Bei Dachentwässerung denken wir zunächst an die Dachrinne. Sie sammelt das Wasser, das über die Dachneigung abläuft, und leitet dieses zu einem Fallrohr. Doch ein komplettes Dachentwässerungssystem ist eine weitaus komplexere Konstruktion. Bei der Lösung des deutschen Herstellers RHEINZINK, der das umfassendste System am Markt bietet, kann es aus bis zu 600 Komponenten bestehen.

 

Wie ist ein Dachentwässerungssystem aufgebaut?

 

Für jeden Verwendungsweck und für jedes Dach gibt es die passende Regenrinne. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen außen- und innenliegenden Dachentwässerungssystemen.

Außenliegende Anlagen bestehen aus einer Regenrinne, einigen Zubehörteilen und Regenfallrohr. Eine Außenanlage dient der Vermeidung von Außen- oder Kellerwand-Durchfeuchtungen und der Beeinträchtigungen oder Verschmutzungen durch Spritz- oder Tropfwasser.

Für jeden Verwendungsweck und für jedes Dach gibt es die passende Regenrinne. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen außen- und innenliegenden Dachentwässerungssystemen.

Außenliegende Anlagen bestehen aus einer Regenrinne, einigen Zubehörteilen und Regenfallrohr. Eine Außenanlage dient der Vermeidung von Außen- oder Kellerwand-Durchfeuchtungen und der Beeinträchtigungen oder Verschmutzungen durch Spritz- oder Tropfwasser.

Die Wahl des richtigen Materials

 

Dachrinnen und die dazugehörigen Elemente können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein. Besonders beliebt sind vor allem Titanzink und Kunststoff, da beide Materialien sehr langlebig, in ihrer Funktionalität zuverlässig und zu einem guten Preis-/Leistungs-Verhältnis zu erwerben sind. Es kommen jedoch noch weitere Materialien in Frage wie zum Beispiel Kupfer, Aluminium und auch Edelstahl.

Hier eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der wichtigsten Materialien als Baustoff für Dachentwässerungssysteme:

Die robusteste Variante sind Dachrinnen aus Titanzink. Diese bestehen zu über 99% aus Zink, hinzu kommen geringe Mengen Titan und Kupfer. Auch Titanzink bildet durch Bewitterung eine Patina. Bei Zink müssen die Übergänge zwischen den einzelnen Rinnen sehr sorgfältig gelötet werden. Nur so kann absolute Dichtheit garantiert werden.

Die Montage einer Titanzink-Dachentwässerung ist definitiv eine Sache für Fachleute. Zu den bekanntesten Hersteller von Dachrinnen und Dachentwässerungssystemen aus Zink in Deutschland zählt Rheinzink.

 

Aus Aluminium gefertigte Regenrinnen sind langlebig und können dank einer Pulverbeschichtung in den verschiedensten Farbtönen gewählt werden. Dafür sind sie teurer als andere Materialien.

Da sich Aluminium im Gegensatz zu anderen Materialien nicht löten lässt, werden die Rinnen genietet und meist mit einem speziellen Silikon abgedichtet. Ein Nachteil dieser Bauart ist, dass die Silikonfugen regelmäßig gewartet werden müssen, um Undichtigkeiten zu vermeiden. Zudem dehnt sich Aluminium bei Hitze stark aus und die Fuge steht ständig unter Belastung. Auch aus ökologischer Sicht bieten andere Materialien, wie zum Beispiel Titanzink eine nachhaltige Alternative.

Dachrinnen aus Kupfer bieten den Vorteil einer sehr langen Lebensdauer. Das Material ist jedoch im Vergleich relativ teuer. Wird eine Kupferrinne nicht regelmäßig gereinigt, bildet sich eine typische grünliche Patina (Schutzschicht).

Belastbarkeit und Langlebigkeit, Temperatur- und UV-Beständigkeit zeichnen Dachrinnen aus Kunststoff aus. Zudem steht eine große Farb- und Formpalette zur Auswahl, sodass sich für jedes Dach und jede Fassade das richtige System finden lässt. Von halbrunden Rinnen, Fallrohren bis hin zu Kastenrinnen ist die Produktpalette groß.

Allerdings besteht bei  Dachentwässerungssysteme aus Kunststoff bei niedrigen Temperaturen die Gefahr eines Materialbruchs.

Was gibt es beim Einbau und der Ausstattung zu beachten?

 

Vor der Installation eines Dachentwässerungssystems sind viele Punkte zu beachten: von der temperaturbedingten Ausdehnung von Rinnen, Verstopfung durch Vereisung, über das Gefälle und den Laubschutz bis hin zur Belastung durch Eis- und Schnee können einige Probleme auftreten.

Neigung und Konstruktionsmerkmale

Vorgehängte Dachrinnen können mit und ohne Gefälle zu den Abläufen verlegt werden. Stehendes Wasser in den Rinnen stellt keinen Mangel dar. Bei innenliegenden Dachrinnen wird ein Gefälle von 5 mm/m empfohlen.

Um bei Rückstau ein Überlaufen des Wassers nach vorne, also weg von der Hauswand, zu gewährleisten, sollte der hintere Dachrinnenrand gegenüber dem vorderen je nach Rinnengröße eine Überhöhung von etwa 8 – 20 mm aufweisen.

 

Dachrinnenreinigung und Laubschutz

Im Herbst fliegen die Blätter – landen in der Dachentwässerungsanlage und verstopfen die Regenrinne und das Fallrohr. Das heißt für viele eine regelmäßige Dachrinnenreinigung. Nicht so mit einem Laubschutz. Um die Funktionssicherheit der Dachentwässerung zu gewährleisten bietet Rheinzink eine dauerhafte Lösung: Der RHEINZINK-Laubschutz wird einfach in die Regenrinne gelegt und verhindert, dass die Abläufe und Fallrohre verstopfen.

 

 

Schutz vor Schnee- und Eismassen

Im Winter wiederum können abrutschende Schnee- und Eismassen dazu führen, dass sich die Rinneisen verbiegen und die gesamte Rinne aufwändig repariert oder sogar erneuert werden muss. Montiert man die Dachrinne möglichst tief unter der Traufe, kann der Schnee abrutschen ohne die Regenrinne zu beschädigen oder gar zu zerstören. Sollte aus optischen Gründen eine tiefe Montage nicht gewünscht sein bietet Rheinzink auch ein Schneefangsystem für Stehfalzdächer an.

 

Dachrinnenheizung

In Regionen mit starken Schneefällen, kann es während der Schneeschmelze durch Eisbildung zu Verstopfungen der Abläufe kommen. Hier können elektrische Heizdrähte, wie zum Beispiel die Rheinzink-Dachrinnenheizung, Abhilfe schaffen. Der Betrieb erfolgt oft automatisiert über einen integrierten Temperaturfühler.

 

Fazit

Dachentwässerung ist ein wichtiger Bestandteil eines Dachsystems und sollte bei Ihrem Projekt berücksichtigt werden. 

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