aushärten und eine wirkungsvolle Schutzschicht bilden. Das Ergebnis ist eine diffusionsoffene, glatte und matt bis leicht glänzende Oberfläche.

Im Vergleich zu nicht oberflächenbehandelten Tonziegeln besitzen engobierte und glasierte Dachziegel verschiedenste Vorteile.

– deutlich härtere und widerstandsfähigere Oberfläche

– hoher Verwitterungsschutz

– UV-beständiger und resistenter gegen Umwelteinflüsse wie sauren Regen

– Schutzschicht wehrt Moos- und Algenbewuchs sowie andere Ablagerungen ab

– Dachziegel reinigen sich vorwiegend selbst

Sowohl bei der Glasur wie bei der Engobe erhalten die Tonziegel durch die Zugabe spezieller Pigmente verschiedenste Farben.

Die Spezialisten Ihres MeinDach Dachdecker-Meisterbetriebs beraten Sie umfassend über die Vorteile der verschiedenen Dachziegel-Typen für Ihre Immobilie.

Dachziegel Material sorgt für Unterschied zwischen Dachziegel und Dachstein

 

Alt-Tag: Dachsteine unterscheiden sich von Dachziegel im Material. Das hat Auswirkungen auf Ihre Eigenschaften. Mehr über die Unterschiede erfahren Sie hier

 

Durch die optische Ähnlichkeit ist der Unterschied zwischen Dachziegeln aus Ton und Dachsteinen aus Beton für viele Eigenheimbesitzer nicht sofort erkennbar. Trotzdem besitzen die beiden Materialien für die Dacheindeckung unterschiedliche Eigenschaften.

Der nachfolgende Überblick zeigt Ihnen die für Hausbesitzer wichtigsten Unterschiede.

– Dachziegel zeigen eine unwesentlich höhere Langlebigkeit

– Ökobilanz von Dachsteinen ist besser

– Dachziegel Preise sind etwas höher als die von Dachsteinen

– Dachziegel glasiert und engobiert bieten durch ihre Formen- und Farbenvielfalt wesentlich mehr Gestaltungsfreiraum

– Braas Dachziegel sind ursprünglich und ausschließlich aus einheimischen Tonerden und Lehmen produziert

Die bessere Ökobilanz des Dachsteins im Vergleich zum Tonziegel ergibt sich vor allem durch das Herstellungsverfahren. Denn während der Ton-Dachziegel zuerst getrocknet und später bei extrem hohen Temperaturen gebrannt wird, erfordert der Dachstein nur eine Trocknung bei 60°C.

Dachziegel-Arten: Vorteile einer Dacheindeckung mit Dachpfannen aus Ton

Alt-Tag: Unterschiedliche Dachziegel-Arten in verschiedenen Formen und Farben.

Im Vergleich zum Dachstein punktet der Dachziegel aus Ton durch ein geringeres Gewicht. Dies ist vor allem für großflächige Dachformen wie das Walm- oder Zeltdach von Bedeutung. Denn je größer das Gewicht der Dacheindeckung, umso tragfähiger und somit robuster konstruiert muss der Dachstuhl sein und umso höher sind die Gesamtkosten für das Dach.

In folgenden Situationen ist der Ton-Dachziegel daher auf jeden Fall die Dacheindeckung der ersten Wahl:

– Schlanke Dachkonstruktionen erfordern ein geringes Eigengewicht der Dacheindeckung.

– Bei geringer Dachneigung ist die Verfalzung der Tonziegel vorteilhaft und bietet besseren Halt.

– Für Dächer mit geringer Sonneneinstrahlung, da Tonziegel kaum für Algen- und Moosbewuchs anfällig sind.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Vorteile der seit Jahrtausenden verwendeten Dachziegel aus Ton. So ist das natürliche Material Ton besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und bietet über einen sehr langen Zeitraum einen ästhetischen Anblick.

Tondachziegel – die Vorteile

Tondachziegel besitzen eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. So gibt der Hersteller Braas beispielsweise 30 Jahre Materialgarantie, sofern die Dacheindeckung fachmännisch verlegt wurde. Vor allem engobierte und glasierte Tondachziegel überzeugen als reines Naturprodukt.

– Engobierte Dachziegel und Dachziegel glasiert weisen Schmutzablagerungen sowie Moos- und Algenbewuchs ab.

– Tondachziegel eignen sich auch für Dächer mit sehr geringer Neigung.

– Formenvielfalt für die individuelle Dachgestaltung

– natürlich schöner Alterungsprozess bei engobierten Dachziegeln

– geringerer Wartungsaufwand reduziert die Kosten

Als Nachteile sind nur die verhältnismäßig energieintensive Herstellungsprozesse und der im Vergleich zu Dachsteinen geringere Schallschutz vorhanden. Obwohl die Dachziegel Preise für Dachziegel glasiert oder engobierte Produkte etwas höher sind, sind diese Dachziegel-Arten wirtschaftlicher. Denn die teureren Dachziegel reinigen sich durch ihre glatte Oberfläche vorwiegend selbst. Dadurch reduzieren sich die Wartungskosten und bei höherer Lebensdauer.

Dachziegel sind für Wasser nur schwer durchlässig. Trotzdem sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um das Eindringen von Wasser zuverlässig zu verhindern. Denn Feuchtigkeit unterhalb der Dacheindeckung ist die Ursache für Schimmelbildung. Welche Maßnahmen dies sind, darüber informiert Sie Ihr Dachdecker-Meisterbetrieb.

Vielfalt an Dachziegel-Arten optimiert den Witterungsschutz

Es gibt eine Vielzahl verschiedenster Dachziegel-Arten. Vor allem für Neubauten kommt gerne der „Hohlpfannen-Dachziegel“ zum Einsatz, während der Biberschwanzziegel bevorzugt ältere Gebäude vor den Witterungseinflüssen schützt.

Allerdings orientiert sich die Entscheidung für bevorzugte Dachziegel-Arten nicht nur an den optischen Eigenschaften, sondern auch an der Dachform sowie den individuellen Eigenschaften der Ziegelform. Denn während sich eine Form besonders gut für stürmische Regionen eignet, ist eine andere Form ideal für schnee- oder regenreiche Landstriche oder für Dächer mit sehr flacher Neigung ideal.

Welcher Dachziegel-Typ alle für Ihr Dach wichtigen Anforderungen erfüllt, wissen die Experten der Dachdecker-Meisterbetriebe. MeinDach arbeitet bundesweit mit über 2.000 zertifizierten Dachdecker-Meisterbetrieben zusammen und unterstützt Sie dabei, genau den Experten in Ihrer Nähe zu finden, der über dieses wichtige Wissen verfügt. Finden Sie gemeinsam mit MeinDach den Partner, der für Sie die professionelle Dachsanierung oder die Eindeckung des neuen Eigenheims ausführt.

Braas Dachziegel vom Hersteller mit langjähriger Expertise für Ihr Dach

 

Dachziegel und Dachsteine von Braas zählen zu den absoluten Top-Produkten auf dem Markt.s

 

Die Auswahl an Dachziegel-Herstellern ist groß. Im Idealfall orientieren Sie sich bei der Entscheidung für ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung für Systemlösungen aus eigener Entwicklung. Einer von mehreren Gründen, warum MeinDach die Produkte des Herstellers Braas als führenden Anbieter von Systemlösungen für Ihr Steildach oder geneigtes Dach empfiehlt. Denn Braas-Dachziegel überzeugen durch Qualität, sind Teil einer Systemlösung und eignen sich bereits ab einer Regeldachneigung von 16 Grad oder 28,7 Prozent.

Als Produzent hochwertiger Produkte für Ihre Dacheindeckung überzeugt Braas durch Qualität, Langlebigkeit und ein umfassendes Komplettsortiment für die neue Dacheindeckung sowie die Dachsanierung. Innovative Wärmedämmsysteme für eine effiziente und an die Dachziegel angepasste leistungsfähige Wärmedämmung finden Sie bei diesem Anbieter neben einer Vielfalt an Systemkomponenten für ein langlebiges, wartungsarmes und hochwertig eingedecktes Dach. Fragen Sie einen Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe.

Dachziegel-arten: Preise für Dachpfannen aus Ton

Entscheiden Sie sich für Tondachziegel, sind neben Qualität und Optik die Dachziegel Preise für die endgültige Auswahl des Produktes ein wichtiges Kriterium. Obwohl es sich bei der Preisangabe um Kosten pro Stück handelt, sollten Sie beim Preisvergleich unbedingt auf den Preis pro Quadratmeter bedeckter Dachfläche achten.

Der Preis pro Dachpfanne ist genauso wenig aussagekräftig, wie die Kosten für die Dacheindeckung pro Quadratmeter Material. Dies liegt vor allem an den unterschiedlichen Größen der Tondachziegel sowie an der Mindestüberdeckung der einzelnen Dachziegel. Denn abhängig von diesen Kriterien benötigen Sie pro Quadratmeter bedeckte Dachfläche eine unterschiedlich große Anzahl an Dachziegeln. So ist beispielsweise ein Doppelmuldenflachziegel kleiner als ein Hohlfalzziegel.

Daraus ergeben sich folgende Preise als Richtwerte pro Quadratmeter:

– Doppelmuldenfalzziegel 15 – 30 Euro

– Biberschwanzzieigel 12 – 20 Euro

– Mönch- und Nonnenziegel ungefähr 50 Euro

– Krempziegel 29 – 40 Euro

Weitere Einflusskriterien sind die Qualität des Tondachziegels sowie die Oberflächenbehandlung. Ein unbehandelter Dachziegel ist zwar kostengünstiger, allerdings nicht so lange haltbar, wie ein engobierter oder glasierter Dachziegel aus Ton. Dadurch erhöhen sich die Kosten für die Dacheindeckung zwar durch die Auswahl der Oberflächenbehandlung. Langfristig betrachtet sind die Kosten trotz höherer Dachziegel Preise aufgrund des geringeren Wartungsaufwands und der Langlebigkeit geringer.

Profitieren Sie vom umfangreichen Wissen eines Dachdecker-Meisterbetriebs und finden Sie anhand der ausführlichen Beratung genau die Dacheindeckung, die Ihre Anforderungen in jeder Hinsicht erfüllt.

Mit MeinDach finden Sie schnell und unkompliziert einen kompetenten Dachdecker

MeinDach professionelle deutsche Dachdecker, die ein Tondach installieren

 

Illustration einer Dachgaube Renovierung

Die Dachgaube: Kosten und Formen von Gauben

Eine Dachgaube erfüllt verschiedenste Funktionen. Sie dient der Belüftung der Räume unter dem Dach, sorgt für mehr Helligkeit im Raum und erweitert die verfügbare Nutzfläche. Neben diesen funktionalen Eigenschaften wirken Dachgauben optisch attraktiv und dienen durch die ausgewählte Form auch als Gestaltungselement. So vereinen sich Funktionalität und dekorative Wirkung in einer Dachgaube. Die Kosten für eine Gaube sind unterschiedlich hoch und werden von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst. Beraten Sie sich mit einem Dachdecker-Meisterbetrieb über die für ihr Haus ideale Dachgaube und welche Kosten anfallen.

Dachgaube und ihre Funktion beim Dachausbau

Wie bereits einleitend erwähnt, ist eine Dachgaube sowohl funktionell wie auch eine optische Bereicherung für das Gesamtbild einer Immobilie. Bei der Gestaltung der Dachgaube besitzen Sie einen großen Spielraum, da Gauben aus rein bautechnischer Sicht so groß sein können, wie es die Gebäudestruktur erlaubt. Nur in der Höhe sind diese Dachanbauten durch die gesetzlich vorgegebene Firsthöhe begrenzt. Die maximale Gaubenbreite wird nur durch die Einbaumöglichkeit in die Dachkonstruktion eingeschränkt.

Vorteile einer Dachgaube

– zusätzlicher Wohn- oder Nutzraum
– witterungsunabängige Durchlüftung wird verbessert
– verbesserte Querlüftung bei gegenüberliegenden Dachfenstern
– optisches Gestaltungselement
– erhöhte durch den Zugewinn an Wohnfläche den Immobilienwert

Der nachträgliche Einbau einer Dachgaube erfordert immer eine Baugenehmigung, da es sich um eine wesentliche bauliche Änderung handelt. Ergänzend benötigen Sie einen von einem Fachmann ausgestellten statischen Nachweis, ob die Dachkonstruktion in der Lage ist, die Gaube zu tragen.

Die verschiedenen Gaubenformen und Ihre Vor- und Nachteile

Dachgauben sind in verschiedensten Formen verfügbar, die sich in flache, spitze, eckige und runde Gauben unterteilen. Innerhalb dieser Kategorien gibt es verschiedene Gaubentypen.

Schleppgaube – einfache und günstige Konstruktion

Die Flachdachgaube zählt zu den kostengünstigsten Optionen, wenn Sie sich für eine Dachgaube entscheiden.

Die Schleppgaube zählt als Klassiker unter den Gauben und eignet sich vor allem für steilere Hausdächer, kann aber unter Berücksichtigung des Abstands vom First auch in flachere Dächer integriert werden. Optisch wirken Schleppgauben wie die Verlängerung des Hauptdaches, wobei das Gaubendach flacher geneigt ist als das Hausdach. Die Schleppgaube ist nicht nur kostengünstig, sondern bietet optimalen Raumgewinn. Besonders hoch ist der Gewinn an zusätzlicher Nutzfläche bei Doppelgauben. Das große Fenster sorgt für den natürlichen Lichteinfall.

Flachdachgaube

Die Flachdachgaube zählt zu den kostengünstigsten Optionen, wenn Sie sich für eine Dachgaube entscheiden.

Mit der Flachdachgaube planen Sie eine besonders günstige Dachgaube zu Kosten, die sich deutlich unter den Kosten anderer Dachgauben bewegen. Das fast horizontale Dach ist um maximal fünf Grad geneigt. Flachdachgauben weisen eine einfache Konstruktion auf, sind leicht einzubauen und sind eine gute Lösung für preisgünstige Mehrfachgauben, benötigen jedoch ein sorgfältig aufgebautes Flachdach für die zuverlässige Dichtigkeit.

Satteldachgaube

Satteldachgaube - schlicht und elegant. Diese Form der Dachgaube erfreut sich großer Beliebtheit, eignet sich allerdings erst ab einer Dachneigung von 30°.

Bei der Satteldachgaube handelt es sich um eine Gaube mit Satteldach, die sich großer Beliebtheit erfreut. Über der rechteckigen Fensterfront thront das kleine Satteldach, dessen First in gerader Linie zum Dachfirst verläuft. Satteldachgauben eignen sich erst ab einer Dachneigung ab 30° für den Einbau, wirken jedoch schlicht-elegant. Durch die schlichte Bauweise der Dachgaube sind die Kosten gering. Der Raumgewinn ist durch das Satteldach eher durchschnittlich.

Dreiecksgaube

Dreiecksgauben werden auch Spitzgauben genannt. Sie dienen hauptsächlich für zusätzlichen Lichteinfall und bieten im Gegensatz zu anderen Gaubentypen nur wenig zusätzlichen Raumgewinn.

Dreiecksgauben sind auch als Spitzgauben bekannt und bestehen aus einem Satteldach und einer Fensterfront. Dieser Gaubentyp sorgt zwar für zusätzlichen Lichteinfall, bietet jedoch nur einen geringen Vorteil für die Raumgewinnung. Aber als dekoratives Gestaltungselement und für Räume, in denen eine gemütliche Nische in der Gaube gewünscht ist, ist diese kleine Gaube auf jeden Fall perfekt. Bei dieser Dachgaube sind die Kosten ebenfalls gering und bewegen sich vor allem bei Fertigprodukten weit unter den Preisen maßgefertigter Gauben.

Walmdachgaube – die kleine Schwester des Walmdaches

Die Walmdachgaube erfordert eine aufwendige Konstruktion, daher zählt sie zu den kostenintensiveren Dachgauben.

Wie beim Walmdach weist auch die Walmdachgaube eine nach vorne abgewalmtes Dachfläche auf. Durch die dreieckige Dachstirn wirkt die Walmdachgaube exklusiv. Allerdings erfordert sie eine wesentlich aufwendigere Konstruktion als eine einfache Dachgaube. Die Kosten sind daher entsprechend hoch. Zu den höheren Kosten kommt der geringere Raumgewinn als zusätzlicher Nachteil.

Trapezgaube

Die Trapezgaube bietet Ihnen die Möglichkeit für eine großzügige Fensterfront.

Die Trapezgaube weist die gleiche Grundkonstruktion wie die Schleppgaube auf. Zusätzlich sind jedoch noch die beiden Seiten geneigt, wodurch der Raumgewinn bei diesem Gaubentyp etwas größer ausfällt als bei der Trapezgaube. Wie die Schleppdachgaube eignet sich die Trapezgaube als Mehrfachgaube. Dadurch erhalten Sie nicht nur eine sehr großzügige Fensterfront, sondern auch einen erheblichen Raumgewinn.

Fledermausgaube – elegant und stilvoll

Die Fledermausgaube ist besonders von älteren Gebäuden bekannt. Sie wirkt besonders prunkvoll, zählt aber auch zu den teuersten Gauben.

Die Fledermausgaube zählt zu den teuersten Gauben und überzeugt durch ihre schwungvolle Eleganz. Sie integriert sich harmonisch in das Dach und ist ein optisches Highlight. Sie fügt sich zwar nahtlos in das durch spezielle Balken abgerundete Dach ein, erfordert jedoch spezielles kleinformatiges Material für die Dacheindeckung. In Frage kommen Schiefer, Biberschwanz oder Reet. Der Raumgewinn durch die Fledermausgabe ist hoch.

Segmentbogengaube – ideal für Mehrfachgauben

Diese Gaubenform weist ein leicht gewölbtes Dach auf, das auf den Seiten der Dachgaube aufliegt. Durch die gewölbte Form eignet sich diese Gaube sehr gut für Mehrfachgauben, die über die gesamte Dachbreite reichen. Die Eindeckung erfolgt in der Regel mit Metallplatten. Dadurch sind diese Dachgauben ohne spezielle Dämmung vor allem bei Regen sehr laut. Optisch wirken diese Gauben durch die gerundete Dachform attraktiv.

Dachgaube – Kosten nach Gaubentyp

Alle Dachgauben beim Steildach im Überblick

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie exemplarische durchschnittlichen Preise ohne Einbau- und Transportkosten für die unterschiedlichen Gaubentypen, die in der Größe 1,30 x 1,25 auf Maß gefertigt wurden. Diese Dachgauben Kosten sind jedoch nur Beispiele.

Gaubentyp Durchschnittspreis
Schleppgaube 3.300 EUR
Flachdachgaube 2.900 EUR
Satteldachgaube 3.650 EUR
Dreiecksgaube 3.700 EUR
Walmdachgaube 3.900 EUR
Trapezgaube 3.800 EUR
Fledermausgaube 5.200 EUR
Segmentdachgaube 3.800 EUR

Was kostet ein Gaubenausbau

Die Kosten einer Dachgaube werden durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst. Das Beispiel oben präsentiert ungefähre durchschnittliche Kosten für eine kleine Dachgaube eines bestimmten Gaubentyps. Dies soll als erste Entscheidungshilfe dienen. Denn neben dem Gaubentyp ergeben sich die Kosten für eine Gaube vor allem durch deren Größe. Nachfolgend die Dachgauben-Kosten als Beispiel für zwei unterschiedlich große einfache Gauben.

Kosten
Große Gaube, 1,50 m x 4,00 m (HxB) 6.000 EUR
Einbaukosten 3.400 EUR
Transportkosten 950 EUR
Preis gesamt 10.350 EUR

 

Kosten
Kleine Gaube, 1,30 m x 1,40 m (HxB) 3.200 EUR
Einbaukosten 2.800 EUR
Transportkosten 650 EUR
Preis gesamt 6.650 EUR

 

Zum Vergleich eine kleine Gaube eines günstigen Fertiganbieters inklusive Transportkosten.

Kosten
Fertiggaube, 1,30 m x 1,25 m (HxB) 2.350 EUR
Einbaukosten 940 EUR
Transportkosten entfallen
Preis gesamt 3.3290 EUR

Die höheren Kosten für eine große maßgefertigte Dachgaube ergeben sich vorwiegend aus den Materialkosten. Die Transport- und Einbaukosten unterscheiden sich im direkten Vergleich zwischen kleiner und großer Gaube nur geringfügig.

Diese Kriterien wirken sich auf die Kosten der Dachgaube aus

Wie bereits erwähnt, beeinflussen verschiedenste Faktoren den Gesamtpreis einer Dachgaube und die Kosten für Ihr Dachgauben-Projekt.

– Größe, wobei kleinere Dachgauben im Verhältnis oft teurer sind, da die meisten Kosten durch das Material entstehen.
– Gaubenart – eine Fledermausgaube zählt zu den teuersten Varianten, während eine Schlepp- oder Flachdachgaube wesentlich kostengünstiger ist.
– Einbauvariante, die Dach und Gaube erfordern. So sind Flachdachgauben besonders einfach einzubauen.
– Auswahl der Dämmmaterialien, wobei die Dämmung vor allem bei der Dachgaube besondere Aufmerksamkeit verdient und an die vorhandene Dachdämmung angepasst werden muss.
– Einfache oder schwierige Baustelle aufgrund der Lage des Hauses
– Ausstattung der Dachgaube wie das Glas, integrierte Beschattungsvorrichtungen oder andere spezielle Funktionen.

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Statik des Daches. Denn reicht die Tragfähigkeit für die schwere Gaube nicht aus oder muss der Dachdecker aufgrund der Gaubenbreite Balken aus der Unterkonstruktion entfernen, entstehen durch diese Änderungen an der Dachkonstruktion zusätzliche Kosten. Diese können jedoch ausschließlich durch einen Dachdecker-Meisterbetrieb nach einer Besichtigung vor Ort und nach der Planung kalkuliert werden.

Wie wird eine Dachgaube in das Dach integriert

Nachdem Sie die Größe und Form der Dachgaube festgelegt haben, müssen Sie sich noch für eine maßgefertigte Dachgaube oder eine Gaube eines Fertiganbieters entscheiden. In der Regel sind Fertiggauben deutlich günstiger. Allerdings haben Sie den Nachteil, dass Sie nicht so individuell planbar sind, wie Maßanfertigungen. Ist auch diese Entscheidung gefallen und hat der Dachdecker-Meister die bestehende Unterkonstruktion auf Mängel geprüft und wurde die ausreichende Tragkraft bestätigt, kann der Einbau nach der Lieferung der Gaube durch einen Dachdecker-Meisterbetrieb beginnen. Sofern Sie die Baugenehmigung bereits vorliegen haben.

Beim Gaubeneinbau im Rahmen einer Dachsanierung wird im ersten Schritt das Dach in der erforderlichen Größe geöffnet und auch die Dacheindeckung entfernt. Eventuell erforderliche Änderungen an der Unterkonstruktion werden vor der Montage der Gaube durchgeführt. Ist alles vorbereitet, erfolgt der Einbau der Dachgaube. Eine Fertigteilgaube wird in der Regel bereits zusammengebaut geliefert und muss nur mehr sicher mit dem Dach verbunden werden.

Setzen Sie auf eine maßgefertigte Dachgaube, trotz der Kosten, die in diesem Fall höher sind, wird die Gaube zumeist direkt auf dem Dach aus den vorgefertigten Einzelteilen zusammengebaut. Die Dämmung und Eindeckung der Gaube erfolgt ebenfalls vor Ort. Abschließend sorgen die Dachspezialisten noch für die zuverlässige Abdichtung, sodass Ihr Zuhause auch zukünftig zuverlässig vor der Witterung geschützt ist.

Energetische Sanierung und Dachgaube-Kosten reduzieren sich

Bauen Sie die Dachgaube im Rahmen einer energetischen Dachsanierung ein und erfüllen Sie damit die Anforderungen der EnEV, erhalten Sie in der Regel eine KfW-Förderung für die Dachgaube und die Kosten reduzieren sich spürbar.

– Zuschuss Programm KfW 430: 20 % der förderfähigen Kosten als Zuschuss
– Förderprogramm KfW 151/152: zinsgünstiger Kredit bis zu 50.000 Euro

Dachgaube – kosten optimieren durch fachmännischen Einbau

Der Einbau einer Dachgaube sollte auf keinen Fall durch einen nicht qualifizierten Betrieb erfolgen. Denn die damit verbundenen Risiken sind sehr hoch. Daher wenden Sie sich auf jeden Fall bereits für die erste Beratung an einen Dachdecker Meisterbetrieb. MeinDach arbeitet bundesweit mit über 2.000 zertifizierten Fachbetrieben zusammen, die hinsichtlich Ihrer Kompetenz, Qualität der ausgeführten Arbeiten und Zuverlässigkeit umfassend geprüft wurden.

Abbildung eines Satteldachs

Das Satteldach – modern und vielseitig

Satteldächer zählen zu den häufigsten Dachformen und sind in jeder Kultur zu finden. Sie sind traditionell und zeitlos und überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. Das Satteldach war bereits in der antiken griechischen und römischen Architektur zu finden und war in der gesamten Geschichte der Architektur eines der in seiner Grundform wenigen unveränderten baulichen Komponenten.

Obwohl sich die Architektur stetig weiterentwickelt, ist das Satteldach ein integraler Bestandteil, das immer seine grundlegende Form behält und sich dabei durch innovative Details an die moderne Architektur perfekt anpasst. Wie hervorragend das gelingt und wie vielseitig sich das Satteldach der modernen Zeit präsentiert, beweisen zahlreiche interessante Projekte.

Geschichte des Satteldaches

modernes Haus mit renoviertem Satteldach

Die Satteldach-Konstruktion zählte bereits bei den Römern und Germanen zum Standarddach für die Überdachung von Einraumhäusern. Schon damals bestand die Dachkonstruktion aus zwei schrägen Dachflächen, die sich am First trafen. Die Unterkonstruktion bestand aus dem Firstbalken und einem hölzernen Dachgerüst aus Sparren. Bereits zu diesem Zeitpunkt verzichteten die Bauherren auf den Einsatz von Mittelstützen. Vielmehr wurde von den Römern die germanische Tradition übernommen, auf die Pfostenwände eine Sparrenkonstruktion zu setzen und diese mit Schilf oder Stroh einzudecken.

Die ursprüngliche Dacheindeckung des Satteldaches bestand ausschließlich aus regional verfügbaren Materialien mit wasserabweisenden und isolierenden Materialien. Dazu zählten Lehm, Bitumenschichten, wasserabweisendes vulkanisches Material, Schilf, Stroh, Bohlen, Balken, Holzschindeln, Grassoden, Schiefer oder Steinplatten. Ziegel aus gebranntem Ton waren zwar bereits seit langer Zeit bekannt, aber nicht überall verfügbar. Obwohl gebrannte Ziegel bereits ungefähr 450 v.Chr. von den Römern für die Dacheindeckung genutzt wurden, verbreitete sich das ziegelgedeckte Satteldach erst viel später überregional.

Was ist ein Satteldach?

Das Satteldach besteht aus zwei schräg aufeinander zulaufenden Dachflächen.

 

Das Satteldach wird auch aus Steildach bezeichnet und besteht in der Regel aus zwei schräg aufeinander zulaufenden Dachflächen, die sich am Dachfirst treffen. Durch seine einfache Bauweise sind die Kosten für den Neubau eines Satteldaches gering und es überzeugt durch seine Robustheit gegen verschiedenste Witterungseinflüsse. Für das Carport ist ein Satteldach eine genauso optisch ansprechende und funktionelle Lösung wie für Wohngebäude.

Für einen ausreichenden Lichteinfall sorgen Giebelfenster und spezielle Dachfenster. Bei Bedarf lassen sich Dachgauben jederzeit nachträglich einbauen. Was Sie beim Neubau eines Satteldachs, das zur Hauptkategorie der Steildächer zählt, beachten müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Das müssen Sie beim Neubau eines Steildachs wissen„.

Grundlegende Unterschiede beim Satteldach

Die Grundform des Satteldaches wird immer durch die beiden aufeinander zulaufenden Dachschrägen gebildet. Im Verlauf der Zeit entwickelten sich jedoch verschiedene Satteldächer, die sich vor allem durch die Dachneigung unterscheiden. Diese Änderungen haben vor allem in den regionalen Gegebenheiten ihren Ursprung.

So ist eine steile Satteldachkonstruktion vor allem in regenreichen und stürmischen Regionen sinnvoll. Denn je steiler das Dach geneigt ist, umso schneller fließt das Wasser ab. Die Sogkräfte von Stürmen werden durch einen steilen Winkel spürbar abgemildert. In schneereichen Regionen bietet sich wiederum ein Satteldach mit flachem Neigungswinkel an.

Diese grundlegenden Anforderungen besitzen zwar immer noch Gültigkeit. Allerdings ist es durch die stetige Weiterentwicklung moderner Baumaterialien heute möglich, regionale Gegebenheiten bis zu einem gewissen Grad zu ignorieren. Dadurch ist es für die moderne Architektur in jeder Region einfacher geworden, ein Satteldach modern und architektonisch außergewöhnlich zu gestalten.

Satteldach in Kategorien

Abhängig von der Dachneigung sowie der Symmetrie der Satteldachkonstruktion wird das beliebte Steildach in folgende Kategorien eingeteilt.

 

Satteldach unter 30° oder 57,5 % wird flaches Satteldach genannt.

 

Satteldach über 45° oder 100 % wird Winkeldach oder Neudeutsches Dach genannt.

 

Satteldach über 62° oder 188 % wird Gotisches oder Altdeutsches Dach genannt.

 

Satteldach mit exakt 60° oder 173,2 % wird Altfränkisches oder Altfranzösisches Dach genannt. 

Sind beide Dachflächen gleich lang, spricht man von einem symmetrischen Dach und bei ungleich langen Dachhälften von einem asymmetrischen Dach. Dieses wird heute vor allem in der modernen Architektur eingesetzt.

Satteldach mit Schleppdach und Zwerchdach

Eine attraktive Satteldach-Variante ist das Satteldach mit Schleppdach. Dabei handelt es sich um eine Verlängerung des Satteldaches, die beispielsweise einen zusätzlichen Anbau oder ein Carport überdeckt.

Das Zwerchdach wirkt optisch attraktiv und sorgt für zusätzliche Nutzfläche unter dem Satteldach. Dieses besondere Dach ist ein an das Hauptdach angebautes kleines Satteldach, dessen Giebel in Richtung Giebel des großen Satteldaches verläuft. Obwohl es einer Dachgaube sehr ähnlich ist, verursacht der Bau eines Zwerchdaches höhere Kosten, da es mit der Fassade abschließt oder sogar darüber hinaus gebaut wird.

Die Vorteile des Satteldaches

Einer der größten Vorteile einer Satteldachkonstruktion ist seine Vielseitigkeit. Es eignet sich für unterschiedlichste Einsatzbereiche und bietet der modernen Architektur eine Vielzahl an Möglichkeiten, es bei gleich hohem Nutzen den modernen Strömungen der Zeit anzupassen.

– Individuell an die Architektur abgestimmte Dachneigungen ist möglich.

– Schleppdächer können nachträglich angebaut werden.

– Die Dachneigung kann an die räumlichen Anforderungen angepasst werden.

– Bungalow mit Satteldach ist genauso uneingeschränkt möglich wie Mehrfamilienhaus mit vielen Etagen.

 

Der Neigungsgrad bestimmt maßgeblich die Optik des Satteldaches. Je nach Neigungsgrad ist der Wohnraumverlust unterm Dach höher oder geringer.

Neben seinen architektonischen Vorteilen bietet das Satteldach zahlreiche funktionelle Vorteile, die bei günstigen Kosten eine optimale Schutzwirkung des darunter liegenden Gebäudes gewährleisten.

– günstige Baukosten

– wartungsarm

– abhängig von der Dacheindeckung hoher Selbstreinigungseffekt

– leitet Wasser sehr gut ab

– lange Lebensdauer

– Dachfenster, und Giebelfenster sorgen für helle Räume

– Nutzraumerweiterung durch Dachgauben jederzeit möglich

Vor allem die nachträgliche Nutzraumerweiterung spricht für das Satteldach. Denn durch den unkomplizierten Ausbau des Dachgeschosses bauen viele Eigenheimbesitzer den obersten Teil des Hauses erst dann aus, wenn der zusätzliche Nutzraum tatsächlich erforderlich ist. Oft wird der Dachausbau auch mit dem Zeitpunkt der Dachsanierung kombiniert, da in diesem Fall verschiedene Förderprogramme wirksam werden.

Satteldach in der modernen Architektur

Ein Satteldach ist immer modern und vielseitig in seiner Form und Funktion. Dies nutzt die Architektur und entwickelt moderne Häuser mit Satteldach, die in jeder Hinsicht höchsten Anforderungen entsprechen. Abhängig von der Kombination verschiedenster architektonischer Elemente entstehen dabei verschiedenste Satteldach Varianten, die einem Gebäude einen individuellen Charakter verleihen.

Die Dachneigung dient dabei genauso als Gestaltungselement wie überdimensionierte oder das Weglassen von Dachüberhängen an der Dachtraufe oder am Ortgang oder unterschiedlich langen Überhängen. Besonders spannende Akzente setzen Asymmetrien beim Satteldach.

Nicht zu unterschätzen ist die optische Beeinflussung durch die Dacheindeckung, die zum Teil den Stil eines Satteldaches definiert. Denn es ist ein großer Unterschied, ob Sie sich für Holzschindeln, hochglänzend glasierte Dachziegel, matte Dachpfannen oder für schlichtes Metall entscheiden.

Satteldach – immer modern und vielseitig in Form und Funktion

Satteldach modern interpretiert.

Wie stark sich ein kreativ gestaltetes Satteldach auf den Gesamteindruck auswirkt, zeigen zahlreiche Beispiele, denen Sie tagtäglich begegnen. Vor allem in Neubaugebieten zeigen Architekten immer mehr den Mut für individuelle und zum Teil beeindruckende Dachlösungen.

Vor allem das Spiel mit der Asymmetrie oder mit der klaren Linienführung, die selbst auf den kleinsten Ansatz eines Schnörkels verzichtet, ist häufig zu sehen.

– Nicht vorhandene Dachüberhänge an der Dachtraufe und am Ortgang verwandeln ein schlichtes Holzhaus in ein modernes Wohnobjekt.

– Weit vorgezogene Dachüberhänge kombinieren kühle Eleganz mit gemütlicher Atmosphäre.

– Asymmetrische Satteldächer verleihen einem Gebäude hohe Individualität.

Vor allem moderne Häuser mit asymmetrischer Satteldachkonstruktion in verschiedensten Variationen weisen häufig eine besondere Architektur aus.

Satteldach als moderne Lösung für Ihr Zuhause

MeinDach Dachdecker arbeiten auf einem Satteldach

Das Satteldach ist immer modern und bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Ob Sie den modernen Stil, den traditionellen oder eine außergewöhnliche Architektur bevorzugen: Mit einem Satteldach realisieren Sie eine Vielzahl an Ideen. Benötigen Sie einen Dachdecker-Meisterbetrieb, der Sie bei der Umsetzung Ihrer Pläne unterstützt, finden Sie ihn bei MeinDach. Wir arbeiten bundesweit mit über 2.000 zertifizierten Dachdecker-Meisterbetrieben zusammen, die sich in jeder Hinsicht durch Kompetenz und Zuverlässigkeit auszeichnen.

 

 

Dachstuhl aus Holz ist langlebig und tragfähig

Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile des Naturmaterials Holz für den Dachstuhl oder die Dacheindeckung. Der Dachstuhl aus Holz ist vor allem für kleinere Gebäude wie Ein- und Mehrfamilienhäuser immer noch die beste Alternative zu anderen Materialien. Denn Holz ist einfach zu bearbeiten, nachhaltig und daher ökologisch sinnvoll. Aber auch die Dacheindeckung aus Holzschindeln wird immer populärer. Informieren Sie sich über die Vorteile, die ein Dachstuhl aus Holz bietet und ob Dachschindeln aus Holz wirklich die hohen Anforderungen an ein langlebiges und wartungsarmes Dach erfüllen.

Suchen Sie einen Zimmermann-Meisterbetrieb für den Bau Ihres Dachstuhls, unterstützt Sie MeinDach dabei unkompliziert und professionell

Das bevorzugte Holz für den Dachstuhl

Dachdecker arbeiten an Sparren aus Holz, Sonnenuntergang

 

Die Natur bietet eine große Auswahl verschiedenster Holzarten für den Dachstuhlbau. Wobei der Großteil der Dachstühle aus Fichten- oder Kiefernholz besteht. Vor allem Nadelhölzer überzeugen durch verschiedenste Vorteile. Sie sind leicht zu bearbeiten, zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus und sind durch die verholzten und langgestreckten Zellen sehr stabil.

Auf die grundlegenden Vorteile eines Dachstuhls aus Holz verweist auch der Architekt Eric Wirth als Vertreter der Gilde französischer Architekten. Bei der Anhörung vor der französischen Nationalversammlung verweist er darauf, dass der neue Dachstuhl für Notre Dame aus Holz gefertigt werden sollte. Er begründet dies damit, dass die gesamte Struktur von Notre-Dame auf die schwere Masse des Dachstuhls aus Holz ausgerichtet ist, der für zusätzliche Stabilität der Kathedrale sorgt.

Holz aus Nadelbäumen ideal

Für den Dachstuhl verwendet ein Zimmermann bevorzugt das Holz der Fichte, Lärche oder Kiefer. Lärchenholz ist ein dauerhaftes und beständiges Holz, das als Bau- und Konstruktionsholz für den Innenausbau genauso verwendet wird wie im Außenbereich. Es weist ein hohes Gewicht auf und ist eines der härtesten Nadelhölzer. Zugleich ist es ausgesprochen dekorativ und eignet sich daher sehr gut für sichtbare Dachkonstruktionen.

Die Fichte wächst sehr schnell und ist dadurch ein wichtiger Nutzholzlieferant. Es ist leicht und weich und lässt sich sehr gut bearbeiten. Im Verhältnis zum Gewicht besitzt Fichte eine hohe Festigkeit, ist jedoch ohne zusätzlichen Holzschutz ausschließlich für witterungsgeschützte Bereiche wie den Innenausbau geeignet. Bei der Verarbeitung zum Dachstuhl aus Holz zeichnet es sich durch günstige Materialkosten aus und eignet sich, kombiniert mit der entsprechenden Dacheindeckung, für leichte Dächer.

Ein ebenfalls vielseitig einsetzbares Dachstuhl-Holz ist die Kiefer. Wie das Holz der Fichte ist auch Kiefernholz unkompliziert zu verarbeiten und besitzt eine hohe Tragfähigkeit.

Fragen Sie Ihren Zimmermann-Meisterbetrieb. Er berät Sie umfassend über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Holzarten und welches Holz für Ihren Dachstuhl ideal ist.

Dachstuhl-Holz trocknen als effektiver Holzschutz

Die Grundvoraussetzung für die Langlebigkeit eines Dachstuhls aus Holz ist die optimale Holzfeuchte vor der Verarbeitung. Diese sollte zwischen 15 und 20 Prozent liegen. Besitzen Sie eigenes Dachstuhl-Holz, trocknen Sie es an einem gut durchlüfteten und witterungsgeschützten Lagerplatz, bis es die erforderliche Restfeuchte aufweist.

Der korrekte Trocknungsgrad verleiht dem Holz für den Dachstuhl einen natürlichen Schutz gegen zerstörende Organismen wie Pilze oder Insekten wie der Hausbock oder der Nagekäfer. Zugleich sorgt er für die Stabilität der Konstruktion.

Optimale Holzfeuchte als zuverlässiger Holzschutz

Ob Sie das Holz kaufen oder das Dachstuhl-Holz selbst trocknen: Der Feuchtigkeitsgehalt muss einen optimalen Wert aufweisen. Denn nur ein Wert knapp unterhalb der Sättigung der Holzfasern mit Feuchtigkeit bietet zuverlässigen Holzschutz.

Liegt die Restfeuchte zu weit unterhalb der Fasersättigung, beginnt das Holz zu schwinden und bei hoher Umgebungsluftfeuchtigkeit zu quellen. Die Folge sind Verbiegungen und Verdrehungen der Bauelemente der Konstruktion. Bei einer Holzfeuchte oberhalb der Fasersättigung bildet sich ein guter Nährboden für das Keimen von Pilzsporen mit beginnendem Pilzbefall, der das Holz des Dachstuhls zerstört.

Menge an Holz für Dachstuhl berechnen

Ein Wald in Deutschland, Quelle für Dachmaterialien

Die für den Dachstuhl aus Holz erforderliche Menge zu berechnen, erfordert umfangreiches Fachwissen. Denn der Dachstuhl trägt nicht nur die Dacheindeckung, sondern wirkt sich auf die gesamte Statik eines Gebäudes aus. Daher sollten Sie auf jeden Fall davon absehen, den Dachstuhl selbst zu bauen. Hier ist der Zimmermann-Meisterbetrieb der Experte, der mit seinem Fachwissen und handwerklichem Können sicherstellt, dass Ihr Zuhause dauerhaft durch die Dachkonstruktion und die Dacheindeckung geschützt ist.

Um die Menge an Holz für den Dachstuhl zu berechnen, benötigt der Zimmermann eine Vielzahl an Informationen. Nachfolgend sehen Sie einen Teil der für die Materialberechnung erforderlichen Werte.

– Breite und Länge des Hauses,

– die Länge, Breite und Tiefe von Sparren und Pfetten,

– die Abstände zwischen den einzelnen Sparren und einzelnen Pfetten sowie

– die Dachhöhe, Dachneigung oder Dachüberhang.

Jeder Wert wirkt sich auf die Tragfähigkeit des Dachstuhls aus und muss vom Zimmermann exakt in die Materialberechnung übernommen werden. Denn zu schmale Sparren wirken sich beispielsweise genauso auf die Statik des Dachstuhls aus wie zu weite Abstände zwischen den Konstruktionselementen.

Der Holzdachstuhl und die Kosten

Ein Holzdach im fachmännischen Bau

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Kosten für den Dachstuhl aus Holz. Dazu zählt vor allem die Dachform wie Steil- oder Flachdach, die entweder eine Sparren-, Pfetten- oder Kehlbalken-Konstruktion erfordert. Aber auch die Konstruktion als stehender, liegender oder kombinierter Dachstuhl wirkt sich schlussendlich auf die Kosten aus.

Von diesen Einflussfaktoren leiten sich verschiedene Kosten ab.

– Materialkosten,

– Herstellungskosten sowie die

– Arbeitskosten vor Ort

Zu den preisgünstigsten Unterkonstruktionen zählen mit Sicherheit jene für das Flachdach. Je aufwendiger die Grundkonstruktion aufgrund der Dachform ist, umso teurer ist der Dachstuhl aus Holz. So kalkulieren Sie beispielsweise für eine Dachkonstruktion für ein Satteldach ungefähr 60 Euro pro Quadratmeter. Für ein Walmdach oder ein Mansarddach bewegen Sie sich im Kostenbereich von 80 Euro aufwärts pro Quadratmeter für den neuen Dachstuhl aus Holz ohne Wärmedämmung und Dacheindeckung.

Dacheindeckung und Dachstuhl aus Holz

Das Naturmaterial Holz eignet sich nicht nur für den Dachstuhl, sondern auch als Dacheindeckung. Immer mehr Menschen wünschen sich ein Zuhause mit Holzdach. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielleicht liegt das Haus direkt am Wald und soll sich ideal in die Naturlandschaft einfügen. Oder Sie lieben einfach das Gefühl, in einem Haus zu leben, das weitestgehend aus Holz errichtet ist.

Lebensdauer von Holzschindeln

Die durchschnittliche Lebensdauer von Holzschindeln für das Dach bewegt sich in einem Zeitrahmen von 25 und 30 Jahren. Damit liegt die Haltbarkeit einer Dacheindeckung aus Holz weit unter der Langlebigkeit von Dachziegeln und Dachsteinen, die ebenfalls ausschließlich aus natürlichen Materialien bestehen.

Trotz der geringen Lebensdauer besitzt ein Dach aus Holzschindeln einige Vorteile.

– durch vernageln mit Stiften sehr windfest

– hagelsicher

– zusätzliche Wärmedämmung

Allerdings eignet sich nicht jeder Standort für ein Dach mit Holzschindeln. So reduziert ein schattiger Standort genauso die Lebensdauer eines Schindeldaches wie eine zu hohe Luftverschmutzung in windarmen Gegenden. In beiden Fällen führen diese Einflüsse zu einer schnelleren Abnutzung der Holzschindeln. Ideale Voraussetzungen bietet der ländliche Raum mit sonnigem Standort in windexponierter Lage.

Dachsteine direkt auf Holzschindeln verlegen

Soll ein altes Schindeldach mit einer modernen Dacheindeckung aus Dachsteinen oder Dachziegeln versehen werden, stellt sich die Frage, ob die alten Holzschindeln entfernt werden müssen. Grundsätzlich ist es nicht erforderlich, sofern das alte Schindeldach in einem guten Zustand und vor allem dicht ist. In diesem Fall bildet die alte Dacheindeckung die Unterdeckbahn, auf der die neue Konterlattung installiert wird.

Ob ein Schindeldach diese Voraussetzungen erfüllt, hängt jedoch von verschiedenen Kriterien ab. Daher kann nur ein erfahrener Dachdecker in Ihrer Nähe die Situation zuverlässig beurteilen. MeinDach unterstützt Sie gerne dabei, einen kompetenten Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe zu finden.

Welche Dachschindeln aus Holz sind ideal?

Entscheiden Sie sich für eine Dacheindeckung aus Holzschindeln, sollten Sie darauf achten, dass es sich um gespaltene Schindeln handelt, da diese eine höhere Haltbarkeit aufweisen. Dies liegt daran, dass bei gesägten Holzschindeln die Holzfasern beschädigt werden. Dadurch saugen diese leichter Wasser auf. Dies erhöht das Risiko einer schnelleren Verwitterung, von Fäulnis oder Schädlingsbefall.

Holzschindeln aus Zedernholz

Zedernholz aus der Rot- und Gelb-Zeder wird vorwiegend aus Kanada importiert und überzeugt durch seine attraktive Optik. Holzschindeln aus Zeder wirken wärmedämmend, sind sehr widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und Temperaturschwankungen. Zedernholz besitzt ätherische Öle und Inhaltsstoffe, die das Holz vor holzzerstörenden Insekten und Pilzen schützen.

Haltbarkeit:

Auf dem Dach 30 bis 35 Jahre

An der Wand wetterexponiert bis zu 100 Jahre

Holzschindeln aus Lärche

Die Lärche zählt zu den heimischen Hölzern, wird allerdings auch aus Sibirien und Kanada importiert. Lärchenholz ist ausgesprochen witterungsfest und resistent gegen Feuchtigkeit. Ursprünglich wurden die Lärchenschindeln aus dem Holz gespalten und vier bis fünf Jahre in einem sonnig gelegenen und gut durchlüfteten Unterstand getrocknet. Lärche muss von Beginn an gut durchlüftet getrocknet werden und darf keinesfalls zu glatte Oberflächen aufweisen. Denn eine schlechte Trocknung und plan geschliffene Oberflächen ohne natürliche Verformungen fördern das Pilzwachstum und somit die Zerstörung der Holzschindeln aus Lärchenholz.

Haltbarkeit:

Auf dem Dach 35 bis 40 Jahre

An der Wand wetterexponiert über 100 Jahre

Holzschindeln aus Fichte oder Tanne

Dachschindeln aus dem Holz der Fichte oder Tanne eignen sich für die Dacheindeckung oder die Wandverkleidung, besitzen jedoch als Dacheindeckung die geringste Lebensdauer.

Haltbarkeit:

Auf dem Dach 15 bis 20 Jahre

An der Wand wetterexponiert zwischen 50 und 80 Jahren

So finden Sie den Zimmermann für Ihren Dachstuhl aus Holz

Dachschreiner, der an Holzdachsparren arbeitet

 

Ob Sie einen Zimmermann- Meisterbetrieb in Ihrer Nähe suchen, der Ihren Dachstuhl aus Holz neu baut oder saniert oder Sie einen erfahrenen Dachdecker für die Dachsanierung suchen: MeinDach arbeitet mit über 2.000 zertifizierten Meisterbetrieben zusammen. Innerhalb kurzer Zeit nach Ihrer Anfrage kontaktiert Sie einer unserer zuverlässigen und erfahrenen Partnerbetriebe für eine Terminvereinbarung vor Ort.

Erhaltungsaufwand für Dachsanierung steuerlich absetzen

Erhaltungsaufwand Dachsanierung – als Vermieter profitieren Sie steuerlich

Zu den Pflichten für Vermieter zählt unter anderem die regelmäßige Dachreparatur. Doch irgendwann ist der Zeitpunkt für einen umfangreicheren Erhaltungsaufwand für die Dachsanierung erforderlich. Um diese zum Teil hohen Investitionen im Sinne von Vermietern und Mietern zu vereinfachen, unterstützt Sie der Staat finanziell. Dafür bietet er neben verschiedenen Förderprogrammen für Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung zusätzlich steuerliche Anreize. Die einzige Verpflichtung ist, dass die Sanierung ein Dachdecker-Fachbetrieb durchführt.

MeinDach arbeitet bundesweit mit über 2.000 geprüften Dachdecker-Meisterbetrieben zusammen und findet für Sie in Ihrer Region einen kompetenten Fachbetrieb für Ihre Dachsanierung.

Pflichten für Vermieter im Rahmen der Dachsanierung

Eine der wichtigsten Pflichten für Vermieter ist es, durch die regelmäßige Behebung von Schäden teure Folgeschäden und für den Mieter nachteilige Folgen zu verhindern. Dies ist immer dann der Fall, wenn keine Individualvereinbarung getroffen wurde. Denn im Rahmen einer solchen Vereinbarung gehen bestimmte Pflichten für Vermieter an den oder die Mieter über.

Übergang der Instandhaltungspflicht auf den Mieter

Immer wieder gibt es in Mietverträgen eine Individualvereinbarung. Sie verpflichtet Mieter zu Reparaturen an „Dach und Fach“. Dazu zählen Reparaturen an der Dachsubstanz sowie an tragenden Gebäudeteilen einschließlich der tragenden Wände mit Außenfassade. Im Gegenzug ist die vereinbarte Miete entsprechend reduziert.

Allerdings gilt diese Vereinbarung ausschließlich für Reparaturen. Ist es nicht mehr möglich, ein Dach zu reparieren oder ist die Reparatur nicht mehr wirtschaftlich, ist eine Sanierung erforderlich. In diesem Fall übernimmt der Vermieter die mit der Dachsanierung verbundenen Kosten. Allerdings gibt es für die energetische Sanierung im Dachbereich, die Sie mit einer neuen Dacheindeckung kombinieren, verschiedenste attraktive Förderprogramme des Bundes.

Während Sie sich über die verschiedenen Förderprogramme und Steuervorteile informieren, finden die Experten von MeinDach für Ihre geplante Dachsanierung einen Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe.

Regelmäßige Dachreparaturen durch den Profi verhindern teure Folgeschäden

Wer auch immer laut Mietvertrag für die Instandhaltung verantwortlich ist, sollte erforderliche Reparaturen umgehend durch einen Fachmann durchführen lassen. Denn vor allem das Dach und seine einzelnen Bauelemente reagieren sensibel auf unfachmännisch durchgeführte Reparaturen. Dies gilt vor allem für jene Komponenten der Dachhaut, die direkt dem Schutz vor eindringender Feuchtigkeit oder zur Dämmung dienen.

So kommt es immer wieder vor, dass bei Reparaturversuchen im Do-it-yourself-Verfahren die Aufsparrendämmung oder die Dampfsperrbahnen beschädigt werden. Häufig führt eine nicht korrekte Begehung der Dacheindeckung zu Rissbildungen und ähnlichen Beschädigungen. Vor allem auf den ersten Blick nicht sichtbare Risse im Dachziegel ziehen ohne Reparatur oft schwere Folgeschäden nach sich.

Beauftragen Sie für Reparaturen einen deutschen Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe, der neben der regelmäßigen Dachinspektion kleine Reparaturen sofort durchführt und somit teure Folgeschäden verhindert.

Die Folgen einer mangelnden Instandhaltung

 

ein Dach mit zu spät erkannten Schäden

 

Wird ein Dach nicht regelmäßig durch einen Fachmann kontrolliert und bleiben vorhandene Schäden unbeachtet, hat dies gravierende Folgen. Diese reichen von einer massiven Beschädigung der Bausubstanz bis zu Haftungsansprüchen durch herabfallende Dachziegel mit Sach- oder sogar Personenschäden.

Besonders häufig dringt durch kaum erkennbare Beschädigungen der Dachhaut Feuchtigkeit in das Innere des Gebäudes ein. Im Verlauf der Zeit vergrößert sich der ursprünglich kleine Schaden und das Mauerwerk durchfeuchtet immer mehr. Erste unschöne Wasserflecken zeigen sich an den Decken oder den Wänden. Ohne Reparatur bildet sich hinter Tapeten und Schränken Schimmel.

Das Ergebnis: Die Räume sind nur bedingt bewohnbar und der Mieter ist zur Mietminderung berechtigt. Zusätzlich kann er Schadenersatzansprüche stellen und bei einer nachweislichen Erkrankung durch den Schimmelbefall sogar Schmerzensgeldforderungen. Diese hohen Kosten vermeiden Sie durch eine umgehende Beseitigung kleiner Schäden.

Wenn sich kleine Schäden in kostenintensive Reparaturen verwandeln

Natürlich muss es nicht immer zu den beschriebenen gravierenden Schäden kommen. Trotzdem sind vernachlässigte Reparaturen sehr häufig die Ursache für fortgeschrittene Schäden an der gesamten Dachkonstruktion. Denn im ersten Schritt ist es vielleicht nur die Dacheindeckung, dann verliert die Wärmedämmung ihre Funktionsfähigkeit und irgendwann dringt die Feuchtigkeit bis in die hölzerne Sparrenkonstruktion durch. Plötzlich sackt das Dach ein, da die Sparren nicht mehr tragfähig sind. Die Folge sind kostenintensive Reparaturen oder sogar eine umfangreiche Dachsanierung, die Sie zwar von der Steuer absetzen können, aber vermutlich erst in 10 bis 15 Jahren erforderlich gewesen wäre.

Erste Anzeichen für Schäden im Dachbereich

Es gibt erste untrügliche Anzeichen, die für einen Schaden in der Dacheindeckung sprechen. Dabei sind es häufig tatsächlich Kleinigkeiten wie eine undichte kleine Stelle in der Flachdachabdichtung  oder feine Risse in den Dachpfannen eines Steildaches.

– Sie bemerken gebrochene oder fehlende Teile der Dacheindeckung

– feuchte Flecken an Wänden oder Decken

– Sparrenkonstruktion zeigt Wasserflecken oder feuchte Stellen

– Sie erkennen Lichteinfall im Dachbereich

Kontrollieren Sie Ihr Dach von unten sowie, wenn zugänglich, vom Dachraum regelmäßig und achten Sie auf diese Anzeichen. Vor allem nach Hagelfall, Starkregen und Stürmen sollten Sie besonders sorgfältig prüfen. Im Idealfall beauftragen Sie einen Dachdecker-Meisterbetrieb mit der regelmäßigen Dachinspektion. Alternativ übernehmen die Spezialisten von MeinDach für Sie diese Aufgabe und vermitteln Ihnen einen kompetenten deutschen Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe.

Erhaltungsaufwand für Dachsanierung: Pflichten für Vermieter

Loftdach außen und innen

 

Irgendwann kommt der Zeitpunkt für eine umfassende Dachsanierung, die Sie von der Steuer absetzen können und zum Teil über staatliche Förderungen finanzieren. Denn ist ein Dach in die Jahre gekommen, ist die Sanierung mittelfristig betrachtet wirtschaftlicher als die Reparaturen. Oft erfüllen diese Dächer die modernen Anforderungen an die Energieeffizienz nicht mehr und das Gebäude verliert einen hohen Anteil der produzierten Wärme über das ungedämmte Dach. Mit der Dachsanierung und der damit verbundenen Wärmedämmung ermöglichen Sie Ihren Mietern also ein modernes und energieeffizientes Wohnen.

Verschiedenste Fördermaßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sowie steuerliche Anreize erleichtern Ihnen die Entscheidung, den Erhaltungsaufwand der Dachsanierung in Kauf zu nehmen.

KfW-Förderung und steuerliche Vorteile für die Dachsanierung

Die Dachsanierung ist von der Steuer absetzbar. Parallel dazu minimieren

zahlreiche Förderprogramme die finanzielle Belastung. Dabei gilt für Vermieter wie für rein private Eigentümer:

– Der Erhaltungsaufwand für die Dachsanierung ist steuerlich absetzbar.

– Förderprogramme der KfW-Bank unterstützen energetische Sanierungen mit kostengünstigen Krediten und Zuschüssen.

Nur bei der steuerlichen Absetzbarkeit gibt es zwischen Vermietern und Personen, die ihre Immobilie ausschließlich selbst nutzen, deutliche Unterschiede.

Vermieter können die Dachsanierung von der Steuer absetzen

Ein Haus mit einem renovierten Schrägdach, neben viel Geld

 

Kombinieren Sie für Ihre Dachsanierung die Vorteile eines KfW-Förderprogramms mit anderen Förderungen Ihres Bundeslandes oder der Kommune. Konnten Sie nur einen Teil der erforderlichen Summe über Förderungen finanzieren, können Sie den Restbetrag der Kosten für die Dachsanierung von der Steuer absetzen.

Für die steuerliche Abschreibung der Dachsanierung reduzieren Sie die angefallenen Gesamtkosten um die Summe der Fördermittel. Die Differenz setzen Sie von der Steuer ab und wählen zwischen den beiden nachfolgenden Varianten.

Abschreibung als Erhaltungsaufwendungen

Um Erhaltungsaufwendungen handelt es sich immer dann, wenn der einzige Nutzen der Dachsanierung die Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion des Daches ist. Eine Wärmedämmung wird ebenfalls als Erhaltungsaufwendung anerkannt. Ein zusätzlicher Nutzen wie die Vergrößerung der Nutzfläche oder der Umbau eines normalen Flachdachs zur Dachterrasse zählt nicht als Erhaltungsaufwendung.

Erhaltungsaufwendungen bis zu maximal 4.000 Euro netto pro Maßnahme dürfen Sie in der Steuererklärung berücksichtigen. Beraten Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Steuerberater, ob die Investition tatsächlich als Erhaltungsaufwendung für die Dachsanierung gilt.

Kosten für Handwerkerleistungen

Liegen die Kosten für eine Maßnahme über 4.000 Euro netto, nutzen Sie die Abschreibung über Kosten für Handwerksleistungen. Dafür teilen Sie die Investition gleichmäßig auf zwei bis fünf Jahre auf. Den entsprechenden Anteil berücksichtigen Sie in den Folgejahren in Ihrer Steuererklärung.

Nicht für Vermieter: 20 % Investitionskosten steuerlich absetzbar

Seit 1. Januar 2020 besteht die Möglichkeit, zwischen KfW-Förderung und steuerlicher Absetzbarkeit zu wählen. In diesem Fall entscheiden Sie sich entweder für die KfW-Förderung. Oder Sie können die Dachsanierung von der Steuer absetzen. In diesem Fall ziehen Sie in den 20 Prozent der Kosten für die Wärmedämmung über einen Zeitraum von drei Jahren von Ihrer Steuerschuld ab.

Diesen Steuervorteil können Sie jedoch nur nutzen, wenn

– die Immobilie Ihr Eigentum ist,

– Sie die Immobilie selbst nutzen und Mitnutzer keine Miete zahlen,

– das Gebäude bei Beginn der Dachsanierung mindestens 10 Jahre alt ist und

– die Sanierungsmaßnahmen bis 31.12.2029 abgeschlossen sind.

Ist ein Teil der Immobilie vermietet, dürfen Sie nur anteilige Kosten steuerlich geltend machen. Berücksichtigen Sie, dass alle Arbeiten von Fachunternehmen ausgeführt werden müssen. Eigenleistungen werden nicht berücksichtigt.

Finanzieren Sie die Dachsanierung mit einem günstigen Darlehen aus dem KfW-Förderprogramm oder einer anderen staatlichen Förderung, verzichten Sie damit auf die Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Investitionen. Denn eine Kombination von Steuerabzug und staatlicher Förderung ist nicht möglich.

Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für den Steuervorteil, dass es keine Vor- und Rückträge in andere Jahre gibt. Ist die Steuerermäßigung in einem Jahr höher, als Ihre Steuerschuld, erhalten Sie für den Restbetrag keine Gutschrift. Die Steuerlast reduziert sich nur bis zur maximalen Höhe der im laufenden Jahr anfallenden Steuer. Weitere Details zur steuerlichen Absetzbarkeit und praktische Beispiele finden Sie in unserem Ratgeber „Renovierungskosten am Dach steuerlich absetzen„.

KfW-Förderung auch für Vermieter möglich

  • Erhaltungsaufwand für Dachsanierung steuerlich absetzbar
  • Erhaltungsaufwand über 4.000 Euro pro Maßnahme wird als Handwerkskosten abgesetzt
  • 20 % der Kosten steuerlich geltend machen: nur für Privatpersonen möglich