Dachpfannen selber austauschen

Die 6 häufigsten Dachprobleme

Dachprobleme können kleine Heimwerkerarbeiten bis größere Reparaturen durch den Dachdecker erfordern. In jedem Fall ist es besser, Probleme am Dach früher als später zu beheben. Hier sehen wir uns die 6 häufigsten Dachprobleme an – und was Sie dagegen tun können.

Dachprobleme 1. Schlecht gedämmt


Die Lösung: Dach neu dämmen

Im Winter zu kalt, im Sommer zu warm: Eine schlechte oder fehlende Dachdämmung verursacht hohe Kosten. Auch Bußgelder sind möglich, falls Sie die Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht einhalten. Eine gute Dachdämmung verringert beim Steildach den Verlust von Wärme um bis zu 75%.¹

Die Kosten für die Dachdämmung haben Sie durch Einsparungen nach 5-16 Jahren wieder reingeholt. Der Staat hilft Ihnen mit Förderungen und Krediten bei der Finanzierung. Lassen Sie sich bei der Planung am besten von einem Dachdecker oder Zimmerer beraten. Worauf es bei der Dachisolierung ankommt, haben wir hier einfach für Sie zusammengefasst.

Mehr über die finanziellen Vorteile einer guten Dämmung erfahren Sie in diesem Artikel.


Dachprobleme
2. Dach undicht


Die Lösung: Dach neu abdichten und decken

Ein Leck in einem Dach bleibt leider hin und wieder lange unentdeckt. Dann kann Wasser in die Dämmung eindringen oder die ganze Dachkonstruktion angreifen.

Mögliche Folgeschäden: Schimmelbildung und ein morscher Dachstuhl. Wenn sich Schimmel im Gebäude zeigt, ist das schädlich für die Gesundheit.² Wird der Dachstuhl durch eindringendes Wasser morsch, kann dies im schlimmsten Fall zum Einsturz führen.

Reagieren Sie daher bei ersten Anzeichen schnell und lassen Sie Ihr Dach von einem Dachdecker oder Zimmerer begutachten. Kleinere Schäden am Dach lassen sich dann in der Regel schnell und kostengünstig beheben. So halten Sie Ihr Dach instand.

Die wichtigsten Anzeichen, dass Ihr Dach undicht ist, haben wir in unserem Ratgeberartikel „Ist Ihr Dach undicht? 7 Zeichen, dass Sie Ihr Dach reparieren müssen“ zusammengefasst.

Tipp: Ist Ihr Dachboden ungenutzt? Gehen Sie regelmäßig und nach einem starken Gewitter hinauf. Gehen Sie einmal pro Quartal an einem sonnigen Tag hinauf und lassen Sie das Licht ausgeschaltet. Wenn Sie Sonnenstrahlen durchscheinen sehen, ist das ein Zeichen, einen Dachdecker hinzuzuziehen.

Dachprobleme 3. Mangelhafte Dachentwässerung

 

Die Lösung: Funktionierende Dachentwässerung

Ein fehlerhaftes Dachablaufsystem, das ein Dachproblem sein kann

Wenn das Wasser nicht richtig abläuft, kann es zu Schäden am Dach führen. Beim Steildach sind verstopfte Regenrinnen die häufigste Ursache für Schäden an der Fassade. Verursacher sind Laub im Herbst und Schnee im Winter. Mit einem Laubschutz geben Sie dem Laub keine Chance sich in der Rinne zu sammeln. Mit einem Schneefangsystem leiten Sie den Schnee kontrolliert vom Dach und mit einer Dachrinnenheizung lassen Sie ihn sogar schmelzen. So beugen Sie Schäden am Dach und der Fassade vor.

Mehr über die richtige Dachentwässerung erfahren Sie in unserem Ratgeberartikel „Alles zu Dachentwässerung: Arten, Aufbau & Materialien“.

Die Entwässerung bei einem Flachdach ist komplizierter, da das Regenwasser nicht über die Dachneigung abfließen kann. Flachdächer sollten daher nicht ganz flach sein. Eine Neigung von mindestens 2% wird empfohlen. Besser sind 5%, um zu vermeiden, dass Wasser auf dem Dach stehen bleibt.³ Mit Gullys können Sie die Dachentwässerung des Flachdaches unterstützen.

Ein Dachdecker oder Zimmerer kann Ihnen bei der Planung der Dachentwässerung für das Steildach oder Flachdach helfen. So vermeiden Sie Schäden mit hohen Folgekosten und sorgen für die Instandhaltung Ihres Daches.

Übrigens: Eine Dachbegrünung kann Wasser aufnehmen und entlastet damit die Dachentwässerung zusätzlich. In unserem Ratgeberartikel „Das begrünte Flachdach: Viele Vorteile für Sie und die Umwelt“ lesen Sie mehr über begrünte Dächer.

 

Dachprobleme 4. Fehlerquelle Dampfbremse

 

Die Lösung: Vor Feuchtigkeit von innen schützen

Beim Einbau einer Dampfbremse passieren häufig folgenreiche Fehler.⁴ Die Dampfbremse liegt zwischen der Dämmung und der Dachkonstruktion. Sie soll verhindern, dass Feuchtigkeit von innen in die Dachdämmung eindringt: Eine Dampfbremse „bremst“ den Wasserdampf ab und schützt damit die Dämmung.

Ein fehlerhafter Einbau der Dampfbremse kann zu Schimmelbildung und damit hohen Folgekosten führen. Überlassen Sie daher die Installation unbedingt einem erfahrenen Dachdecker oder Zimmerer.


Dachprobleme
5. Sturmschäden

 

Die Lösung: Sturmschäden beheben und vorbeugen

Dächer halten viel aus. Doch nach einem stärkeren Sturm sollten Sie überprüfen, ob Ihr Dach noch intakt ist. Ein Dachdecker oder Zimmerer begutachtet Ihr Dach und überprüft beispielsweise ob Dachpfannen sich gelöst haben. Einzelne Pfannen kann er leicht austauschen und damit Ihr Dach instand halten.

Größere Schäden am Dach drohen durch umstürzende Bäume. Diese können auch den Dachstuhl schädigen und damit hohe Kosten verursachen. Sie können Sturmschäden leicht vorbeugen: Beseitigen Sie überhängende Äst und fällen Sie morsche Bäume. Beachten Sie dabei, dass Sie eventuell eine Genehmigung benötigen. Diese erteilt Ihnen Ihre Gemeindeverwaltung.⁵


Dachprobleme
6. Schlechte Verarbeitung

 

Die Lösung: Ein guter Dachdecker

 

Zwei erfahrene Dachdecker renovieren ein Dach

Besonders günstige Angebote für das Dach sind verlockend. Sie können aber auch ein Indiz sein für schlechter ausgebildete oder weniger sorgfältig arbeitende Dachdecker. Dadurch können schneller Baufehler entstehen. Und spart der Dachdecker beim Material und verzichtet auf Qualitätsprodukte, dann ist die Lebensdauer des Daches deutlich geringer.

Ein guter Dachdecker oder Zimmerer verwendet qualitativ hochwertiges Material und hat qualifiziertes Personal. Das hat seinen Preis, langfristig betrachtet vermeiden Sie dadurch aber hohe Folgekosten.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit eines guten Dachdeckers in unserem Ratgeberartikel „Ihr Dach ist nur so gut wie seine Verarbeitung: So finden Sie den richtigen Dachdecker“.

Größere Schäden vermeiden: Regelmäßige Wartung

 

Ein wichtiges Mittel gegen größere Schäden auf dem Dach ist die Wartung. Lassen Sie Ihr Dach regelmäßig begutachten. Kleinere Schäden können zu einer großen Gefahr für Ihr Dach werden.

Mangelnde Dachpflege ist wahrscheinlich der schlimmste Feind eines Daches. Viele Probleme beginnen mit Kleinigkeiten, die eigentlich schnell behoben werden können. Beispielsweise indem Sie überhängende Äste entfernen oder gesicherte Dachrinnen reinigen. Wenn Sie diese Probleme jedoch nicht beheben, kann dies zu ernsthaften Schäden führen. Regelmäßige Inspektionen und Wartungen können die Lebensdauer Ihres Daches verlängern und Ihnen viel Geld sparen.

 

Lesen Sie mehr zur Wartung des Daches in unserem Ratgeberartikel „Dachinspektion durch den Dachdecker: Die häufigsten Fragen“.

 

Dachdecker finden mit MeinDach

 

Vermeiden Sie hohe Folgekosten. Der erste Schritt: Ein guter Dachdecker oder Zimmerer an Ihrer Seite. Auf seine Expertise können Sie sich verlassen. Er erkennt Schäden, bevor es zu spät ist und behebt sie, bevor es teuer für Sie wird. Mit MeinDach finden Sie einen Meisterbetrieb, der zu Ihrem Dach passt und Sie bestens beraten kann.

MeinDach begleitet Sie mit einem persönlichen Ansprechpartner während Ihres Dachprojektes und darüber hinaus. Bei Problemen vermitteln wir zwischen Ihnen und dem Dachdecker, sodass sofort eine Lösung gefunden wird.

 

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