Dachdecker Angebotsvergleich: Darauf kommt es an

Erfahren Sie hier, was Sie beim Dachdecker Angebotsvergleich beachten sollten und warum das billigste Angebot nicht immer das günstigste ist.

Dachdecker Angebotsvergleich: Qualität rentiert sich

Ein neues Dach ist eine Investition für viele Jahrzehnte. Umso wichtiger ist die Qualität der Verarbeitung und der eingesetzten Produkte – von der Dämmung über Dachpfannen bis hin zum möglichen Solarsystem. So haben Sie lange Freude am neuen Dach. Denn in der Praxis zeigt sich immer wieder – wer auf Qualität baut, fährt langfristig günstiger.

Darauf können Sie sich bei MeinDach verlassen

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Die MeinDach Handwerksbetriebe stehen für beste Verarbeitungsqualität und umfassendes Know-how.


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bekannter Hersteller – bei MeinDach setzen wir ausschließlich auf qualitativ hochwertige, langlebige Top-Produkte u.a. von Braas, Icopal, Vedag und Wolfin.


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MeinDach gehört zur BMI Group, dem Marktführer für Steildach- und Flachdachsysteme in Deutschland.

 

Dachdecker Angebotsvergleich: Warum das billigste Angebot meist nicht das günstigste ist

Minderwertige Produkte, nicht fachmännische Verarbeitung, unzuverlässiger Service – das sind nur einige Möglichkeiten, wie unseriöse Betriebe Kosten einsparen. Das Ärgerliche daran: Die Einsparung gehen fast immer zulasten der Bauherren. So wiegt ein Qualitätsdach die Einsparungen von einigen hundert oder sogar tausend Euro leicht auf. Denn Sie haben daran einige Jahre länger Freude. Ganz zu schweigen von dem Ärger und der Zeitverschwendung, die Qualitätsmängel mit sich bringen. Bei einer nachhaltigen Investition, wie einer Dachsanierung, lohnt es sich daher auf jeden Fall, auf Qualität zu setzen.

 

Dachdecker Angebotsvergleich: So finden Sie den passenden Dachdecker oder Zimmerer

Mit MeinDach können Sie sich auf einen kompetenten Partner verlassen. Wir finden für Sie einen professionellen Verarbeiter, der die erforderlichen Kompetenzen für Ihr Dachprojekt mitbringt. Entsprechend Ihrer Wünsche vermitteln wir Ihnen einen Dachdecker oder Zimmerer aus Ihrer Region, der Sie unverbindlich berät und für Sie einen Kostenvoranschlag erstellt.

Ein professioneller MeinDach-Dachdecker arbeitet an einem Dachisolierungsprojekt

Kann man ein Dach nachträglich dämmen? Lesen Sie dies zuerst

Wenn Ihr Haus nicht bereits besonders energieeffizient gebaut wurde, können Sie durch eine zusätzliche Dachdämmung Ihre Energiekosten höchstwahrscheinlich senken. Lesen Sie unseren unerlässlichen Ratgeber, wenn Sie Ihr Dach nachträglich dämmen möchten.

Besonders bei älteren Dachkonstruktionen kann es sich lohnen, Ihr Dach nachträglich zu dämmen. Wenn die Arbeit fachgerecht ausgeführt wird, sparen Sie Energiekosten ein und verbessern das Wohnklima.¹

Bevor Sie ein solches Projekt angehen, sollten Sie sich jedoch über die unterschiedlichen Herangehensweisen und Möglichkeiten der nachträglichen Dachdämmung informieren. Wir sagen Ihnen, welche Schritte dazu nötig sind, welche Dämmmaterialien es gibt und worauf Sie achten müssen. Außerdem geben wir wertvolle Tipps zum Thema Förderung.

Zusammenfassung

  • Dachdämmung: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Dach nachträglich zu dämmen, z. B. die Zwischensparrendämmung, die Untersparrendämmung und die Aufsparrendämmung.
  • Dämmstoffe: Zu den gängigen Dämmstoffen gehören Mineralwolle, Hanffasern und Hartschaumkunststoffe.
  • Kosten: Die Kosten für die Dachdämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. den verwendeten Materialien und der gewählten Dämmmethode.
  • Förderung: Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für die Dachdämmung, z. B. die KfW-Förderung und die steuerliche Förderung.
  • Vorteile: Die Dachdämmung hat viele Vorteile, wie z. B. Energieeinsparung, verbessertes Raumklima und Wertsteigerung des Gebäudes.

Dach nachträglich dämmen: von außen oder innen?

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Ansätze der Dachdämmung: die Isolierung von außen oder innen. Die Dämmung von außen – die sogenannte Aufsparrendämmung – liefert zwar bessere Dämmwerte, setzt jedoch die Neueindeckung des Daches voraus. Von daher kommt diese Methode nur in Frage, wenn Sie ohnehin eine komplette Dachsanierung planen oder neu bauen.²

Für die Dämmung von innen gibt es zwei Möglichkeiten: die Zwischensparrendämmung und/oder die Untersparrendämmung.³

 

Nachträgliche Dachdämmung von innen: Zwischensparrendämmung

Eine Zwischensparrendämmung können Sie zwar auch von außen durchführen, sofern Sie aber keine komplette Dachsanierung oder Neueindeckung vornehmen wollen, bietet sich die nachträgliche Dämmung von innen an. Wie der Name bereits verrät, werden bei einer Zwischensparrendämmung die Dämmstoffe zwischen den Sparren des Dachstuhls verlegt.⁴

Die Zwischensparrendämmung wird meist mit dicken Glas- oder Mineralwollematten durchgeführt. Diese sind leicht zu verarbeiten und verhältnismäßig preiswert. Daneben kommen häufig auch Naturdämmstoffe zum Einsatz.⁵

Die Zwischensparrendämmung hat als alleinige Maßnahme, wenn Sie Ihr Dach nachträglich dämmen möchten, allerdings einen Nachteil: An den Dachsparren, welche die einzelnen Dämmmatten voneinander trennen, können sich Wärmebrücken bilden. Deshalb sollten Sie zusätzlich ergänzende Dämmungsmaßnahmen ergreifen.⁶ ⁷

Mit Untersparrendämmung Wärmebrücken von innen eliminieren

Wärmebrücken sind, einfach ausgedrückt, Lücken in der Dachdämmung. Diese entstehen vornehmlich an den Dachsparren, weil diese die Zwischensparrendämmung unterbrechen. Um zu verhindern, dass hier große Temperaturunterschiede entstehen, sollten Sie eine fachgerechte Untersparrendämmung vornehmen, wenn Sie Ihr Dach nachträglich dämmen lassen.⁸

Bei der Verlegung wird auf der Zwischensparrendämmung zunächst eine so genannte Dampfbremsfolie angebracht. Darüber werden Dachlatten quer zu den Dachsparren geschraubt. Zwischen diese Segmente wird die Untersparrendämmung angebracht. Diese zusätzliche Dämmschicht isoliert die Dachsparren von innen.⁹

Als Dämmstoffe kommen auch bei der Untersparrendämmung vornehmlich Mineralwolle oder Polyurethan-Platten zum Einsatz.¹⁰

Dach nachträglich dämmen: Diese Dämmstoffe stehen Ihnen zur Auswahl

Je nach Budget, Methode und persönlichen Präferenzen – zum Beispiel in Bezug auf die Ökobilanz – können Sie sich für verschiedene Dämmstoffe entscheiden.

Mineralwolle: der Klassiker unter den Dämmstoffen

Bei der nachträglichen Dachdämmung werden am häufigsten Mineralfasern eingesetzt. Es handelt sich dabei meist um künstlich hergestellte Stein- oder Glaswolle. Beide Dämmstoffe besitzen hervorragende Wärmeschutzeigenschaften und sind nicht brennbar. Außerdem eignen sie sich sowohl für die nachträgliche Dämmung von Steildächern, als auch Flachdächern.¹¹

Mineralwolle muss ein RAL-Gütezeichen tragen, mit dem versichert wird, dass der Dämmstoff keine krebserregenden Stoffe enthält. Stein- oder Glaswolle sind meist verhältnismäßig günstig. Nachteilig sind die geringe Schallschutzfähigkeit sowie möglicherweise auftretender Juckreiz bei Hautkontakt. Deshalb sollten Sie den Dämmstoff Mineralwolle unbedingt von einem Fachmann professionell verbauen lassen.¹²

Die nachträgliche Dachdämmung mit Hanffasern

Als Alternative zu Mineralwolle erhalten Sie auf dem Markt verschiedene natürliche Materialien, mit denen Sie Ihr Dach nachträglich dämmen können – zum Beispiel Hanffasern. Der nachwachsende Rohstoff ist für die Zwischensparrendämmung in Form von Matten oder für die Untersparrendämmung als Platte erhältlich.¹³

Die Hanffasern sind besonders hautverträglich. Außerdem ist Hanf als Dämmmaterial sehr atmungsaktiv und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Gleichzeitig ist es nicht anfällig für Verrottung und von Natur aus unempfindlich gegen Befall durch Schimmel oder Ungeziefer. Durch die Zugabe von Salzen wird auch der Brandschutz gewährleistet.¹⁴

Neben Hanf gibt es weitere natürliche Materialien, die jedoch nicht immer die gewünschte Dämmwirkung erreichen und außerdem spürbar teurer sind. Dazu zählen zum Beispiel Holzfasern, Baumwolle oder Kork. Diese alternativen Dämmstoffe fallen in eine niedrigere Baustoffklasse (B2) und schneiden beim Brandschutz schlechter ab als Mineralwolle oder Hanf.¹⁵

Dämmung mit Hartschaumkunststoff: effizient und dünn

Hartschaumkunststoff kommt vor allem bei Aufsparren- und Untersparrendämmungen zum Einsatz, da bei diesen Methoden der Dachdämmung die Dicke der Dämmschicht von Bedeutung sein kann. Zur Auswahl stehen Dämmplatten aus Resol-, Polyurethan- und Polyisocyanurat-Hartschaum. Alle Varianten besitzen eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit, sind wasserabweisend und sehr leicht.¹⁶ ¹⁷

Gerade Resol-Hartschaum, der in Deutschland seit 2007 zu haben ist, zeichnet sich durch eine überragende Dämmleistung aus. Schon bei einer Stärke von 60 mm kann mit dem Dämmstoff eine Wärmeleitfähigkeit von 0,021 W/mK erreicht werden.¹⁸

Was kostet es, ein Dach zu dämmen?

Wie hoch die Kosten für das Dach dämmen pro Quadratmeter Dachfläche sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die verwendeten Materialien wirken sich auf die Kosten genauso aus, wie das gewählte Dämmverfahren. So ist die Zwischensparrendämmung die preislich günstigste Variante, während die Aufsparrendämmung durch das Abdecken des Daches die höchsten Kosten verursacht und vor allem im Rahmen einer kompletten Dachsanierung das Dämmverfahren der ersten Wahl ist.

Kosten für eine Zwischensparrendämmung

Bei der Zwischensparrendämmung wird das Dämmmaterial in Form von Mineral- oder Steinwolle zwischen den Sparren eingebracht. Dieses Verfahren kommt im Zuge der nachträglichen Dachdämmung bevorzugt zum Einsatz, sofern keine Dachsanierung erforderlich ist. Eine Alternative zu den herkömmlichen Dämmmatten ist die Einblasdämmung. Sie eignet sich für die nachträgliche energetische Sanierung genauso wie für den Neubau.

  • Mineral- oder Steinwolle: 50 – 100 Euro pro Quadratmeter
  • Einblasdämmung mit Dämmsacksystem: 50 – 65 Euro pro Quadratmeter
  • Einblasdämmung mit Hartfaserplatten-System: 40 – 50 Euro pro Quadratmeter

Kosten für die Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung ist die ideale Ergänzung der Zwischensparrendämmung, um die Fugen zwischen den Dämmmatten zuverlässig abzudecken und den Dämmwert zu erhöhen. Ein weiterer Einsatzbereich der Untersparrendämmung ist die nachträgliche Optimierung einer bestehenden Dämmung. Reicht die Sparrentiefe für die erforderliche Dämmdicke nicht aus und ist eine Aufdopplung der Dachsparren nicht gewünscht, bietet sich ebenfalls dieses Verfahren an. Für die Untersparrendämmung installiert der Experte für Dachdämmung eine Querlattung auf die Dachsparren und verfüllt die so entstandenen Felder anschließend mit Dämmmaterial. Die Kosten dafür bewegen sich im Bereich von 30 bis 90 Euro pro Quadratmeter.

Kosten für die Aufsparrendämmung

Das aufwendigste Verfahren ist die Aufsparrendämmung, da für diese Form der Dachdämmung die Dacheindeckung entfernt wird. Daher kommt sie vor allem beim Neubauer oder im Rahmen einer umfangreichen Dachsanierung zum Einsatz. Kalkulieren Sie für die Aufsparrendämmung ungefähr Kosten von 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter.

Alle angegebenen Kosten sind nur ungefähre Richtwerte, die Ihnen während der Planungsphase eine erste Abschätzung der Kosten ermöglichen. Für eine zuverlässige Einschätzung der Gesamtkosten fordern Sie bitte bei einem unserer deutschen Dachdecker-Meisterbetriebe ein unverbindliches Angebot an.

Dach dämmen – Kosten bei Eigenleistung

Die Eigenleistung wirkt sich ebenfalls auf die endgültigen Gesamtkosten aus. Dies gilt vor allem für die Zwischensparren- und Untersparrendämmung. Besitzen Sie das handwerkliche Geschick und das Know-how, wie Dämmmaterial korrekt verlegt wird, reduzieren sich die Kosten für das Dach dämmen um die Montagekosten. Wobei hier jedoch zu berücksichtigen ist, dass durch den Wegfall guter Einkaufskonditionen die Materialkosten höher ausfallen als bei einer Dämmung durch einen Fachbetrieb. Ein weiterer Nachteil liegt in der fachmännischen Ausführung und eventuellen teuren Folgeschäden. Nutzen Sie die Vorteile einer KfW-Förderung, benötigen Sie eine formlose Bestätigung eines Sachverständigen oder Energieberaters für die angefallenen Materialkosten und für die fachgerechte Durchführung der Dämmarbeiten.

Ist das Dach dämmen zum aktuellen Zeitpunkt aus verschiedensten Gründen zu aufwendig, bietet sich die Dämmung der Zwischendecke zum Dachboden als preisgünstige Alternative an. Diese führen Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst durch. Kalkulieren Sie in diesem Fall Materialkosten von 35 bis 60 Euro pro Quadratmeter.

Wie wirkt sich das neue Klimapaket auf die Kosten für die Dachdämmung aus?

Das mit Januar 2020 in Kraft getretene Klimapaket wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf den Verbraucher aus. Denn Autofahrer sind davon genauso betroffen wie die Strompreise oder Flugreisen. Für Hausbesitzer, die eine energetische Sanierung Ihrer Immobilie planen, bringt das Klimapaket verschiedenste Vorteile. Denn die Fördermaßnahmen wurden für dieses Klimapaket reformiert und bieten Ihnen nun zusätzliche Chancen auf eine kostengünstige Dachdämmung. Alternativ dazu erwarten Sie zusätzliche Steuervorteile.

Warum das Dach dämmen?

Das neue Klimapaket und seine zahlreichen Vorteile sind für viele Eigenheimbesitzer eine zusätzliche Motivation, die seit langer Zeit geplante Dachdämmung zu realisieren. Dabei profitieren Sie nicht nur durch Ihren Beitrag zum Klimaschutz, sondern reduzieren die Heizkosten spürbar. Das Raumklima verbessert sich durch die Dämmung genauso, da die im Winter die von oben einfallende unangenehme Strahlungskälte wegfällt. Zusätzlich leisten Sie mit der Dachdämmung einen wichtigen Beitrag zum Werterhalt Ihres Eigenheims. Immerhin ist die Dämmung des Dachs mit modernen Materialien und die bei Bedarf damit einhergehende Sanierung mit einem hohen Energieeinsparpotenzial verbunden.

Einzelmaßnahmen einer energetischen Sanierung förderungswürdig

War bisher für den Erhalt einer KfW-Förderung eine umfangreichere energetische Sanierung des Gebäudes erforderlich, werden nun einzelne Maßnahmen gefördert. Die effektive Wärmedämmung von Dachflächen ist eine solche Einzelmaßnahme, die nur an wenige Bedingungen geknüpft ist.

  • Sie sind Eigentümer und bewohnen das Haus selbst.
  • Ihr Eigenheim ist mindestens zehn Jahre alt.
  • Ein Fachbetrieb führt die Dachdämmung durch.
  • Beginn der Arbeiten war frühestens der 01.01.2020 und die Fertigstellung der Dachdämmung erfolgt spätestens mit 31.12.2029.
  • Ein Wärmedurchgangskoeffizient (auch U-Wert genannt) von mindestens 0,14 W / (m2 K) wird erreicht. Er beschreibt den Energieverlust bei einer gegebenen Temperaturdifferenz zwischen außen und innen. Je niedriger dieser Wert, desto besser.¹⁹ ²⁰

Dach nachträglich dämmen: Steuerschuld reduzieren oder KfW-Förderung

Sie haben die Wahl, über einen Zeitraum von drei Jahren Ihre Steuerschuld um insgesamt 20 Prozent der Kosten für die Dachdämmung zu reduzieren oder Sie entscheiden sich für die KfW-Förderung. Die Kombination von steuerlicher Förderung und KfW-Förderung ist nicht möglich.

Finanzieren Sie das Dach dämmen aus eigenen Rücklagen, reduzieren Sie Ihre jährliche Steuerschuld über einen Zeitraum von drei Jahren um insgesamt 20 Prozent der angefallenen Kosten. Alternativ finanzieren Sie die Dachdämmung über die KfW-Förderung „Energieefffizient Sanieren-Kredit 151,152„. Diese bietet einen zinsgünstigen Kredit inklusive eines nicht rückzahlbaren Tilgungszuschuss in Höhe von 20 bis 40 % des aufgenommenen Förderkredits.

Weiterführende Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie in unserem Ratgeber-Beitrag „Was das Klimapaket für Ihre Dachsanierung bedeutet“.

Dach nachträglich dämmen: Dachdämmung besitzt eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten

ein Dachdecker, der mit Dämmstoffe arbeitet

 

Immer wieder finden sich selbst in renommierten Medien Meldungen, die mit nicht nachweisbaren Vorurteilen zum Thema Dämmung bei vielen Menschen Unsicherheit hervorrufen. All diese Vorurteile lassen sich mit logisch nachvollziehbaren Argumenten entkräften. Zu den besonders prominenten Falschmeldungen zählen nachfolgende Behauptungen.

Falschmeldung 1: „Aus Dämmstoffen werden Unmengen an Sondermüll“

Es ist korrekt, dass zum aktuellen Zeitpunkt Millionen Kubikmeter Dämmmaterial unterschiedlichster Zusammensetzung in Wänden und Dächern verbaut ist. Allerdings handelt es sich dabei um unkompliziertes Material, das nach dem Abriss eines Gebäudes entweder umweltschonend verbrannt oder recycelt wird.

Falschmeldung 2: „Dämmstoffe als Brandbeschleuniger“

Ein Thema, das durch den dramatischen Brand im Grenfell-Tower im Juni 2017 an Aktualität gewann. Allerdings handelte es sich in diesem Fall um eine alte Fassadendämmung, die noch nach alten Erkenntnissen zum Thema Brandschutz installiert wurde. Moderne Materialien wie Zellulose oder Steinwolle überzeugen durch einen überdurchschnittlich hohen Brandwiderstand und erfüllen dadurch alle wichtigen Brandschutzeigenschaften.

Falschmeldung 3: „Dämmstoffe haben eine nur sehr begrenzte Lebensdauer“

Über die Lebensdauer moderner Dämmstoffe für das Dach gibt es noch keine umfangreicheren Untersuchungen, da diese Materialien noch nicht ausreichend lang verbaut sind. Wobei mit „ausreichend lange“ ein Zeitraum von 25 Jahren und mehr gemeint ist. Allerdings lautet die Aussage von Forschern des Fraunhofer Instituts für Bauphysik, dass Dämmmaterialien die mindestens gleiche Lebensdauer aufweisen, wie verputztes Mauerwerk. Dabei gehen die Experten von einer Funktionsfähigkeit von 40 bis 50 Jahren aus. Eine sachgerechte Wartung der Dämmung ist dafür jedoch Voraussetzung. Darunter fällt vor allem die regelmäßige Kontrolle auf eindringende Feuchtigkeit durch eine defekte Dacheindeckung oder andere Ursachen.

So wirkt sich eine Dachdämmung auf die Energiekosten aus

Ungedämmte Dächer sind für überdurchschnittlich hohe Energieverluste verantwortlich. Vor allem dann, wenn zusätzlich die Dacheindeckung sanierungsbedürftig ist. Experten sind sich einig, dass der Verlust der produzierten Wärmeenergie über das Dach im Bereich von mindestens 20 Prozent liegt. Diese Durchlässigkeit des Dachs aufgrund einer fehlenden oder veralteten Dämmung wirkt sich deutlich spürbar auf den Energieverbrauch aus und erhöht die Heizkosten.

Wie hoch jedoch die tatsächlichen Wärmeverluste eines nicht oder schlecht gedämmten Daches tatsächlich sind, kann nur der Fachmann mittels gezielter Messungen vor und nach der Dachdämmung ermittelt werden. Diese Messwerten stellen Sie schlussendlich Heizkosten sowie Investitionskosten gegenüber. Kriterien wie die Wärmeleitfähigkeitsgruppe der Dämmmaterialien sowie der Zustand der Dacheindeckung beeinflussen die Ergebnisse der Dachdämmung zusätzlich. Informationen darüber, wie Sie mit einer guten Dachdämmung Geld sparen, lesen Sie hier in unserem Ratgeber „Mit einer guten Dachdämmung Geld sparen”.

Gerne vermitteln wir Ihnen einen unserer MeinDach-Partnerbetriebe in Ihrer Nähe, der Sie umfassend über Ihre individuelle Einsparung an Energiekosten berät.

Ihr Dach nachträglich Dämmen mit einem MeinDach-Partnerbetrieb

 

MeinDach Dachdecker arbeitet an einem retrospektiven Dachisolierungsprojekt

 

Wenn Sie planen, Ihr Dach nachträglich zu dämmen, haben Sie mit MeinDach einen kompetenten Partner an Ihrer Seite. Wir finden für Sie einen professionellen Verarbeiter, der die erforderlichen Kompetenzen dafür mitbringt. Entsprechend Ihres Vorhabens und Ihrer Wünsche vermitteln wir Ihnen einen Dachdecker oder Zimmerer aus Ihrer Region, der Sie unverbindlich berät und für Sie einen Kostenvoranschlag erstellt.

Quellen:
1 http://www.dach.de/daemmung/daemmstoffe/daemmstoffe-nachtraegliche-daemmung-von-innen-00176/
2, 3 http://www.energie-fachberater.de/daemmung/dachdaemmung/dachdaemmung-welche-daemmung-ist-die-richtige.php
4 https://www.energieheld.de/dach/dachdaemmung/zwischensparrendaemmung
5 http://www.dach.de/daemmung/daemmarten/daemmarten-welche-daemmvariante-ist-die-beste-01290/
6, 7 https://www.braas.de/produkte/dämmung
8, 9, 10 https://www.energieheld.de/dach/dachdaemmung/untersparrendaemmung
11, 12 https://www.bauen.de/a/mineralwolle.html
13 https://www.effizienzhaus-online.de/hanf
14 https://www.energieheld.de/daemmung/daemmstoffe/hanf
15 https://www.effizienzhaus-online.de/naturdaemmstoffe
16 https://www.daemmen-und-sanieren.de/daemmung/daemmplatten/hartschaumplatten
17, 18 http://www.baustoffwissen.de/wissen-baustoffe/baustoffknowhow/haus-garten-wegebau/daemmung/resol-hartschaumplatten-waermedaemmverbundsystem/
19 https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsförderung)/PDF-Dokumente/6000003612_M_151_152_430_Anlage-TMA.pdf
20 https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Förderprogramme-(Inlandsförderung)/PDF-Dokumente/6000003612_M_151_152_430_Anlage-TMA.pdf
21 https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-(430)
22 https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Kredit-(151-152)/

Asbest im Dach erkennen und sicher entfernen

In vielen Häusern aus dem 20. Jahrhundert ist bis heute Asbest im Dach verbaut.¹ Besonders zu Zeiten des „Wirtschaftswunders“ wurde die „Wunderfaser“ vielseitig eingesetzt.² Der Grund: Das Material ist besonders widerstandsfähig gegen Hitze, Feuer und Säure, hat eine hohe Zugfestigkeit und ist obendrein preiswert. Im Lauf der Jahre wurden allerdings zahlreiche gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen festgestellt. Deshalb wurde Asbest 1993 als Gebäudeschadstoff, bzw. asbesthaltiger Müll als gefährlicher Abfall bezeichnet.³

Wir klären Sie auf über die Gefahren von Asbest und zeigen Ihnen, wann Handlungsbedarf besteht. Außerdem geben wir Ihnen nützliche Tipps, wie Sie die Entfernung von Asbest angehen und worauf Sie dabei achten sollten.

Gesundheitsgefahr: Darum ist eine Asbestsanierung am Dach erforderlich

Das Krankheitsbild der Asbestose, einer Staublungenkrankheit, die durch Einatmen von Asbestfasern ausgelöst werden kann, war bereits früh bekannt. Die stark krebserregenden Eigenschaften hingegen wurden erst deutlich später am Ende des 20. Jahrhunderts identifiziert.⁴

Schon geringe Mengen Asbest können theoretisch ausreichen, um langfristig schwerwiegende Symptome auszulösen. Deshalb sollten Sie die Feststellung von Asbest in Ihrem Dach zumindest zum Nachdenken über eine zeitnahe Sanierung veranlassen.

Asbest in Ihrer Bausubstanz zu entdecken, ist allerdings nicht automatisch ein Grund zur Panik, denn die Fasern lösen sich nicht einfach von alleine. Allerdings sollten Sie Arbeiten an möglicherweise belasteten Teilen (zum Beispiel Bohrarbeiten) unbedingt unterlassen.⁵

Sollten Sie Grund zur Annahme haben, dass in Ihrem Haus asbesthaltige Baustoffe verarbeitet sind, lassen Sie den Sachverhalt von einem Fachmann prüfen. Durch Analysen von Materialproben lässt sich feststellen, ob von der Bausubstanz Ihrer Immobilie gesundheitliche Risiken für die Bewohner ausgehen.⁶

Wo kann Asbest im Dach vorkommen?

Asbest kann prinzipiell in allen Häusern vorkommen, die zwischen 1900 und 1993 errichtet wurden. Es wurde vor allem bei Dacheindeckungen (Kunstschiefer, Wellfaserzement) und Dämmstoffen verwendet. Aufgrund der zeitweise großen Beliebtheit in der Industrie sowie dem fehlenden Wissen um die gesundheitlichen Gefahren, ist Asbest heute noch sehr weit verbreitet.

In manchen Häusern ist lediglich die Dacheindeckung betroffen, während in anderen Fällen auch Dämmung, Entwässerungssystem sowie Bodenbelag asbesthaltig sein können. Zu unterscheiden ist auf jeden Fall zwischen verschiedenen Arten von Asbest, die unterschiedliche Belastungen und Gefahren mit sich bringen.⁷

Schwach gebundener Asbest im Dach

Als schwach gebundene Asbestprodukte bezeichnet man solche mit einem Asbestanteil von über 60 Prozent und einer Dichte von unter einer Tonne pro Kubikmeter. Beispiele sind asbesthaltiger Putz, Leichtbauplatten oder Auskleidungen und Isolierungen in alten Kesseln oder Öfen. Vinyl-Bodenbeläge aus den 1960er Jahren enthalten auch häufig Asbest in der Trägerpappe. Bei größeren Bauwerken wurde außerdem sehr häufig so genannter Spritzasbest eingesetzt. Dieser wurde zum Brandschutz auf tragende Stahlelemente angebracht.⁸

Schwach gebundener Asbest stellt ein großes Gesundheitsrisiko dar, weil sich Teilchen davon sehr leicht lösen können.⁹

Fest gebundener Asbest im Dach

Unter fest gebundenen Asbestprodukten versteht man einen Asbestanteil von etwa zehn bis 15 Prozent sowie eine Dichte von mindestens 1,4 Tonnen pro Kubikmeter. Er kommt in Dachplatten (zum Beispiel Faserzement), Rohren, Kabelkanälen und Bodenfliesen vor. Auch Bitumenkleber kann asbesthaltig sein.¹⁰

Von fest gebundenem Asbest geht eine deutlich geringere Gefahr für Ihre Gesundheit aus. Denn von Asbestzement lösen sich nicht ohne Weiteres Fasern und Teilchen. Trotzdem sollten Sie Arbeiten (Bohren, Sägen, Schleifen, etc.) an solchen Produkten vermeiden.¹¹

Wie Sie die Asbestsanierung am Dach vornehmen lassen

Wenn Sie aufgrund des Bauzeitraums oder der verwendeten Materialien Asbest in Ihrem Haus vermuten, wenden Sie sich zunächst an einen zertifizierten Sachkundigen für Asbest. Entsprechend der Technischen Regeln für Gefahrstoffe 519 bewertet er den Zustand. Eine teure Analyse der Raumluft ist meist wenig aussagekräftig.

Sollten sich Ihre Vermutungen bestätigen, hängt die Dringlichkeit für eine Sanierung von der Art und dem Zustand der verbauten Asbestprodukte ab. Produkte mit schwach gebundenem Asbest sollten zeitnah fachgerecht entfernt werden. Bei der Feststellung von fest gebundenem Asbest sollten Sie sich durch einen Experten beraten lassen, ob und wie dringend eine Asbestsanierung des Daches erfolgen sollte.¹²

Förderung von Sanierungsarbeiten

Die Asbestsanierung ist nicht direkt förderbar.¹³ Allerdings können Sie die Handwerkerkosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Außerdem können Sie Fördermittel für die neuen Materialien, mit denen die Asbestprodukte ersetzt werden beantragen.¹⁴ Voraussetzung für die Unterstützung durch den Staat ist allerdings, dass damit die Energieeffizienz Ihres Hauses verbessert wird und die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden.¹⁵ ¹⁶

Um diese Kriterien zu erfüllen, benötigen Sie einen kompetenten Meisterbetrieb, den Sie ganz einfach mit MeinDach finden können.

Quellen:
1, 2, 5, 13 https://blog.rathscheck.de/asbestsanierung-welche-kosten-auf-sie-zukommen
3, 7, 8, 10, 11, 12 https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/asbest
4 https://blog.rathscheck.de/gefahr-durch-asbest-asbestose-und-andere-gesundheitliche-folgen
6 https://www.bauen.de/a/asbestsanierung-ein-fall-fuer-den-fachmann.html
9 https://blog.rathscheck.de/schwach-gebundener-vs.-fest-gebundener-asbest
14 https://www.effizienzhaus-online.de/asbestsanierung
15 https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Zuschuss-(430)/
16 https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Energieeffizient-Sanieren-Kredit-(151-152)/

Neubau Flachdach – das müssen Sie wissen.

Für Ihren Neubau mit Flachdach brauchen Sie verlässliche Partner. Wir erklären, worauf es ankommt und finden den richtigen Dachdecker für Sie.

Die Vorteile eines Flachdaches

Das Flachdach ist bei Architekten und Bauherren gleichermaßen beliebt. Es überzeugt durch moderne Architektur und seine praktischen Eigenschaften: Den Raum im obersten Geschoss können Sie vollständig nutzen. Auf einer Dachterrasse können Sie entspannen. Mit Solarzellen auf der Dachfläche eigenen Strom produzieren.

Damit Ihr Traum vom Flachdach nicht irgendwann zum Albtraum wird, haben wir 9 wichtige Tipps für Sie.

1. Planen Sie Ihr Flachdach gut

Bevor Sie sich in die Planung stürzen, sollten Sie sich über die örtlichen Vorgaben informieren. Im Bebauungsplan ist festgehalten, was möglich ist und was nicht. Unter Umständen kann auch die Dachform vorgeschrieben sein. Den Bebauungsplan können Sie beim Amt für Stadtplanung einsehen. Immer mehr Kommunen stellen ihn aber auch online zur Verfügung.¹

2. Halten Sie sich an die EnEV und sichern Sie sich eine Förderung

Vorgaben vom Staat sind unangenehm, aber auch mit Chancen verbunden. Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) gelten strenge Vorgaben für neue Bauvorhaben.² Diese einzuhalten, lohnt sich doppelt: Je energieeffizienter Ihr fertiges Haus ist, desto mehr Energiekosten sparen Sie und desto höhere Zuschüsse erhalten Sie vom Staat. Wenn Sie die EnEV einhalten, umgehen Sie zudem Bußgelder.

Sie können Kredite und Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.³ Ein Energieberater hilft Ihnen bei der Planung und der Beantragung der Förderungen.

3. Nutzen Sie die Dachfläche

Denken Sie bereits während der Planung Ihres Neubaus darüber nach, wie Sie Ihre Dachfläche gestalten möchten. Sie haben zahlreiche Möglichkeiten: Von der Dachterrasse bis hin zur Solaranlage (siehe Punkt 6) – auf dem Flachdach ist Platz. Die zusätzlichen Belastungen berücksichtigt der Dachdecker bei der Wahl der Abdichtung und der Dämmmaterialien.

4. Lassen Sie Ihr Flachdach abdichten

Der Fachmann spricht beim Flachdach nicht von „decken“, sondern von abdichten.⁴ Die Flachdachabdichtung sorgt dafür, dass Ihr Dach dicht ist, also kein Regenwasser eindringen kann. Sie muss nicht immer die oberste Schicht Ihres Flachdaches sein: Auf ihr kann der Aufbau für eine Begrünung liegen oder eine Auflast aus Kies. Im Sonderfall liegt sogar die Dämmung auf der Abdichtung (siehe Punkt 5).

Für die Abdichtung kann der Dachdecker Bitumenbahnen oder Kunststoffbahnen (auch als Dachfolien bekannt) verwenden. Jedes Dach ist anders: Die Materialwahl hängt von den Begebenheiten vor Ort ab und davon, wie Sie die Dachfläche nutzen wollen. Lassen Sie sich von einem Dachdecker beraten. Wir finden aus über 1.500 Dachdeckern den Richtigen für Ihr Flachdach.

5. Lassen Sie Ihr Flachdach dämmen

Der Einbau einer Dachdämmung (umgangssprachlich auch Isolierung) ist bei einem Neubau laut EnEV (siehe Punkt 2) verpflichtend. Je besser Sie dämmen, desto mehr Energie sparen Sie und desto höhere Zuschüsse sind möglich. Vor allem sparen Sie durch eine gute Dämmung langfristig Heizkosten. Als Materialien stehen Ihnen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, wobei Hartschäume aus Kunststoff die gängigste Wahl sind.⁵ Nähere Informationen zu Dämmmaterialien finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag Die beste Dachdämmung: Darauf kommt es bei der Dachisolierung an

In der Regel wird der Dämmstoff ohne Zwischenraum unter der Abdichtung angebracht. Dieser Aufbau heißt Warmdach. Eine Variante des Warmdaches ist das Umkehrdach. Hier befindet sich die Dämmung auf der Abdichtung. Welches Verfahren und welches Material am besten für Ihr zukünftiges Dach geeignet ist, erklärt Ihnen ein erfahrener Dachdecker.

6. Überlegen Sie, eine Solaranlage anzubringen

Mit Solaranlagen erzeugt Ihr Dach Strom oder Wärme: Mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach produzieren Sie Ihren eigenen Strom, mit Solarthermieanlagen erhitzen Sie Wasser und heizen. Die Kosten für eine Solaranlage können sich nach 10 Jahren bereits rechnen.⁶ Was sich am meisten lohnt, hängt vom Standort ab. Lassen Sie sich vom Dachdecker beraten, welche Form der Sonnenenergie auf Ihrem Dach am effektivsten ist.

7. Begrünen Sie Ihr Dach

Die Begrünung eines Flachdaches kann bereits im Bebauungsplan vorgeschrieben sein. Sie lohnt sich ohnehin: Mit einem Gründach verbessern Sie die Dämmung und das Dach erhält eine zusätzliche Schutzschicht, wodurch sich die Lebensdauer des Flachdaches erhöht. Weiterer Vorteil: Solarzellen (siehe Punkt 6) sind auf begrünten Dächern effektiver.⁷

8. Anbieter

Angesichts der großen Auswahl ist es nicht leicht, das passende Produkt zu finden. MeinDach arbeitet mit den führenden Anbietern in Deutschland zusammen: Die BMI Marken Icopal, Vedag und Wolfin bieten neben Abdichtungsbahnen und Dämmungen auch komplette Systemlösungen an. Ihr Dachdecker kann Sie zur geeigneten Eindeckung und Abdichtung für Ihr Flachdach beraten.

9. Dachdecker in der Nähe finden

Ein erfahrener Dachdecker weiß, was Sie brauchen. Wir bringen die Menschen auf und unterm Dach zusammen: Schildern Sie uns Ihr Dachprojekt. MeinDach findet für Sie den passenden Meisterbetrieb in Ihrer Gegend.

Checkliste

  • Flachdach planen
    Örtliche Vorgaben checken

  • EnEV einhalten und Förderung sichern
    Energieberater hilft; noch vor Baubeginn über Förderungen informieren!

  • Über Nutzung der Dachfläche nachdenken
    Solar, Terrasse, Begrünung

  • Flachdach abdichten
    Zur Materialwahl vom Dachdecker beraten lassen

  • Flachdach dämmen
    Zu Dämmverfahren und Dämmstoffen vom Dachdecker beraten lassen

  • Solaranlagen
    Klären, inwiefern es sich lohnt

  • Dach begrünen
    Über Umsetzung mit Dachdecker sprechen

  • Anbieter
    Marktführer im Bereich Flachdach wähle

Quellen:
1 https://www.bauen.de/a/bebauungsplan-was-auf-ein-grundstueck-gebaut-werden-darf.html
2 https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/enev-energieeinsparverordnung/enev-grundlagen-inhalte/
3 https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/
4 https://www.hausjournal.net/flachdach-decken
5 https://www.vedag.de/files/vedag/media/downloads/allgemein/Daemmungsbroschuere_07-2016.pdf
6 https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-wirtschaftlichkeit/amortisation-einer-photovoltaik-anlage
7 https://www.braas.de/-/media/images/de/products/solarsysteme/broschre-solar-endverbraucher-gd-379pdf.pdf

Steildachsanierung: Das sollten Sie beachten

Eine Steildachsanierung ist mehr als eine routinemäßige Arbeit auf dem Dach. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

Werden Schäden am Steildach festgestellt, sollten Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Ob dabei eine komplette Dachsanierung notwendig ist, oder eine Teilsanierung ausreicht, teilt Ihnen Ihr Dachdeckermeister nach einer eingehenden Begutachtung des Daches mit.

Auch die energetische Sanierung für eine Verbesserung der Energieeffizienz oder gewünschte bauliche Veränderungen wie z.B. ein Dachausbau können ausschlaggebende Gründe für eine Steildachsanierung sein.

Was wird die Steildachsanierung kosten?

Die Kosten einer Steildachsanierung hängen von verschiedenen Faktoren ab. So sind neben der Größe des Daches und den Gegebenheiten vor Ort auch die Auswahl, sowie die Qualität der Produkte entscheidend. Die Kosten für die einzelnen Komponenten können stark variieren. Am Steildach ist eine Eindeckung mit Dachpfannen meist günstiger, als mit Schiefer, eine Zwischensparren- oder Untersparrendämmung preiswerter als die aufwendigere aber gleichzeitig leistungsstärkere Aufsparrendämmung. Hinzu kommt, dass die gewählten Produkte über die Haltbarkeit Ihres Daches bestimmen und darüber, ob die nächste Dachsanierung bereits in 20 oder erst in 50 Jahren ansteht. Dementsprechend ist das preisgünstigste Angebot langfristig gesehen nicht immer tatsächlich das günstigste.

Ihr ausgewählter MeinDach-Partnerbetrieb erstellt für Sie ein transparentes Angebot mit einer genauen Aufstellung der Kosten für Ihre geplante Dachsanierung. Außerdem haben Sie mit MeinDach einen persönlichen Ansprechpartner an Ihrer Seite, der mit Ihnen alle Details klärt und Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Dach unterstützt.

Förderung und Finanzierung Ihrer Steildachsanierung

Mit einer Sanierung Ihres Steildaches verbessern Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses und schonen die Umwelt. Aus diesem Grund fördert der Gesetzgeber die Maßnahmen der Dachsanierung finanziell. Je nach Umfang der Dachsanierung können Sie dadurch im besten Fall einen bis zu fünfstelligen Betrag einsparen. Grundlage dafür sind eine Vielzahl an Förderprogrammen – unter anderem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ein Investitionszuschuss der KfW lässt sich auch mit anderen Fördermaßnahmen kombinieren.

So erhalten Sie den optimalen Kredit für die Dachsanierung

Um den passenden Kredit zu erhalten, mit dem Sie Ihre Steildachsanierung in die Tat umsetzen, benötigen Sie das Know-how von Experten. Die kompetenten MeinDach-Finanzierungspartner beantworten alle Ihre Fragen rund um das Thema Finanzierung: Welche Bedingungen bestehen, welche Antragsfristen gibt es und welche aktuellen Änderungen sind zu beachten? Die ausgewählten Partner beraten Sie umfassend zu allen Finanzierungsmöglichkeiten und stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Außerdem ist Ihr persönlicher Ansprechpartner von MeinDach immer für Sie da.

Mehr Informationen zu den Themen Finanzierung und Förderung finden Sie bei uns auf den folgenden Seiten: Finanzierung und Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie bares Geld.

Steildachsanierung: Die Auswahl der Komponenten

Für eine erfolgreiche Dachsanierung kommt es auf die Auswahl der richtigen Komponenten wie Eindeckung, Dämmung und Dachzubehör an. Die MeinDach-Partnerbetriebe setzen dabei ausschließlich auf qualitativ hochwertige Komponenten und Produkte von namhaften Herstellern. Lassen Sie sich bei der Auswahl aus der umfangreichen Produktpalette von Ihrem Meisterbetrieb beraten! Ihr Dachdeckermeister weiß dank jahrelanger Erfahrung und Expertise, welche Dämmung und Eindeckung für Ihr Steildach am besten geeignet sind. Von Ihm erfahren Sie auch, wie Sie Ihr Steildach im Zuge der Dachsanierung mit Dachfenstern und Gauben aufwerten können.

Eine leistungsstarke Dachdämmung: entscheidend für die Energieeffizienz

Eine der wichtigsten Entscheidungen im Rahmen Ihrer Dachsanierung ist die Auswahl der Dämmung. Wenn Sie Ihr Steildach sanieren, können Sie zwischen drei Dämmverfahren wählen: Die etwas günstigere Untersparren- und Zwischensparrendämmung und die aufwendige, aber auch leistungsstärkere Aufsparrendämmung. Eine Aufsparrendämmung ist immer mit einer Neueindeckung des Daches verbunden. Für alle Varianten steht entsprechend ein breites Spektrum an Dämmmaterialien zur Verfügung.

Sie möchten wissen, welche Art der Dämmung für Ihr Steildach die richtige ist? Lassen Sie sich am besten von Ihrem ausgewählten MeinDach-Partnerbetrieb bei einem Vor-Ort-Termin persönlich beraten. Auf diese Weise kann der Dachdeckermeister sich ein genaues Bild von den Gegebenheiten machen und Ihnen das für Ihr Dach am besten geeignete Dämmverfahren und -material empfehlen.

Wenn Sie mehr wissen möchten, lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber Die beste Dachdämmung: Darauf kommt es bei der Dachisolierung an.

Die Eindeckung für Ihr Steildach: Vielfalt in Material, Form und Farbe

Ob Dachsteine oder Dachziegel, Metall, Schiefer oder Reet – für die Eindeckung Ihres Steildaches steht Ihnen eine Vielzahl an Formen, Materialien und Varianten zur Auswahl. Nach Ihrem individuellen Geschmack können Sie so über die Optik Ihres Daches bestimmen. Die Art der Eindeckung, für die Sie sich entscheiden, hat einen Einfluss auf den späteren Wartungsaufwand sowie die Haltbarkeit Ihres neuen Daches. Für die Eindeckung von Steildächern kommen grundsätzlich folgende Materialien zum Einsatz:

  • Dachziegel:
    Dachziegel aus Ton sind der leichte Klassiker unter den Dacheindeckungen. Sie sind in vielfältigen Farben und Formen erhältlich und ein großer Vorteil ist Ihre besonders lange Haltbarkeit von manchmal mehr als hundert Jahren.
  • Dachsteine:
    Dachsteine sind meist schwerer als Dachziegel und liegen aus diesem Grund fest auf dem Dach. Sie stehen in vielen Ausführungen zur Verfügung und sind leichter zu verlegen als Dachziegel.
  • Metalleindeckung:
    Metall zählt zu den modernsten Möglichkeiten der Dacheindeckung. Es gibt Metalldächer aus Zink, Kupfer und Aluminium, wobei die einzelnen Eindeckungen individuelle Eigenschaften haben.
  • Schiefer:
    Als Dacheindeckung erlebt der Naturstein Schiefer aktuell eine Renaissance. Mit vielfältigen Eindeckungsmethoden und verschiedenen Farbvarianten haben Bauherren die Möglichkeit, ihrem Haus eine individuelle Optik zu verleihen.

Gegebenenfalls müssen Sie bei der Auswahl der Dacheindeckung auch die Vorgaben der öffentlichen Behörden einhalten. Ihr ausgewählter Meisterbetrieb berät Sie kompetent über die Produktvielfalt und Gestaltungsmöglichkeiten der Dacheindeckung, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihr Zuhause treffen.

Dachstuhl und Dachausbau: Mehr Licht und Wohnraum unter dem Dach

Gerade bei älteren Gebäuden sollte vor der Dachsanierung der Dachstuhl von einem erfahrenen Zimmerer auf seine Substanz geprüft und gegebenenfalls komplett erneuert werden. Dabei bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten, das oberste Geschoss Ihres Hauses zu erweitern und aufzuwerten. Mit Gauben schaffen Sie zusätzlichen Wohnraum und eine angenehme Atmosphäre. Mit Dachfenstern holen Sie mehr Licht unter das Dach und steigern die Wohnqualität. Dabei gibt es längst mehr Möglichkeiten als das klassische Schwingfenster: Klappschwingfenster ermöglichen einen weiteren Ausblick und Hochschwingfenster lassen sich leichter reinigen, da die äußere Scheibenseite besser zu erreichen ist. Über ein Ausstiegsfenster freut sich nicht nur der Schornsteinfeger – dank seiner Größe bringt es viel Sonnenlicht und frische Luft in Ihre Dachetage.

Alles über die verschiedenen Arten von Dachfenstern und ihre Hersteller lesen Sie in unserem Ratgeberartikel Alles zu Dachfenstern: Arten, Funktionen & Einbau.

Welche Dachentwässerung ist für Ihr Steildach am besten geeignet?

Dachentwässerungssysteme haben die Aufgabe, das Niederschlagswasser zu sammeln und zielgerichtet abzuleiten. Dies geschieht beim Steildach vor allem über außenliegende Dachrinnen und Fallrohre. Im Zuge der Dachsanierung bietet es sich auch an, das Dachentwässerungssystem zu erneuern. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Entwässerungssystemen aus verschiedenen Materialien:

  • Titanzink:
    Die robusteste und am meisten verwendete Variante sind Dachrinnen aus Titanzink. Titanzink hat eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten und ist vergleichsweise preisgünstig.
  • Aluminium:
    Aus Aluminium gefertigte Regenrinnen sind langlebig und können dank einer Pulverbeschichtung in den verschiedensten Farbtönen gewählt werden. Dafür sind sie teurer als andere Materialien.
  • Kupfer:
    Dachrinnen aus Kupfer bieten den Vorteil einer sehr langen Lebensdauer. Das Material ist jedoch im Vergleich relativ teuer. Wird eine Kupferrinne nicht regelmäßig gereinigt, bildet sich eine typische grünliche Patina.
  • Kunststoff:
    Dachrinnen aus Kunststoff zeichnen sich durch Belastbarkeit, Langlebigkeit, und eine gute Temperatur- und UV-Beständigkeit aus. Zudem ist die Farb- und Formpalette besonders groß, sodass sich für jedes Dach und jede Fassade das richtige System finden lässt.

Einen Überblick über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dachentwässerungssysteme finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag Alles zu Dachentwässerung: Arten, Aufbau & Materialien.

Solaranlage auf dem Steildach: Wärme und Strom vom eigenen Dach

Wenn Sie eine Dachsanierung planen, lohnt es sich, über die Installation einer Solaranlage auf dem Dach nachzudenken. Mit ihr nutzen Sie die die Kraft der Sonne und machen sich unabhängiger von Energieversorgern. Durch die Nutzung von Sonnenstrom aus der Photovoltaikanlage oder Wärme aus der Solarthermieanlage sparen Sie bares Geld ein und durch die geringeren Energiekosten rentiert sich die Investition oft schon nach wenigen Jahren.

Sie möchten mehr über dieses Thema erfahren? Lesen Sie unseren Ratgeberartikel Solaranlagen: Photovoltaik und Solarthermie.

Checkliste: Das müssen Sie bei der Sanierung eines Steildaches beachten

Für einen reibungslosen Ablauf Ihres Dachprojekts steht Ihnen Ihr persönlicher MeinDach-Ansprechpartner die gesamte Projektphase zur Seite. Nutzen Sie unsere Checkliste zum Abhaken für Ihren Überblick.

Eine Steildachsanierung mit MeinDach hat viele Vorteile:

Flachdach dämmen – So sparen Sie Energie und steigern die Wohnqualität

Ist ihr Flachdach gut gedämmt, so ist es innen angenehm warm und Sie sparen Heizkosten. Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Thema Flachdach dämmen.

Egal ob bei klirrender Winterkälte oder brütender Sommerhitze – mit einer guten Flachdachdämmung ist Ihr Gebäude das ganze Jahr hindurch angenehm warm. Und das ganz ohne große Kosten für Heizung oder Klimaanlage.

Die richtige Wärmedämmung für Ihr Flachdach

Alle Flachdach-Konstruktionen haben eines gemein: sie bestehen aus Abdichtung, Wärmedämmung und Tragkonstruktion. Die Unterschiede liegen in der Reihenfolge. In der Regel bildet die Abdichtung die oberste Schicht, das sogenannte Warmdach. Das bietet sich für fast waagerechte Flachdächer an. So wird der Dämmstoff luftdicht eingeschlossen und ist vor Feuchtigkeit gut geschützt.

Bei einem Umkehrdach liegt hingegen die Flachdachdämmung ganz oben. Eine Dampfsperre ist hierbei nicht nötig und die Abdichtung wird durch die Wärmedämmung zusätzlich geschützt. Das erhöht ihre Lebenserwartung.

Ein Kaltdach, bei dem es einen Zwischenraum zwischen Wärmedämmung und Abdichtung gibt, ist inzwischen bei privat genutzten Flachdach-Neubauten sehr selten. Ein Kaltdach ist sehr anfällig für Schäden.

Ob Flachdach-Neubau oder Sanierung – welcher Dämmstoff der passende für Ihr Flachdach ist, hängt von verschiedenen Kriterien ab:

Flachdach dämmen: Materialien

Bei den Dämmstoffen haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Materialien:

Mineralwolle, etwa Steinwolle oder Glaswolle, werden hergestellt, indem die Rohmaterialien bei großer Hitze geschmolzen und zerfasert werden. Hier gibt es eine große Bandbreite an unterschiedlichen Rohstoffen und Herstellungsweisen.

Natürliche Dämmstoffe, wie etwa Holzfaserdämmplatten, Napiergras oder Pappe, haben eine gute Dämmleistung und Wasserdampfdurchlässigkeit. Sie sind schadstofffrei und verbrauchen in der Herstellung vergleichsweise wenig Energie.

Kunstschaumstoffe wie zum Beispiel Hartschaumplatten aus Polyurethan (PUR), bzw. Polyisocyanurat (PIR) sind besonders widerstandsfähig gegen hohe Temperaturen und hohen Druck.

Daneben sind auch Kunststoffschaum-Platten aus Polystyrol (EPS und XPS) ein weiterer beliebter Werkstoff zum Dämmen eines Flachdaches. EPS, auch als „Styropor“ bekannt, wird in unterschiedlichen Varianten und Herstellungsweisen bei allen Flachdacharten verwendet. Wegen ihrer Widerstandskraft eignen sich Kunstschaumstoffe für viele unterschiedliche Nutzungsweisen eines Flachdaches.

Dämmleistung

Dämmstoffe sollten möglichst wenig Wärme leiten. So bleibt die Wärme im Winter im Haus und im Sommer draußen. Dämmstoffe werden in unterschiedliche Wärmeleitgruppen (WLG) oder Wärmeleitstufen (WLS) eingeteilt. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit Ihres Dämmstoffs ist, desto effektiver sind die Dämmplatten.

Belastbarkeit

Wollen Sie Ihre Dachfläche für einen zusätzlichen Zweck nutzen? Gegenüber anderen Dachformen bietet Ihnen das Flachdach eine Reihe von zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten, denn schließlich haben Sie eine zusätzliche Etage zur Verfügung. Möglich ist beispielsweise eine Nutzung als Dachterrasse oder Parkfläche.

Dafür müssen Sie jedoch belastbare Dämmstoffe verwenden, die der zusätzlichen Beanspruchung gewachsen sind. Soll das Dach ein Aufenthaltsbereich werden oder mit Pflanzen begrünt werden, müssen auch die Dämmplatten dieser Belastung standhalten.

Brandschutz

Das Brandverhalten von Dämmmaterialien gibt an, wie brennbar sie sind. Es unterscheidet sich bei den verschiedenen Materialarten: Mineralwolle und Schaumglas beispielsweise sind nicht brennbar, Schaumkunststoffe haben eine bessere Dämmleistung, sind aber nicht feuerfest.

Welcher Dämmstoff für Ihr Dach am sinnvollsten geeignet ist, kann Ihnen Ihr Dachdecker sagen.

Flachdach dämmen: Mit einer Dachbegrünung lässt sich die Dämmleistung steigern

Eine Dachbegrünung bietet Ihnen gleich mehrere Vorteile, denn sie

  • … filtert Staub und Schadstoffe aus der Luft.
  • … schützt die Dacheindeckung vor UV-Strahlung und Witterung.
  • … verbessert den Schallschutz.
  • … verbessert die Flachdachdämmung. So sparen Sie Energiekosten.

Flachdachbegrünung mit Gräsern oder Büsche

Eine Begrünung bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Dachkonstruktion und den Dämmstoff: das Flachdach benötigt einen Mindestspielraum von 60 Kilogramm pro Quadratmeter. Ideal ist es, wenn Sie Ihre Begrünung bereits vor dem Baugebiss Ihres Flachdaches einplanen. Wenn Ihr Flachdach gewisse Voraussetzungen erfüllt, können Sie es aber auch nachträglich begrünen. Ihr Dachdecker kann Sie dazu individuell beraten.

Gestalterisch bieten sich Ihnen bei der Dachbegrünung unterschiedliche Möglichkeiten. Besonders pflegeleicht und kostengünstig ist eine Begrünung mit niedrig wuchernden Gräsern und Kräutern. Im Fachjargon spricht man auch von einer extensiven Begrünung. Sie ist für Leichtdachkonstruktionen geeignet.

Eine Begrünung mit Sträuchern und kleinen Bäumen bietet Ihnen größere Gestaltungsmöglichkeiten. Man spricht hier von einer intensiven Begrünung. Sie ist mit vergleichsweise höheren Kosten und einem größeren Gewicht verbunden.

Beachten Sie: Ein intensiv begrüntes Flachdach mit hohen Sträuchern und Bäumen ist genehmigungspflichtig.

Ob Ihr Dach die Belastung einer Begrünung aushalten kann, kann Ihnen Ihr Dachdecker genau sagen.

Sanieren lohnt sich: Energiekosten sparen

Nicht jedes Flachdach ist optimal gedämmt. Insbesondere ältere Häuser haben manchmal sogar gar keine Dämmung. Ein Flachdach zu dämmen lässt sich zwar nachholen, häufig lohnt sich aber eine komplette Sanierung. Bei einer kompletten Flachdachsanierung erneuern Sie neben der Wärmedämmung auch die Abdichtung. So machen Sie Ihr altes Flachdach energieeffizient, senken Ihre Heizkosten und verbessern die Wohnqualität.

Der Dachaufbau und die Wärmedämmung müssen die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen. Die genauen Kosten Ihrer Flachdachsanierung hängen von den jeweiligen Maßnahmen und deren Umfang ab. Der Staat fördert energetische Sanierungen großzügig.

Wir finden für Sie aus über 1.500 kompetenten Meisterbetrieben den passenden Dachdecker für Ihre Flachdachsanierung. Gerne helfen wir Ihnen auch beim Thema Förderung.

Beantragen Sie eine Förderung für Ihre Flachdachsanierung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst und finanziert nachhaltige Neubauten und Sanierungsmaßnahmen. Bei einer Flachdachdämmung haben Sie so Anrecht auf eine großzügige staatliche Förderung: Sie können Zuschüsse von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit beanspruchen sowie Kredite mit Tilgungszuschüssen von bis zu 27,5 Prozent.

Mehr über die Fördermöglichkeiten für eine Flachdachsanierung oder einen Neubau erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie Geld“.

Ein Flachach-Neubau oder eine Flachdachsanierung mit MeinDach haben viele Vorteile

Wenn Sie ein neues Flachdach errichten möchten oder Ihr altes Flachdach sanieren wollen, finden Sie mit MeinDach den passenden Meisterbetrieb:

Der Hausbesitzer füllt ein Formular aus, nachdem er eine Baugenehmigung für ein neues Dach beantragt hat

Dachinspektion durch den Dachdecker: Die häufigsten Fragen

MeinDach unterstützt Hausbesitzer in ganz Deutschland bei Ihren Dachprojekten. Diese Fragen beschäftigen Bauherren rund um das Thema Dachinspektion.

Woran erkenne ich Schäden
an meinem Dach?

Ihr Dach muss zu jeder Jahreszeit großen Belastungen standhalten. Extreme Wetterbedingungen können Ihrem Dach schaden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Anzeichen für mögliche Schäden im Blick haben.

Schäden am Dach lassen sich sowohl von außen als auch von innen erkennen. Verfärbte, feuchte oder morsche Stellen unter der Dachkonstruktion sind sichere Anzeichen, dass das Dach undicht und die Dämmung beschädigt ist. Dadurch dringt an diesen Stellen Feuchtigkeit ein. Sie senkt nicht nur die Wirksamkeit Ihrer Dämmung und verursacht so höhere Energiekosten. Feuchtigkeit kann auch zu Schäden an Ihrer Dachkonstruktion führen, da sie Schimmel und Fäulnis ermöglicht.

Wenn Sie Sägemehl im Dachstuhl entdecken, kann das auf Holzwürmer hindeuten.

Insbesondere nach starken Regengüssen oder einem Sturm sollten Sie Ihr Steildach unter die Lupe nehmen. Schauen Sie nach, ob sie außen mit bloßem Auge Schäden an den Dachpfannen erkennen können. Durch starken Wind können sich Dachpfannen lockern und herabstürzen. Temperaturveränderungen können zu Rissen in der Dacheindeckung führen. Laub verstopft Regenrinnen und Fallrohre und überfließendes Wasser kann Wasserschäden an der Hauswand verursachen. Vogelkot kann die Dachabdeckung ebenfalls angreifen.

Aber Vorsicht – steigen Sie nicht selbst aufs Dach. Dachbegehungen sollten Sie unbedingt professionellen Dachdeckern und Zimmerern überlassen.

 

Wie läuft eine Dachinspektion
durch den Dachdecker ab?

Bei der Dachinspektion muss sich Ihr Dachdecker Ihr Dach gründlich von außen und von innen anschauen. Er findet schnell heraus, ob etwas an Ihrem Steil- oder Flachdach getan werden muss und schlägt Ihnen die passende Lösung vor.

Eine regelmäßige Inspektion und Wartung Ihres Daches empfiehlt sich nicht nur aus Kostengründen. Als Hausbesitzer sind Sie laut Bundesgerichtshof gesetzlich dazu verpflichtet, Ihr Dach regelmäßig warten zu lassen – die sogenannte Obliegenheitspflicht. Sie müssen beispielsweise sicherstellen, dass Ihr Dach keine Gefahr für Fußgänger und den Verkehr darstellt, etwa durch herabfallende Dachpfannen. Unter Umständen verlieren Sie im Schadensfall Ihren Versicherungsanspruch.

So läuft die Dachinspektion von außen ab

Ihr Dachdecker begutachtet in einem Vor-Ort-Termin zuerst den baulichen Zustand Ihrer Dachkonstruktion. Dazu gehört eine Dachbegehung zur Überprüfung der Eindeckung oder Abdichtung. Aber auch andere Teile des Daches, etwa Gauben, Giebel oder Dachfenster sieht sich Ihr Dachdecker bei der Dachinspektion an.

So läuft die Dachinspektion von innen ab

Ist die Eindeckung oder Abdichtung Ihres Daches undicht, etwa weil Dachpfannen beschädigt oder verschoben sind, kann Feuchtigkeit ins Innere eindringen. Dies kann zur Folge haben, dass Fäulnis in der Dachkonstruktion entsteht und die Wärmedämmung beschädigt wird. Stellt ihr Dachdecker einen solchen Mangel bei der Dachinspektion von außen fest, muss er sich auch das Innere Ihres Daches gründlich anschauen, um beispielsweise Hinweise auf eindringende Nässe zu finden.

Insbesondere bei der Dämmung ist es wichtig, dass mögliche Schäden früh erkannt und schnell behoben werden. Ist die Dämmung nicht intakt, hat dies erhöhte Heizkosten zur Folge. Außerdem vermeiden Sie so gesundheitsgefährdenden Schimmel.

Wie geht es nach der Dachinspektion weiter?

Nachdem Ihr Dachdecker Ihr Dach beim Vor-Ort-Termin in Augenschein genommen hat, schlägt er Ihnen die geeigneten nächsten Schritte vor und macht Ihnen ein Angebot. So können Sie Ihr Dach wieder in einen erstklassigen Zustand bringen.

Welche Möglichkeiten habe ich,
wenn ich mein Dach erneuern will?

Um Ihr Dach zu erneuern, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können die Dachhaut – also die Eindeckung beim Steil-, bzw. Abdichtung beim Flachdach – oder das ganze Dach samt Dachkonstruktion ersetzen.

Erneuerung der Eindeckung bzw. Abdichtung

Wenn die Dachkonstruktion in einem guten Zustand ist, genügt eine Erneuerung der Dachhaut. Dabei bringt der Dachdecker oder Zimmerer neben der Eindeckung bzw. Abdichtung selbst auch eine neue Unterkonstruktion aus Unterspannbahn und Lattung an. Zusätzlich kann auch die Dämmung ausgetauscht werden. Die Dachkonstruktion selbst bleibt dabei erhalten.

Neues Dach

Wenn Ihre Dachkonstruktion beschädigt ist, kann Ihr Dach seine Aufgabe nicht mehr gut erfüllen. Zudem ist im schlimmsten Fall sogar die Stabilität Ihres Daches gefährdet. Bei einem Neubau wird ihr altes Dach komplett abgebaut und durch eine neue Dachkonstruktion ersetzt. Anschließend werden die neue Dämmung und Eindeckung bzw. Abdichtung angebracht.

Ein Dachneubau ist ein großer Schritt, aber er bietet Ihnen auch unterschiedliche Möglichkeiten, Ihr Dach neu zu gestalten: Sie können den Dachboden zu einem zusätzlichen Wohnraum ausbauen, eine neue Eindeckung auswählen, die gut zu Ihrem Haus passt – beispielsweise Dachziegel, Zink oder Schiefer. Eventuell können Sie Ihrem Dach sogar eine ganz neue Form verleihen.

Hilfreiche Informationen zum Dachneubau finden Sie in unserem Ratgeber Artikel „Das müssen Sie wissen beim Neubau eines Steildaches“. Inspirationen für die Dacheindeckung bietet Ihnen unser Artikel „Dacheindeckung: Das sind die Dachpfannen-Trends 2019“.

Ein schönes Dach für Ihr Zuhause mit neuer Eindeckung

Ihr Dach muss nicht bloß wind- und wetterfest sein, es darf dabei auch schön aussehen. Bei der Sanierung sollten Sie darauf achten, dass die Abdeckung gut zu Ihrem Haus und in das Gesamtbild der Nachbarschaft passt – vor allem, wenn Sie eine bunte Eindeckung im Sinn haben, sollten Sie sich im Bebauungsplan erkundigen, ob diese in Ihrer Nachbarschaft zulässig ist.

Wird die Eindeckung oder Abdichtung Ihres Steildaches oder Flachdaches von Grund auf erneuert, haben Sie Gelegenheit, sich das ideale Material dafür auszusuchen. Beim Steildach haben Sie haben beispielsweise die Wahl zwischen Dachpfannen aus Ton, Beton, Metall oder Schiefer.

Hilfreiche Tipps und Wissenswertes rund um die Gestaltung Ihres Daches haben wir in unserem Ratgeber-Artikel „Dachgestaltung: So verschönern Sie Ihr Zuhause“ für Sie zusammengetragen.

Mein Dach ist undicht, muss ich
es deshalb völlig erneuern?

Kleinere Schäden lassen sich einfach und ohne größeren Aufwand reparieren. Grundsätzlich gilt: Ist Ihr Dach insgesamt in einem guten Zustand, lohnt es sich, einzelne undichte Stellen zu reparieren. Wenn Ihr Dach aber großflächige Mängel aufweist, oder die die Dachkonstruktion Schäden aufweist, macht es Sinn, über eine Sanierung nachzudenken. Nehmen Sie Veränderungen an Ihrem Dach vor, muss dieses danach die Einergieeinsparverodnung (EnEV) einhalten. Der Staat fördert energetische Sanierungen großzügig.

Link: Mehr Wissenswertes über die Vorteile einer Sanierung erfahren Sie in unserem Artikel „Der Profi-Leitfaden zur Dachsanierung“.

Wenn Sie sich für das Thema Förderung Ihrer Dachsanierung interessierten, lesen Sie unseren Ratgeberartikel: Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie Geld.

Kann ich mein Dach selbst reparieren?

Obwohl Sie vielleicht ein geschickter Bastler sind: Wenn Sie Ihr Dach reparieren oder erneuern wollen, sollte dies immer ein kompetenter Dachdecker oder Zimmerer übernehmen.

Durch Unwissen und falsche Handhabung können Sie im schlimmsten Fall zusätzliche Schäden auf Ihrem Dach verursachen, die meist nicht von der Versicherung übernommen werden. Mit einer selbstständigen Dachbegehung begeben Sie sich in Gefahr abzustürzen. Ein Dachdecker kann am besten abschätzen, was zu tun ist und wie es zu tun ist, um Ihr Dach kompetent zu reparieren – und er kann sich sicher auf einem Dach bewegen.

Was muss ich bei der Dämmung beachten?

Mit der Dachdämmung verbessern Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses und sparen durch niedrigere Energiekosten bares Geld. Bei einer kompletten Sanierung muss häufig auch die Wärmedämmung erneuert werden, damit Ihr Dach die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) erfüllt. Aber keine Sorge, der Staat fördert großzügig energetische Sanierungen. Mit einer besseren Dämmung profitieren Sie von einem ganzjährig angenehmen Wohnklima und sparen Heizkosten.

Mehr über die Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten Ihrer Dachsanierung erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie Geld“.

Wie lange hält ein Dach?

Die Lebenserwartung eines Daches reicht von Jahrzehnten bis zu einem Jahrhundert. Je nach Art des Daches kann es Generationen von Bewohnern Schutz bieten. Allgemein haben Flachdächer mit rund 30–40 Jahren eine geringere Lebenserwartung als Steildächer.

Dachziegel aus Ton haben eine Lebenserwartung von 60 bis 80 Jahren, glasierte Ziegel sogar noch bis zu 20 Jahren mehr. Dachpfannen aus Beton sind mit rund 40 Jahren kurzlebiger. Schieferdächer halten Ihnen ebenfalls lange die Treue, sie erreichen ein Alter von rund 100 Jahren.

Ganz gleich, welche Art von Dach Sie haben: Wenn es gut gepflegt wird, kann es Sie und Ihr Haus lange und zuverlässig schützen. Daher ist eine regelmäßige Dachinspektion wichtig. Mit MeinDach finden Sie schnell den passenden Dachdecker oder Zimmerer für Ihr Dach.

Was eine Dachsanierung kosten sollte und wo Sie sparen können

Das Dach ist eines der langlebigsten Bauteile Ihres Hauses – sofern die Qualität stimmt.

Es kann Konsequenzen haben, wenn Sie sich nichtsahnend auf ein Billigangebot einlassen.

Wir verraten Ihnen, was eine fachgerecht ausgeführte Dachsanierung kosten sollte und wie Sie das beste Angebot bekommen.

Was wird Ihre Dachsanierung kosten?

Die Dachsanierung ist eine wichtige Investition in die Zukunft, deshalb sollten Sie sorgfältig planen. Wie viel Ihr neues Dach kosten wird, hängt vom Umfang der geplanten Arbeiten ab, von Dachform und -größe, von den eingesetzten Materialien. Und natürlich davon, welche optischen und energetischen Ansprüche Sie an Ihr neues Dach stellen.

Hinzu kommt der Aufwand für Rückbau und Entsorgung der alten Dacheindeckung und Dämmung. Die Stundensätze für Dachdeckerarbeiten variieren von Region zu Region, wichtig ist vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn Sie eine Dachsanierung planen, können Sie sich „über den Daumen“ an folgenden Werten orientieren: Die Neueindeckung eines Steildaches kostet inklusive Dämmung und je nach Art der Dämmung zwischen 200 und 300 € pro Quadratmeter.

Für die Sanierung eines Flachdachs inklusive Dämmung können grob 220 bis 250 € pro Quadratmeter eingeplant werden. Darin enthalten sind noch keine Kosten für Dachfenster, Dachgauben oder andere Extras.

Wichtig: Die angegebenen Preise sind natürlich Zirka-Werte. Jedes Dachprojekt ist individuell und muss im Detail kalkuliert werden. Ein konkretes Preisangebot macht Ihnen ein regionaler Dachdecker oder Zimmerer, nachdem er die Situation vor Ort genau geprüft und die Arbeiten im Einzelnen mit Ihnen besprochen hat.

Was kann passieren, wenn Sie zu billig sanieren?

Dachdecker-Angebote zum Niedrigpreis sind auf den ersten Blick verlockend, schließlich wollen Sie als Hauseigentümer nicht mehr für die Dachsanierung ausgeben als unbedingt  nötig. Trotzdem sollten Sie nicht an der falschen Stelle sparen.

Nur wirklich solides Dachmaterial hält viele Jahrzehnte ohne Reparaturen aus. Die verwendeten Materialien sollten aus einem System stammen, damit sie optimal zusammen passen.

Und wenn Sie an der Wärmedämmung sparen, kosten Sie die hohen Energieverluste Ihres Hauses oft Jahr für Jahr bares Geld.

Auch auf die Qualität der Arbeit kommt es bei der Dachsanierung selbstverständlich an. Wenn der Dachdecker oder Zimmerer nicht die nötigen Fachkenntnisse besitzt oder wenn er zu knapp kalkuliert hat und deshalb schnell und nachlässig arbeitet, kommt es in der Folge nicht selten zu Schäden. Die spätere Mängelbeseitigung kostet Sie viel Geld.

Ist eine Komplettsanierung die wirtschaftlichste Lösung?

Der Preis einer Dachsanierung hängt davon ab, wie aufwendig saniert wird, welche Eindeckung Sie wünschen und welcher Wärmeschutz realisiert werden soll. Oft ist auch die Dachentwässerung sanierungsbedürftig.

Achtung: „So billig wie möglich“ ist nicht immer günstig. Mit Blick auf die Kosten ist es auf lange Sicht oft wirtschaftlicher, Dacheindeckung, Entwässerung, Dachfenster und Wärmedämmung gleich in einem Rutsch zu erneuern.

So haben Sie als Hauseigentümer mit Sicherheit für viele Jahre Ruhe, sparen kräftig Energiekosten und genießen ab sofort ein angenehmes Wohnklima in Ihrem Dachgeschoss. Und denken Sie daran: Das Dach steht auch für den Gesamtzustand eines Gebäudes. Ist Ihr Dach rundum wieder erstklassig in Schuss, steigt damit auch der Wert Ihres Hauses.

Tipp: Energiesparen ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel.  Energetische Dachsanierungen werden von der KfW mit finanziellen Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten gefördert. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt vom Effizienzstandard ab, den Ihr Haus durch die Sanierung erreicht.

Sie möchten genau wissen, was Ihre Dachsanierung kosten wird?

Kein Dach ist wie das andere und die Sanierung ist ein Job für echte Profis. Sie wollen wissen, was die Sanierung Ihres Daches kosten wird? MeinDach sucht für Sie kostenlos einen Dachdecker oder Zimmerer, der nach Besichtigung Ihres Hauses für Sie ein individuelles und ausführliches Angebot erstellt.

Wann sollten Sie ein Dachfenster austauschen?

Dachflächenfenster sorgen für angenehmes Tageslicht und frische Luft im Dachgeschoss Ihres Hauses. Selbst hochwertige Dachfenster können nach Jahrzehnten des Gebrauchs allerdings schadhaft werden, denn sie sind ständig Wind und Wetter ausgesetzt.

Auch schlechte Wärme- und Schalldämmwerte können ein Grund sein, ältere durch moderne Dachfenster in zeitgemäßer technischer Ausführung zu ersetzen.

Doch wann genau ist es Zeit, ein Dachfenster auszutauschen?

Wir nennen Ihnen die wichtigsten 6 Anzeichen:

1. Durch Ihr Dachfenster dringt Regenwasser ein

Ein undichtes Dachfenster muss so rasch wie möglich fachgerecht abgedichtet oder ganz ersetzt werden, denn eindringende Feuchtigkeit kann schwerwiegende Schäden an Bausubstanz, Bodenbelägen, Möbeln und weiterer Wohnungsausstattung verursachen.

Denken Sie als Hauseigentümer unbedingt daran: Der Austausch oder die Instandsetzung eines undichten Dachfensters ist in der Regel deutlich günstiger als die Reparatur teurer Wasserschäden.

2. Am Fenster bildet sich unerwünschtes Kondensat

Trotz richtigen Heizens und Lüftens bildet sich immer wieder Schwitzwasser an der Innenseite Ihrer Dachfenster? Weil Fenster die kältesten Flächen des Raums sind, setzt sich die Raumluftfeuchtigkeit hier zuerst ab, Nässe und Schimmelbildung können die Folge sein. Der Grund für übermäßige Kondensation sind oft ältere, schlecht isolierte Fenster mit einer zu kühlen Innenoberfläche. Schon aus Gründen der Energieeffizienz sollten Sie mit dem Austausch solcher Fenster nicht zu lange warten.

3. Das Fensterglas wird trübe und unansehnlich

Aus mehreren Scheiben aufgebautes Wärmeschutzglas wird mit der Zeit oft trübe und unansehnlich. Ursache sind meist Undichtigkeiten im Scheibenaufbau. Feuchtigkeit und Staub dringen in die Zwischenräume ein und schlagen sich als feiner Nebel auf den Innenseiten der Scheiben nieder.

Die Eintrübung ist ein ästhetisches Problem, aber auch die Lichtdurchlässigkeit wird vermindert. Mit einem neuen Dachfenster sorgen Sie wieder für einwandfrei durchsichtiges Glas.

4. Das Dachfenster weist Risse oder Brüche auf

Dachflächenfenster sind der Witterung besonders stark ausgesetzt, das ist klar. Durch Hagelschlag oder fallende Äste kann die Verglasung beschädigt werden, aber auch thermische Spannungen können Risse und Brüche im Glas verursachen.

Beschädigte Verglasung lassen Sie am besten sofort austauschen, um das Eindringen von Feuchtigkeit mit teuren Wasserschäden als Folge zu vermeiden. Bei älteren Fenstern ist oft der Einbau eines komplett neuen Dachfensters die richtige Alternative.

Finden Sie die besten Dachdecker Dachfenster austauschen in der Nähe

5. Sie bauen Ihren Dachboden zu Wohnraum aus

Sie wollen bisher als Speicher genutzte Räume unter dem Dach Ihres Haus zu vollwertigem Wohnraum umbauen? In vielen Fällen sind die vorhandenen Dachfenster dafür nicht geeignet, denn sie sind zu klein, unansehnlich oder unzureichend gedämmt.

Unser Tipp: Mit modernen Dachflächenfenstern sorgen Sie für genügend Tageslicht, ausgezeichnete Belüftung und ein angenehmes Wohnklima, gleichzeitig setzen Sie attraktive Gestaltungsakzente im Raum.

6. Sie erneuern Ihr gesamtes Dach

Dachsanierung-und-Dachfenster-

Wenn die Sanierung des gesamten Daches ansteht, erneuern Sie am besten auch die Dachfenster. Moderne Dachflächenfenster punkten mit erstklassiger Wärmedämmung und Schallschutz auf aktuellem technischen Stand.

Die verwendeten Materialien müssen zueinander passen, beim Einbau der neuen Dachfenster ist dann gleich der optimale Anschluss an das neue Dach gewährleistet. So sparen Sie als Hauseigentümer Energie und genießen ab sofort spürbar mehr Wohnkomfort.

Flachdach abdichten: Material, Vorgehen & Kosten

Ein Flachdach und damit auch die Flachdachabdichtung ist verschiedensten thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grund müssen die verarbeiteten Materialien höchste Anforderungen erfüllen. Materialien zum Flachdach abdichten sind stand-, dehn- und reißfest sowie wasserdicht. Dieser Ratgeber informiert Sie über die verschiedenen Materialien zum Flachdach abdichten und deren spezielle Eigenschaften.

Zusammenfassung

  • Flachdach abdichten und dämmen: Wichtig für Schutz und Energieeffizienz.
  • Materialien: Verschiedene Optionen wie Bitumen, Kunststoff und Flüssigkunststoff.
  • Anforderungen: Hohe Anforderungen an Materialien aufgrund von Witterungseinflüssen.
  • Installationsmethoden: Verschiedene Methoden je nach Material und Anwendung.
  • Kosten: Kosten variieren je nach Material und Zustand des Flachdaches.

Aufbau eines Flachdaches

Beim Flachdach wird zwischen Flachdachtypen in Holzbauweise und Flachdachtypen bei schwerer Bauweise unterschieden. Innerhalb dieser Kategorien gibt es eine Vielzahl verschiedenster Varianten wie das Kaltdach, Warmdach, Umkehrdach, Duodach sowie belüftete und unbelüftete Flachdach-Konstruktionen.

Der grundsätzliche Aufbau ist jedoch bei allen Varianten gleich. 

  1. Tragkonstruktion aus unterschiedlichen Materialien dient als oberer Raumabschluss, zur Lastaufnahme und Lastabtragung sowie als Schall- und Brandschutz.
  2. Gefälle-Estrich oder Gefälleschicht aus Bitumensplit oder Gefälledämmplatten
  3. Trenn- und Ausgleichsschicht aus PE-Folien, Polyesterfilze und anderen Materialien überbrückt minimale Rissbildungen und gleicht Unebenheiten der Tragschicht aus. Zusätzlich reduziert sie vom Untergrund ausgehende Spannungen und Bewegungen.
  4. Dampfsperre aus Folie oder beschichtetem Spezialpapier verhindert den Übergang von diffundierendem Wasserdampf von unten in die Wärmedämmung
  5. Wärmedämmung aus EPS, XPS und anderen Materialien ist nicht nur Wärmeschutz, sondern reduziert die Auswirkung von Temperaturschwankungen auf darunterliegende Bauteile.
  6. Dampfdruckausgleichsschicht ist nur bei nicht durchlüfteten Dächern erforderlich. Sie verteilt lokal entstandenen Dampfdruck, der sich bei der Erwärmung vorhandener Feuchtigkeit bildet.
  7. Flachdachabdichtung aus Bitumen, Kunststoff, Flüssigkunststoff oder Flüssigbitumen schützt die Konstruktion und das Gebäude vor dem Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit
  8. Oberflächenschutz zum Schutz der Dachabdichtung vor Witterungseinflüssen aus Kies, Schiefer, Platten oder Begrünung

Bei allen Varianten schützt die Dachabdichtung die gesamte Konstruktion und die darunterliegenden Räumlichkeiten zuverlässig vor Witterungseinflüssen.

Welches Flachdach und welche Flachdachabdichtung für Ihre Zwecke ideal ist, darüber berät Sie Ihr Dachdecker-Meisterbetrieb. Fordern Sie über den Angebotsassistenten unkompliziert und schnell ein unverbindliches Angebot zum Flachdach abdichten an.

Anforderungen an Flachdachabdichtung in DIN Normen definiert

Ein Flachdach erfüllt hohe Anforderungen und sollte bei korrekt ausgeführten Arbeiten so lange wie möglich keine Sanierungsarbeiten erfordern. Daher wurden wichtige Eigenschaften für Flachdach Abdichtungen in Form eines Mindeststandards als DIN Norm definiert. Alle wichtigen Informationen zu den Eigenschaften von Abdichtstoffen finden Sie in der DIN EN 18531 sowie in der DIN EN 12691.

Im Idealfall entscheiden Sie sich für hochwertige Produkte renommierter Hersteller mit Produkteigenschaften, die in der Regel weit über diesen Standards liegen und eine deutlich längere Haltbarkeit gewährleisten.

Immerhin bestimmt die für das Flachdach abdichten verwendete Materialqualität das Alterungsverhalten. Und je früher das Material altert, umso schneller wird ein Flachdach undicht. Eigenschaften, die für die Flachdachsanierung genauso wichtig sind wie für den Bau eines neuen Flachdaches.

Ihr Dachdecker-Meisterbetrieb kennt die detaillierten Vorgaben sehr genau und empfiehlt Ihnen das Material zum Flachdach abdichten, dass die hohen Anforderungen in jeder Hinsicht empfiehlt. Sie kennen keinen auf die Flachdachabdichtung spezialisierten Dachdecker in der Nähe oder legen Wert auf die Empfehlung von Experten wie MeinDach? Dann fordern Sie über unseren Angebotsassistenten einen MeinDach Meisterbetrieb in Ihrer Nähe an.

Flachdach abdichten – mit welchen Materialien?

Beim Flachdach abdichten ist die persönliche Vorliebe für ein Material als Entscheidungskriterium zweitrangig. Im ersten Schritt bestimmt die optimale Eignung für einen bestimmten Anwendungsbereich die Materialauswahl. Ist die Entscheidung für das Abdichtmaterial gefallen, sollten Sie auf jeden Fall auf Qualität setzen. Auch wenn das Budget vielleicht knapp ist, profitieren Sie davon in mehrfacher Hinsicht durch die längere Lebensdauer und mittelfristig geringere Reparatur- und Sanierungskosten.

Flachdach abdichten mit Bitumen

Zu den ältesten Materialien zum Flachdach abdichten zählt Bitumen. Es weist eine hohe Beständigkeit gegen unterschiedlichste chemische Substanzen wie Laugen, Säuren oder Salze auf. Nur gegen artverwandte Fette auf Mineralölbasis zeigt Bitumen eine geringe Resistenz.

Bitumen zum Flachdach abdichten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Wobei das Dichtmaterial im Vergleich zum Flachdach abdichten mit Kunststoff vor allem durch die unkompliziertere Nachbearbeitung überzeugt.

  • Bitumen mit Glasvlies, Polyesterfaservlies oder Rohfilzpappe als Einlage
  • Kunststoffvergütete Polimerbitumenbahnen sind in den Varianten Plastomerbitumen und Elastomerbitumen verfügbar. Mit Kunststoff modifizierte Bitumendichtbahnen besitzen eine verbesserte Wärmestandfestigkeit und zeigen ein gutes Kaltbiegeverhalten.

Flachdach abdichten mit Flüssigbitumen

Flüssigbitumen ist ein für die Gebäudeabdichtung sehr beliebtes Produkt. Es ist einfach zu verarbeiten und eignet sich für die Abdichtung von Fassadenteilen und Flachdächern. Moderne Produkte müssen nicht mehr erhitzt werden und können zum Teil auch bei höheren Umgebungstemperaturen verarbeitet werden.

Beim Flachdach abdichten mit Flüssigbitumen ist die Art der Beanspruchung ausschlaggebend, wie dick die in mehreren Schichten aufgetragene Bitumenschicht ist. Genauso wichtig ist die gründliche Vorbereitung des Untergrunds und der mit großer Sorgfalt durchgeführte Schichtaufbau.

Das Flachdach abdichten mit Flüssigbitumen eignet sich vor allem für kleinere Flachdächer. Für größere Flächen sind Bitumenbahnen das geeignetere Material.

Flachdach abdichten mit Flüssigkunststoff

Flüssigkunststoff ist ein praktisches Produkt. Es eignet sich zur großflächigen Dachabdichtung genauso wie als Ergänzungsprodukt für detaillierte Dichtarbeiten.

Flachdach abdichten mit Flüssigkunststoff und die Vorteile.

  • passt sich ideal den Konturen des Untergrundes an
  • integriert komplizierte Aufbauten ideal in die Abdichtung
  • keine mechanischen Befestigungen im Randbereich erforderlich

Flachdach abdichten mit Folie

Innovative Spezialprodukte auf Kunststoffbasis sorgen für zuverlässig dichte Flachdach Abdichtungen. Zu den besonderen Eigenschaften von Kunststoffen zählen die hohe Zugfestigkeit und Bruchdehnung bei gleichzeitig geringer Steifigkeit. Das Flachdach abdichten mit Kunststoffbahnen ist anspruchsvoller als das Flachdach abdichten mit Bitumen. Allerdings ist das Handling des Kunststoff-Materials direkt auf der Baustelle unkomplizierter.

So entwickelte Wolfin eine thermoplastische Kunststoff-Folie aus monomer weichgestelltem PVC und Polyester-Flachgewebe ohne jegliche kapillare Wirkung. Diese PVC-Folien überzeugen durch eine hohe Alterungs- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, sind bedingt mit Bitumen verträglich und nicht resistent gegen organische Lösungsmittel, Öle oder Holzschutzmittel.

Weitere thermoplastische Folien

  • Polyisobutylen (PIB) besitzen gleiche Eigenschaften wie PVC, sind aber bitumenverträglich
  • Polyolefin Legierungen (TPO/FPO), wurzelfeste Folie für begrünte Flachdächer, verträglich mit PU-Hartschaum und Bitumen
  • ECB-Folien weisen einen geringen Bitumenanteil auf und sind TPO-Folien sehr ähnlich
  • Ethylen-Vinil-Acetat-Copolymer (VAE/EVA), hoch wärmebeständig und geringer Diffusionswiderstand sowie eine sehr gute Alterungsbeständigkeit

Andere renommierte Hersteller entwickelten für das Flachdach abdichten EPDM-Folien. Dabei handelt es sich um sogenannte Elastomere Abdichtungsbahnen. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Wärmedehnungs-Fähigkeit aus, sind jedoch nicht beständig gegen Mineralöle oder bestimmte Lösungsmittel.

Weitere Elastomere Folien

  • Chlorsulfoniertes Polyethylen (CSM
  • Nitril Kautschuk (NBR)
  • Butyl Kautschuk (IIR)

Welche Materialien sich als Abdichtung für Ihr Flachdach eignen, hängt von verschiedensten Faktoren ab. Denn ob Sie ihr Flachdach abdichten und EPDM einsetzen oder sich für Bitumen entscheiden, ist mehr als eine Frage der persönlichen Vorlieben oder der Kosten. Ihr Dachdecker-Meisterbetrieb berät Sie nach der Besichtigung vor Ort ausführlich über die verschiedenen Eigenschaften der verfügbaren Flachdach Abdichtungen und empfiehlt Ihnen das individuell passende Material.

Flachdach abdichten bei Regen

Viele Eigenheimbesitzer greifen in Notsituationen zum DIY-Flachdach abdichten. Vor allem starke Regenfälle oder die Schneeschmelze im Frühjahr, bei denen das Flachdach Undichtigkeiten zeigt, zählen dazu. Dabei stellt sich für so manchen Heimwerker die Frage, ob das Flachdach abdichten bei Regen die gewünschte Wirkung erzielt. Sie dürfen beruhigt bei Regen abdichten, um größeren Schaden abzuwehren. Allerdings sollten Sie dafür die richtigen Produkte verwenden, die sich zur Verarbeitung in dieser Situation eignen.

Grundsätzlich sollten Sie jedoch bei der Flachdach-Abdichtung mit DIY-Leistungen vorsichtig sein. Denn obwohl es zum Flachdach abdichten so manche Anleitung gibt, sind Eigenleistungen mit Risiken verbunden.

Ihr Dachdecker-Meisterbetrieb ist nicht nur Experte für das Flachdach abdichten, sondern legt als Handwerker Wert auf Qualität und setzt entsprechend hochwertige und langlebige Produkte ein.

Flachdach abdichten – die Kosten

Beim Flachdach abdichten sind, wie bei allen flächigen Arbeiten, vor allem die Kosten pro m2 von Interesse. Diese sind, im Vergleich zu anderen Dachformen, ausgesprochen günstig.

Die Höhe der Kosten hängt von den verwendeten Materialien sowie vom aktuellen Zustand des Flachdaches ab. Denn ein kompletter Neubau erfordert immer höhere Investitionen als eine umfangreiche Sanierung einschließlich neuer Flachdachdämmung oder eine reine Oberflächensanierung.

Kalkulieren Sie für Dämmmaterial und Folien 15 bis 30 Euro Kosten für das Flachdach abdichten. Ist keine Dämmung erforderlich, rechnen Sie zum Flachdach abdichten mit Kosten von 8 bis 12 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen noch Investitionen in Bleche und Dichtbänder. Diese liegen im Bereich von 10 bis 20 Euro oder bis zu 50 Euro für Edelstahl.

Eine genaue Kosten-Kalkulation erstellt Ihr Dachdecker Meisterbetrieb in Ihrer Nähe. Diesen finden Sie gemeinsam mit MeinDach und dem praktischen Angebotsassistenten. Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage! Wir leiten sie an einen Dachdecker in Ihrer Nähe weiter.

Flachdach abdichten nur durch einen Dachdecker-Meisterbetrieb

Die Sanierung und auch die Neueindeckung von Flachdächern erfordert umfangreiches Fachwissen zum Aufbau von Flachdächern und die Funktionalität der verschiedenen Konstruktionen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die fachgerechte Verarbeitung der für die Dachabdichtung verwendeten Materialien. Daher sollten nur Dachdecker-Meisterbetriebe Dachabdichtungen durchführen.

MeinDach ist Ihr Ansprechpartner bei der Suche nach einem auf Flachdachabdichtungen spezialisierter Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe. Wir arbeiten bundesweit mit über 2.000 deutschen Meisterbetrieben zusammen und unterstützen Sie bei der Suche nach Ihrem Experten. Benutzen Sie dafür den komfortablen Angebotsassistenten und wir leiten Ihre Anfrage an einen Dachdecker-Meisterbetrieb in Ihrer Nähe weiter.