Neues Schieferdach für ein 170 Jahre altes Haus

 

Das Leben sorgenfrei und in Ruhe genießen können – das ist der große Wunsch von Lies und Hans. Ein wenig Sorgen bereitete dem älteren Ehepaar aus dem kleinen Örtchen Lieg im Hunsrück allerdings das in die Jahre gekommene Kunstschieferdach ihres Einfamilienhauses aus dem 19. Jahrhundert. Mit MeinDach fanden sie den passenden Dachdecker für die notwendige Sanierung. Das ist ihre Geschichte. 

 

Ein altes Dach mit immer größeren Mängeln


Das Haus von Lies und Hans stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch die letzte Dacheindeckung mit Kunstschiefer lag vor der nun notwendigen Dachsanierung mindestens schon 40 Jahre zurück. Neben einer schlechten Energieeffizienz wies das Dach zunehmend Mängel auf.

 

„Man konnte fast rausgucken. Die Platten waren sehr dünn. Also es war wirklich sehr renovierungsbedürftig“ erklärt Lies.

 

Nach kleineren Reparaturen hier und da stand für das Ehepaar fest: Eine vollständige Dachsanierung ist unumgänglich. Bei der Internetrecherche nach einem geeigneten Dachdecker in ihrer Nähe sind sie schließlich auf MeinDach gestoßen. 

 

„Da wir überhaupt keine Ahnung von Schieferdächern hatten, haben wir im Internet geschaut, ob wir dazu was finden und sind so auf MeinDach gekommen.“

 

 

 

Beim MeinDach Dachdecker stimmte das Gesamtpaket 


Das Ehepaar hatte auch Dachdecker vor Ort direkt angefragt. MeinDach überprüfte und verglich die Kostenvoranschläge der verschiedenen Anbieter und wies Lies und Hans darauf hin, worauf sie bei der Wahl ihres Dachdeckers in jedem Fall achten sollten. Dabei kam heraus: Dachdeckermeister Bernd Jakobi aus Kastellaun war genau der Richtige für die Sanierung. Neben der Expertise und dem richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis sprach auch die zuverlässige und zeitnahe Terminabsprache für den MeinDach Partner Jakobi. Nach einer ersten Vor-Ort-Begutachtung durch den Dachdecker wurde die genaue Planung direkt in Angriff genommen. 

 

 

 

Neues schieferdach: Ein Dach komplett aus echtem Schiefer 

 

Gemeinsam entschied man sich für die Eindeckung mit echtem Schiefer, um den zuvor verwendeten Kunstschiefer zu ersetzen. Preislich unterschieden sich die Varianten nicht bedeutend und das Dach war durch seine Statik bereits bestens geeignet für die besondere Eindeckung. 

 

„Also ganz früher muss da Schiefer drauf gewesen sein. Im 19. Jahrhundert ist das Dach schon damals mit Schiefer eingedeckt worden. Deshalb war das Dach dafür auch gut geeignet, aber die Balken hingen im Laufe der Jahre etwas durch. Das wurde nun begradigt“, erklärt Bauherrin Lies.

 

Neben der Neueindeckung wurde schließlich noch das Dach komplett gedämmt und die Seitenansicht mit Schiefer verkleidet. Der Dachboden wurde für den Ausbau als Wohnraum vorbereitet. 

 

Neues Schieferdach vorher und nachher

 

 

Von der Planung bis zum fertigen Dach in nur 6 Monaten 


Ab Beginn der eigenständigen Recherche nach geeigneten Dachdeckern im April bis zur Fertigstellung des Daches im September 2019 verging nicht einmal ein halbes Jahr. Eine echte Leistung, wenn man die vollen Auftragsbücher der Dachdecker bedenkt. Dank MeinDach wurde genau der passende Dachdecker für die Sanierung des Schieferdaches ausgewählt – mit dem richtigen Know-how beim Thema Material und Dachform. Jeden Arbeitsschritt dokumentierte das Ehepaar mit zahlreichen Bildern. Nun ist es sehr stolz auf sein neues Schieferdach. 

 

 

 

Neues schieferdach: Zuverlässige Beratung ab Tag 1

Lies und Hans sind überzeugt vom MeinDach Service. Vor allem Menschen, die sich nicht mit dem Thema Dach auskennen und Hilfe bei der Wahl des richtigen Handwerkers benötigen, würden sie MeinDach weiterempfehlen. Gerade der regelmäßige Kontakt mit dem persönlichen Ansprechpartner von MeinDach empfand Lies als sehr angenehm: 

 

„Letztendlich war die Beratung für uns ausschlaggebend. Wir hatten das Gefühl, dass immer jemand an unserer Seite ist.“

 

Neues Schieferdach mit MeinDach

 

 Ein weiteres erfolgreiches MeinDach-Projekt

 

Die Dachsanierung des 170 Jahre alten Fachwerkhauses ist nur eines von vielen erfolgreichen Projekten, die mit Unterstützung der Experten von MeinDach realisiert wurden. Vor allem die Dachsanierung bei historischen Gebäuden, wie dem von Lies und Hans, stellt hohe Anforderungen. Die detaillierte Prüfung und Vorbereitung der Unterkonstruktion ist dabei genauso anspruchsvoll, wie die oft kunstvolle Dacheindeckung mit Schiefer. 

 

Die Geschichte über das erfolgreiche Dachprojekt von Lies und Hans motiviert Sie, für Ihr neues Dach ebenfalls den traditionsreichen Schiefer als Dacheindeckung zu wählen? Dann sind die nachfolgenden Informationen für Sie mit Sicherheit interessant.

 

Wo liegen die Vorteile von Schiefer?

 

Schiefer ist ein Urgestein, das sich im Verlauf von 400 Millionen Jahren durch tektonische Vorgänge bildete. Traditionell wird für Dacheindeckungen und Fassaden dunkler Tonschiefer verwendet. Aber auch weißer Schiefer findet sich auf so manchem Dach als dekoratives Element und verleiht ihm eine individuelle Note.

 

Durch die hohe Dichte und die geringe Porosität hält ein Schieferdach den Witterungsbedingungen in der Regel über 100 Jahre lang stand. Daher ist Schiefer unter dem wirtschaftlichen Aspekt die ideale Dacheindeckung. Aber auch aus ökologischer Sicht erfüllt der Naturstein, der auch in Deutschland in mehreren Regionen abgebaut wird, alle wichtigen Kriterien. 

 

– über 100 Jahre lange Lebensdauer

– geringe Energiekosten in der Herstellung

– mehrere deutsche Abbau-Gebiete

– geringer Wartungsaufwand für Schieferdach

– defekte Schiefersteine leicht austauschbar

– verschiedene attraktive Deckarten 

 

Einer der führenden Hersteller von Schiefer für Dacheindeckungen ist das deutsche Unternehmen Rathscheck Schiefer. Seit der Gründung des Unternehmens durch Johann Baptist Rathscheck im Jahr 1793 steht das attraktive Naturmaterial im Mittelpunkt und bietet ein umfangreiches Sortiment attraktiver Schiefer-Systeme für jeden Anspruch. 

 

Schieferdach und Solarsysteme – funktioniert das?

 

Spätestens bei der Dachsanierung planen viele Eigenheimbesitzer die Installation einer Solaranlage. Dies ist auch beim Schieferdach kein Problem. Hersteller wie Rathscheck Schiefer entwickelten spezielle Schiefer-Systeme für Solarsysteme. Damit realisieren Sie unkompliziert Ihren Traum von der eigenen Stromversorgung und einer natürlichen Dacheindeckung aus Schiefer.

 

Der besondere Vorteil dieser Systeme liegt vor allem an der ansprechenden Optik. Denn die Solarmodule integrieren sich in die Dacheindeckung und optisch störende Trägeprofile sind unsichtbar unterhalb der Eindeckung montiert. 

 

Voraussetzungen für ein Dach aus Schiefer

 

Die Dachneigung spielt bei der Dacheindeckung mit Schiefer eine genauso wichtige Rolle wie die Unterkonstruktion. Vor allem bei älteren Gebäuden kann es im Rahmen der Dachsanierung erforderlich sein, die Holzkonstruktion entsprechend anzupassen. Denn abhängig von der ausgewählten Deckart ist eine Vollschalung des Daches erforderlich, auf der die Schiefersteine Halt finden.

 

Die Regeldachneigung für Schieferdächer liegt zwischen 20 und 30 Grad. Allerdings gibt es laut den Experten des führenden Schieferherstellers Rathscheck bereits spezielle Schiefer-Systeme, die sich für Dächer ab einer Neigung von 12 Grad eignen. Daher beeinflusst die Dachneigung die Entscheidung für die Deckart.

 

Deckart Mindestdachneigung
Altdeutsche Deckung 25 Grad
Rechteck-Doppeldeckung 22 Grad
Spitzwinkel-Deckung 30 Grad
Universal Deckung 25 Grad
Wilde Deckung 20 Grad

 

Verschiedene Deckarten für Ihr Schieferdach

 

Für ein Dach aus dem 400 Millionen Jahre alten Urgestein stehen verschiedene Deckarten zur Auswahl. Dazu zählen einfachere Deckarten wie die Universal- oder Bogenschnitt-Deckung. Zu den handwerklich höchst anspruchsvollen Varianten zählen die Altdeutsche Deckung oder die Wilde Deckung.

 

Bogenschnitt-Deckung

 Für die Bogenschnitt-Deckung braucht es eine Mindestdachneigung von 25 Grad. Der Preis liegt bei 55 - 80 Euro pro Quadratmeter.

 

Die Bogenschnitt-Deckung ist die preisgünstigste Deckart für Schindeldächer und passt sich jedem Baustil gut an. Für diese Deckung werden quadratisch zugeschnittene Schiefersteine verwendet. Die rechte oder linke Seite ist abgerundet, wodurch sich nach dem Verlegen ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Entscheiden Sie sich für die Bogenschnitt Deckung, ist eine Schalung des Daches erforderlich, auf der die Schiefersteine mit speziellen Schiefernägeln befestigt werden.

 

Kosten: 55 bis 80 Euro pro Quadratmeter

 

Universal Deckung

Diagraam Für die Universal Deckung braucht es eine Mindestdachneigung von 25 Grad. Der Preis liegt bei 55 - 80 Euro pro Quadratmeter.

 

Bei der Universal Deckung handelt es sich um eine von Rathscheck Schiefer entwickelte Dacheindeckung aus Schiefer. Sie ist der Bogenschnitt Deckung optisch sehr ähnlich. Die Vorteile dieser Deckung liegen vor allem in der hohen Wirtschaftlichkeit beim Verlegen. Denn die Steine sind so produziert, dass sie sich für die Links- und Rechtsdeckung eignen, indem sie einfach umgedreht werden. Für Hausfassaden können die Schieferplatten im Hochformat verlegt werden und verleihen dem Gebäude eine interessante individuelle Note und attraktive Optik. 

 

Kosten: 55 bis 80 Euro pro Quadratmeter

 

Rechteck Doppeldeckung

Diagramm von die Rechteck-Doppeldeckung braucht es eine Mindestdachneigung von 22 Grad. Der Preis liegt bei 75 - 120 Euro pro Quadratmeter.

 

Die Rechteck-Doppeldeckung wirkt puristisch und überzeugt durch eine sehr klare Linienführung. Für diese Deckart verwendet der Dachdecker rechteckig oder quadratisch zugeschnittene Schiefersteine mit geraden Kanten. Die Besonderheit dieser Dacheindeckung liegt darin, dass die Schiefersteine nicht überlappend verlegt werden, sondern im halben Verband mit Stoßfuge. Da sich die Deckart jeder Dachgeometrie anpasst, ist sie sehr vielseitig einsetzbar. Auch Fassaden erhalten durch die Rechteck-Doppeldeckung individuellen Charme. Die Rechteck-Doppeldeckung kann auf Schalung oder Lattung verlegt werden.

 

Kosten: 75 – 120 Euro pro Quadratmeter

 

Altdeutsche Deckung

Diagramm von altdeutsche deckung

 

Die Altdeutsche Deckung ist handwerklich besonders anspruchsvoll. Sie präsentiert sich mit einem Wechsel aus breiten und schmalen schuppenförmigen Decksteinen, die nach klar definierten Regeln verlegt werden. Durch diese Anordnung entsteht ein besonders lebendiges und vor allem individuelles Gesamtbild. Die Altdeutsche Deckart gilt durch ihre hohen Ansprüche an die Handwerkskunst als Königin unter den Deckarten und bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten, um einem Gebäude eine individuelle Note zu verleihen. Für diese Deckart ist eine Schalung erforderlich.

 

Kosten: ab 110 Euro pro Quadratmeter

 

Wilde Deckung

Diagramm von wilde decking

 

Die Wilde Deckung überzeugt durch ihren ursprünglichen Charakter und ihre natürliche Schönheit. Ein Dach, das nach dem Konzept Wilde Deckung eingedeckt ist, wird zum einzigartigen Kunstwerk, das die Bewohner eines Hauses ein Jahrhundert lang vor Witterungseinflüssen schützt. Für die Wilde Deckung werden unbehauene Steine verwendet, die der Dachdecker erst auf dem Dach in die erforderliche Form bringt. Hier ist ein erfahrener Schieferdecker die erste Wahl, da diese Deckart höchste Anforderungen an die Erfahrung, das handwerkliche Können und das Gefühl für harmonische Formen voraussetzt. Als Deckunterlage erfordert die Wilde Deckung eine Schalung.

 

Kosten: ab 135 Euro pro Quadratmeter

 

Dekorative Deckung

diagramm spitzwinkel-deckung

 

Die Dekorative Deckung verleiht Dächern und Fassaden aus Schiefer eine besonders individuelle Note. Verschiedenste Schiefer-Deckungen wie die Spitzwinkel-Deckung oder die Fischschuppen-Deckung fallen darunter. Wobei diese Varianten vor allem für die Fassadengestaltung geeignet sind. Für die Dacheindeckung kommen spezielle Schiefersteine wie Octogones oder Coquettes zum Einsatz. Diese werden zu kreativ gestalteten Ornamenten oder Mustern verlegt. 

 

Kosten: Da die Dekorative Deckung verschiedene Deckarten und Elemente kombiniert, ist die seriöse Angabe ungefährer Kosten nicht möglich. Fragen Sie bitte einen auf Schieferdächer spezialisierten Dachdecker. Nur er kann Ihnen nach einer Besichtigung vor Ort die ungefähren Kosten für die Dekorative Deckung nennen. 

 

 

Schiefer ist mehr als eine Dacheindeckung

 

Das Urgestein, das aus den Tiefen der Gebirge stammt, eignet sich nicht nur für die Dacheindeckung, sondern ist ein attraktives Gestaltungselement für Fassaden. Vor allem in der modernen Architektur wird das Schieferdach gerne mit einer Fassadenverkleidung aus edlem Schiefer kombiniert. In bestimmten Regionen finden Sie jedoch auch alte Wohngebäude, die neben dem Schieferdach traditionell eine Teil- oder Vollverkleidung mit diesem Naturstein aufweisen. Gerne berät Sie Ihr Dachdecker über die Vorteile von Schiefer auf der Fassade.

 

MeinDach ist auch für Sie da und unterstützt Sie bei der Suche nach einem Dachdecker-Handwerksbetrieb oder einem speziellen Schieferdecker, der Ihr neues Schieferdach exakt nach Ihren Vorstellungen gestaltet.

 

Finden auch Sie den passenden Dachdecker in Ihrer Region ganz einfach mit MeinDach

 

MeinDach findet den für Sie passenden Dachdecker oder Zimmerer und hilft Ihnen dabei, das optimale Angebot einzuholen.