Ein Dachdecker, der in Deutschland auf einem Dach arbeitet

Mit diesen 6 Tipps sparen Sie Kosten für ein neues Dach

Bei den hohen Kosten für ein neues Dach sind der Abriss und der Neubau recht arbeitsintensiv und damit teuer. Erhalten Sie hier 6 Tipps, mit denen die Kosten für ein neues Dach nicht aus dem Ruder laufen. 

 

 

1: Alles beginnt mit einer Inspektion

 

Lassen Sie Ihr Dach professionell inspizieren. MeinDach hilft Ihnen dabei, den besten Dachdecker für den ersten Besichtigungstermin Ihres Hausdaches zu finden. Bei der Inspektion klärt der Dachdecker folgende Punkte ab: 

 

  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Dachsubstanz
  • Restgarantien auf vorhandene Dachmaterialien
  • Kostenabschätzung für Reparaturen
  • Kostenabschätzung für komplette Erneuerung
  • Möglichkeiten der technischen Verbesserung oder Erweiterung
  • Innovative Materialien zur Kosteneinsparung oder Beschleunigung der Renovierung

 

Häufig sieht ein Hausdach schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist. Ein Dachdecker lässt sich von Moos und Flechten nicht beeindrucken sondern kann mit wenigen Schritten den tatsächlichen Grad der Abnutzung eines Hausdachs feststellen. Wenn das Dach lediglich eine gründliche Reinigung und den Austausch von ein paar Ziegeln braucht, wird Ihnen der Dachdecker das auch so mitteilen. Falls aber die Verwitterung der Dacheindeckung zu weit fortgeschritten und eine Neueindeckung unvermeidlich ist, können Sie diesem Urteil auch vertrauen. Bei Dächern, die jünger als 20 Jahre sind, lohnt es sich genau auf die Dacheindeckung zu schauen. Viele Hersteller geben heute diesen Zeitraum als Garantie an, die ihr Material durchhält. Es kommt natürlich dabei darauf an, welche Garantie zum Zeitpunkt der Installation gegolten hat. Dennoch: Wenn der Dachdecker feststellt, dass ein Ziegeldach schon nach 20 statt der versprochenen 40 Jahren ausgetauscht werden muss, sprechen Sie mit dem Hersteller. Häufig können Sie hier kräftige Rabatte aushandeln oder sogar Teile der Dacheindeckung kostenlos bekommen, und damit einen guten Deal für Ihr neues Dach erhalten.

 

2: Energetische Sanierung und Förderungen

 

Ihr Dachdecker berät Sie auch gern in folgenden Punkten:

 

  • Energetischer Ist-Zustand des Daches
  • Mindestmaßnahmen zur energetischen Sanierung
  • Erschließung des vollen Potentials Ihres Daches
  • Staatliche und kommunale Fördermöglichkeiten

 

Gerade nach Verabschiedung des Klimapaketes sind für Sie noch mehr Fördermöglichkeiten durch den Staat vorhanden. Zur Beantragung dieser Förderungen müssen Sie jedoch einen Energieberater hinzuziehen. Ihr Dachdecker kann Ihnen vermutlich jemanden empfehlen. Auch die Kosten für einen Energieberater sind seit 2020 steuerlich absetzbar. 

 

Auch wenn eine Dacheindeckung noch gesund aussieht, kann sie reif für den Austausch sein. Vor allem wenn auf dem Bau noch Asbest-Platten verarbeitet wurden, ist eine komplette und fachgerechte Sanierung unumgänglich. Für den Energieberater ist vor allem die Dämmung interessant. Wenn diese unzureichend ist oder vollständig fehlt, sollten Sie die Maßnahmen genau abwägen: Auch wenn die Lebensdauer der Dacheindeckung noch nicht vollständig ausgenutzt wurde, kann eine Erneuerung der Dachhaut eine intelligente Maßnahme sein. Eine Untersparren-Dämmung ist wesentlich aufwändiger als eine Aufsparrendämmung, die vor dem Neueindecken des Daches aufgebracht wird. Falls Sie also beispielsweise eine alte Scheune in ein Wohnhaus umbauen möchten, kann das Abdecken, Dämmen und Eindecken mit neuen Dachmaterialien letzten Endes Kosten sparen.

 

Der Dachdecker und der Energieberater zeigen Ihnen auch Möglichkeiten, wie Sie das volle Potential Ihres Daches nutzen. Die Bandbreite reicht von innovativen Dachmaterialien bis zur technischen Aufwertung durch Photovoltaik, Solarthermie oder Dachwindanlagen. Erstellen Sie eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse. Auch wenn Sie jetzt noch keine Installationen auf dem Dach einbauen möchten, sorgen Sie vor. Planen Sie Ihr Dach in jedem Fall so, dass eine technische Erweiterung später so problemlos wie möglich durchführbar ist. 

 

Der Deal für Ihr neues Dach: Für die energetische Sanierung stellen Staat und Kommunen Zuschüsse oder günstige Kredite bereit. Für die Dachsanierung gibt es über 1000 Fördermöglichkeiten. Hier kann der Energieberater Ihnen exzellente Tipps geben, wie Sie sich die Neueindeckung Ihres Daches fördern lassen können. 

 

 

3: Finden Sie einen zuverlässigen Dachdecker

 

Das ausschlaggebende Kriterium, welches bei der Auswahl Ihres Dachdeckers gelten sollte, ist Zuverlässigkeit. Beim Deckmaterial, der Dämmung oder der Dachtechnik gibt es viele Möglichkeiten um Geld zu sparen. Schnäppchenjagd ist bei der Suche nach dem besten Handwerker aber fehl am Platz. Ein qualifizierter Handwerker eines Meisterbetriebs hat seinen Preis – er ist aber jeden Cent wert. Ein gut eingespieltes Team aus Meister, ausgebildeten Gesellen und erfahrenen Bauhelfern arbeitet in der höchsten Effizienz Hand in Hand.

 

Die geballte Kompetenz eines gut eingespielten Teams gibt Ihnen ein gutes und sicheres Gefühl, dass die Arbeit ordentlich ausgeführt wird. Mit dem Engagieren eines professionellen Dachdeckers bekommen Sie auch für die ausgeführten Arbeiten die volle, vierjährige Gewährleistung auf die korrekte Ausführung. Das kann Ihnen ein Hausmeister-Service oder ähnlich unqualifizierter Betrieb nicht bieten. MeinDach arbeitet ausschließlich mit Meisterbetrieben zusammen. So bekommen Sie eine zusätzliche Sicherheit, dass Ihre Dachsanierung auch korrekt und zügig durchgeführt wird.

 

4: Machen Sie eine genaue Budgetplanung

 

Aus dem Maßnahmenplan, den Sie mit dem Dachdecker und Energieberater erstellt haben, berechnet der Dachdecker Ihnen in einem Angebot die Kosten für ein neues Dach. Darin enthalten sind Arbeitsleistung, Materialpreise sowie sämtliche Zusatzkosten wie der Gerüstbau. Gleichgültig, ob Sie das Dach über ein Darlehen finanzieren oder aus eigenen Mitteln bezahlen, legen Sie vor Auftragsvergabe ein Budget fest. In diesem Budget sollte ein Puffer von 10-20% enthalten sein, mit denen Sie unerwarteten zusätzliche Kosten für ein neues Dach abfedern können. 

 

 

5: Passen Sie Ihre Versicherungen an und nutzen Sie sie gut

 

Wenn Teile Ihres Daches nach einem Sturm neu gedeckt werden müssen, prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz. Sturmschäden sind nur teilweise von der Hausratversicherung gedeckt. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsagenten, wie ein umfassender Schutz für Ihr Haus und Dach aussehen könnte. Wenn Ihr Dach beispielsweise durch eine Überflutung beschädigt wird, handelt es sich um einen so genannten „Elementarschaden“. Dieser ist durch eine normale Versicherung gegen Sturm und Wolkenbruch nicht gedeckt. Prüfen Sie deshalb, ob eine Elementarschaden-Versicherung für Sie in Frage kommt. So können Sie schon einen Großteil der Kosten für ein neues Dach über die Versicherung ausgleichen.

 

 

6: Mit dem richtigen Material Kosten für ein neues Dach sparen 

 

Je nachdem wo Ihre Immobilie steht, ist die Frage nach dem Dachmaterial recht eingeschränkt. Ihr erster Weg zum neuen Dach Ihres Hauses geht daher zum örtlichen Bauamt. Dort erfahren Sie, welche Dachmaterialien für Ihr Gebäude zulässig sind. Die örtlichen Bauvorschriften sind recht streng und werden konsequent durchgesetzt. Material, Form, Farbe sowie Form des Daches sind in der Regel vorgeschrieben oder haben nur einen engen Spielraum. Verstoßen Sie gegen diese Auflagen, droht Ihnen ein Bußgeld oder im schlimmsten Fall sogar der erzwungene Rückbau. Sparen Sie sich diesen unnötigen Ärger und arbeiten Sie mit den Bauämtern zusammen, indem Sie die vorgegebene Materialwahl beachten. 

 

Nutzen Sie die Vorgaben, um das Material intelligent auszuwählen. Dachpfannen gibt es beispielsweise heute in sehr großen Formaten. Je größer eine Pfanne ist, desto weniger brauchen Sie pro Quadratmeter. Vor allem bedeutet dies, dass die Arbeit schneller erledigt ist. Der Unterschied zwischen einem kleinteiligen Schieferdach und einer mit großen Dachpfannen gedeckten Fläche kann mehrere Arbeitstage ausmachen. 

 

Fazit: Sparen Sie beim Material nicht am falschen Ende: Ob Metall, Dachsteine aus Beton, Dachziegel aus Ton oder Schiefer für Ihr Steildach, ob Kunststoff- oder Bitumenbahnen für Ihr Flachach – jedes Material hat seine Vor- und Nachteile im Preis, in der Verlegung und bei der Haltbarkeit. Gemeinsam mit dem Expertenwissen des Dachdeckers sollten Sie festlegen, welches Material das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihr ganz persönliches Dachprojekt hat. Dabei spielen eine Rolle: Die Bauvorschriften Ihrer Gemeinde, die Optik und Ihre persönlichen Präferenzen, Ihr Budget, sowie die Wetterbedingungen Ihrer Region.

 

Eine fundierte energetische Beratung ist vor allem bei der Frage der Wärmedämmung extrem wichtig. Neu Dämmen ist eine hohe Kunst, für die Sie eine präzise Berechnung brauchen. Die Wirkung einer Dämmschicht ist „logarithmisch“. Das bedeutet, dass die ersten Zentimeter einer Dämmung sehr wirksam sind, sie mit der Dicke der Dämmschicht die Wirkung aber immer schneller abnimmt. Es ist daher falsch zu glauben, dass eine dickere Dämmung immer auch eine höhere Energieeinsparung bedeutet. Das Gegenteil ist der Fall: Wird die Dämmung ohne exakte Berechnung eingebaut, kann es zu einem unerwünschten Effekt kommen. Der Taupunkt verschiebt sich in die Dämmung hinein. Das bedeutet, dass die Dämmung sich durch die normale Luftfeuchtigkeit allmählich mit Wasser vollsaugt. Einmal durchgefeuchtet, verliert die Dämmung nicht nur ihre Wirkung. Sie wandelt sich zudem in eine Wärmebrücke, welche die teure Heizenergie besonders einfach durchlässt.

 

 

Der Service von MeinDach hilft Ihnen dabei, den richtigen Dachdecker für Ihr Projekt zu finden. Bei MeinDach sind über 2.000 Meisterbetriebe gelistet. Auch in Ihrer Region ist deshalb der richtige Dienstleister dabei, der Ihr Dach schnell und zuverlässig instand setzt. Nutzen Sie das Tool von MeinDach um einen Dachdecker zu finden.