Solaranlagen: Photovoltaik und Solarthermie machen unsere Häuser fit für die Zukunft

  • Dachhandwerker bringen Solaranlage auf dem Dach an
Kostensparend und nachhaltig: Richtig geplant steigern solare Kraftwerke auf dem Dach den Wert unserer Häuser.1

Einführung

Solarenergie ist eine effiziente, zuverlässige und zukunftssichere Technik, die sich – wie Deutschlands Dächer zeigen – hoher Akzeptanz erfreut. Der persönliche Beitrag zum Umweltschutz spielt dabei eine Rolle. Doch schon die wirtschaftlichen Effekte sprechen ganz klar für die Nutzung von Solarenergie. Solarthermie und Photovoltaik reduzieren die Betriebskosten eines Hauses signifikant.2,3

Und mit Photovoltaik lässt sich anlagenabhängig nicht nur der Eigenbedarf an Haushaltsstrom decken, sondern über Netzeinspeisung sogar noch Geld verdienen.4

Gleichzeitig sichern Solaranlagen den Immobilienwert.

Die Installationen von Solaranlagen sind baulich meistens Dachprojekte. Daher ist die Dachsanierung Ihre Gelegenheit, von den Vorteilen der Solarenergie und ihrer Förderung zu profitieren. Doch nur bei richtiger Planung stellen Solaranlagen eine nachhaltig lohnende Investition dar. Es gilt, unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen:5,6

  • Welche Anlagenform, Solarthermie und/oder Photovoltaik, entspricht technisch meinen persönlichen Anforderungen?
  • Welche Produkttypen sind derzeit am Markt verfügbar?
  • Welche dachbaulichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Eignet sich mein Immobilienstandort für eine Solaranlage?
  • Wie muss eine Solaranlage dimensioniert sein, damit sie wirtschaftlich arbeiten kann?
  • Über welche Zeiträume amortisieren sich die Investitionen?

Solarenergie bietet privaten Hausherren sehr attraktive Chancen. Ihre Konzeption, vor allem die Planung der Anlagengröße, erfordert erhebliches Fachwissen. Das Angebot an unterschiedlichen Produkten ist riesig und die Auswahl der richtigen Komponenten entscheidend für die langfristige Effizienz der Anlage. MeinDach vermittelt Energieberater und erfahrene Dachdecker sowie Zimmerer, die auf die Planung und Ausführung von Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert sind.

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie zudem einen ersten Überblick bezüglich der zahlreichen Entscheidungen, die im Zuge der Realisierung Ihrer Solaranlage zu treffen sind.

Solarwärme und Solarstrom: zwei Quellen für das solare Sparen

Am Himmel über uns arbeitet ein gigantisches Kraftwerk. Durch Kernfusion werden in der Sonne ununterbrochen riesige Mengen an Energie erzeugt. Als Sonnenstrahlung erreicht ein Teil dieser Energie die Erde und kann in großen Solarkraftwerken oder kleinen Solaranlagen auf Gebäuden genutzt werden. Das Gute daran: Bei der Nutzung der Sonnenenergie entstehen weder CO2 noch Ruß oder Feinstaub. Sonnenenergie ist also nicht nur unbegrenzt verfügbar, sondern nachhaltig umweltfreundlich.

© Braas

Die Sonne liefert in nur 3 Stunden so viel Energie, dass damit der Jahresenergiebedarf der gesamten Erdbevölkerung abzudecken wäre. Das haben Astrophysiker errechnet. Die Sonnenenergie erreicht die Erdoberfläche als Licht- und Wärmestrahlung. Diese lässt sich technisch in Strom und Nutzwärme umwandeln. Im Umfeld der Haus- und Gebäudetechnik begegnen uns beide Verfahren:7,8

  • Sonnenkollektoren, auch Solarkollektoren oder thermische Kollektoren genannt, werden meistens auf Dächern montiert und dienen der Bereitstellung von Warmwasser oder der Unterstützung der Heizung.
  • Auf den Dächern – gelegentlich auch an Fassaden – finden sich ebenso Solarzellen, auch Photovoltaikmodule genannt. Sie erzeugen Strom, der im eigenen Haus als Eigenverbrauch genutzt und ins Stromnetz eingespeist werden kann.

© guukaa/Fotolia

Photovoltaik (linke Bildhälfte) lässt sich für den Eigenbedarf an Haushaltsstrom nutzen oder gegen Vergütung ins Netz einspeisen. Solarthermie (rechte Bildhälfte) dient zur Unterstützung des eigenen Warmwasserbedarfs für Bad, Küche und Heizung.

Photovoltaik – wie Ihr Dach mit Strom Geld verdient

Das geneigte Dach bietet ideale Voraussetzungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Mit Montagezubehör werden die gewählten Photovoltaikmodule parallel zur Eindeckung auf dem Dach angebracht. Neben dieser weitverbreiteten Aufdachmontage ist auch die elegante Indachmontage von speziellen Photovoltaikmodulen möglich.

Die Planung und Installation der Photovoltaikanlagen gehört in die Hand von erfahrenen Dachprofis. Nur diese können auch prüfen, ob das vorhandene Dach zur Installation geeignet oder ob eine Neueindeckung geboten ist. Das Urteil und die Arbeit des spezialisierten Handwerkers garantieren eine langfristig sichere Funktion und einen nachhaltigen Erhalt der entsprechenden Investition.9

Vor Baubeginn gilt es zu klären, unter welchen Bedingungen der Immobilienstandort einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaikanlage zulässt. Einfluss darauf haben im Wesentlichen folgende Faktoren:10

  • Die durchschnittliche Sonnenstrahlung
  • Dachneigung und Dachausrichtung
  • Eventuelle Verschattung des Daches

© Braas

Auch bei bewölktem Himmel können Photovoltaikmodule Strom produzieren.

Auch wenn Deutschland kein Top-Sonnenland ist, ist der wirtschaftliche Betrieb von Photovoltaikanlagen an sehr vielen Standorten möglich. Der Süden Deutschlands schneidet in puncto Sonneneinstrahlung zwar um durchschnittlich 20 Prozent günstiger ab, doch auch im Norden rechnen sich Solaranlagen.11

In Abhängigkeit von den oben genannten Faktoren kann die Fläche errechnet werden, die für einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb mit Photovoltaikmodulen zu bedecken ist.

Die in diesem Zusammenhang vielfach angebotenen Online-Tools können übrigens immer nur eine vorläufige Orientierung bieten. Sie ersetzt nicht das Urteil des Dachdeckers/Zimmerers und Energieberaters. Auch eine seriöse Aussage zur Amortisation solcher Anlagen kann nur der Fachmann abgeben. Bei diesen sensiblen Aufgaben der Planung einer Photovoltaikanlage stehen wir Ihnen bei MeinDach gerne mit dem Wissen unserer Profi-Dachpartner zur Seite.

Informationen zu den staatlichen Kreditprogrammen für Photovoltaikinstallationen haben wir auf der MeinDach-Seite „Finanzierung“ für Sie zusammengestellt.

Die Photovoltaik-Indachmontage, Photovoltaikspeicher

Eine der vielfältigen Entscheidungen bei der Planung einer Photovoltaikanlage ist die Wahl zwischen der sogenannten Aufdach- und Indachmontage. Letztere Montageform bietet ein besonders elegantes Gesamterscheinungsbild von Dach und Photovoltaikanlage und erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit. Sie ist allerdings nur bei einer Neueindeckung des Daches möglich.12

© Braas Braas PV PremiumRPV_Indax Bei dieser Indachkonstruktion von Braas bilden die Photovoltaikmodule und die verwendeten Dachsteine eine absatzlose Fläche.

Eine wichtige Zusatzkomponente für die flexible Nutzung von Sonnenstrom stellen sogenannte Photovoltaikspeicher dar. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, den mit einer Photovoltaikanlage produzierten Strom tageszeitunabhängig nutzbar zu machen – also auch nachts und dann, wenn die Sonne gerade nicht scheint.13

Das Funktionsprinzip dieser Photovoltaikspeicher ist einfach: Eine übergeordnete Steuerung stellt die Energie entweder direkt aus der Photovoltaikanlage zur Verfügung oder sie speist zusätzlichen Strom aus dem Speicher ein. Nur wenn diese beiden Quellen erschöpft sind bzw. nicht ausreichen, wird auf das Stromnetz zurückgegriffen.

Solarthermie: in Sonne baden, mit Sonne heizen

Thermische Solaranlagen für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung sind komplette Systeme, bei denen die Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt sein müssen. Auch hier spielt das Dach als prädestinierter Montageort der Sonnenkollektoren eine zentrale Rolle. Zu Solaranlagen gehören in grober Gliederung folgende Komplexe:14

  • Solarkollektoren für die Dachmontage: Diese sollten sich durch robuste Witterungsbeständigkeit und hohe Effizienz bei der Wärmeumwandlung auszeichnen.
  • Ein Warmwasserspeicher, auch Therme genannt: Er speichert sowohl warmes Wasser in Küche und Bad als auch Nutzwärme für die Heizung.
  • Leitungen und Befestigungssysteme: Sie dienen der Verteilung und Fixierung der Solarthermieanlage.

© egm / fotolia.com
Wasserkreislauf einer Solarthermieanlage

Mit einer sinnvoll ausgelegten thermischen Solaranlage lassen sich erhebliche Anteile der Kosten für die Wassererwärmung in einem Haushalt einsparen:

  • Der typische Deckungsgrad der Solarthermie für Bad, Küche und Trinkwasser beträgt ca. 60 Prozent.15
    Der Richtwert für die Kostenrechnung bei Warmwasser liegt bei 3,40 €/m².16
  • Beim Warmwasserbedarf der Heizung lassen sich gut 20 Prozent einsparen.17 Der Richtwert für die Kostenrechnung liegt bei 8,80 €/m².18

Bei Bedarf lassen sich auch Teilsysteme, also etwa nur die Anlage zur Trinkwassererwärmung, realisieren. Wichtig ist die richtige Dimensionierung und Konzeption der thermischen Solaranlage.

Auch Investitionen in Solarthermieanlagen werden staatlich gefördert.19 Informationen zum aktuellen Stand der Programme finden Sie auf MeinDach.de, auf der Seite „Finanzierung“.

Mit MeinDach zur Solaranlage, die zu Ihnen passt

Bei guter Planung und Ausführung sind Photovoltaikanlagen und thermische Solaranlagen sehr effiziente Bausteine auf dem Weg zum energieoptimierten Eigenheim. Durch die starke Abhängigkeit von regionalen Faktoren und der baulichen Situation des Daches, gehört die Planung von Solaranlagen gleichzeitig zu den besonders komplexen Herausforderungen im Zuge einer Dachsanierung.

Nutzen Sie die Angebote von MeinDach, um Chancen zu ergreifen und die langfristigen Finanzierungsfragen im Zusammenhang mit Ihrer Solaranlage sicher zu beantworten. MeinDach begleitet Sie durch die Vermittlung aussagekräftiger, verbindlicher Berechnungen und Angebote zuverlässiger Handwerkspartner.