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Ihr neues Dach 2020 – Die ultimativen Expertentipps

Ein neues Dach 2020: Das sollten Sie beachten

Sie möchten ein neues Dach und benötigen Informationen zu den Kosten für eine Dachsanierung 2020? Lesen Sie, was Sie beachten sollten zu Kosten, Dachmaterialien, Dämmung und Fördermaßnahmen für ein neues Dach 2020.

 

Wenn Ihr Dach in die Jahre gekommen ist, sollten Sie in 2020 über eine gründliche Dachsanierung nachdenken. Neue Materialien, innovative Verfahren und sehr interessante Förderungsmöglichkeiten machen die Dacherneuerung heute so effizient wie noch nie. Erhalten Sie in diesem Artikel zahlreiche Tipps und Wissenswertes rund um Ihre Dachsanierung 2020.

 


Expertentipps zur Dachdämmung

 

Um das Isolieren oder Dämmen von Dächern kommt man heute nicht mehr herum. Ein nicht isoliertes Dach hat einen sehr schlechten Energieausweis zur Folge und gefährdet den Wert der Immobilie. Vor allem bei Wohnhäusern ist die Wärmedämmung der Dachräume entscheidend. Über das Dach geht ein Großteil der erzeugten Heizenergie verloren. Um das zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die nach Klimapaket und basierend auf der Energieeinsparverordnung auch gut gefördert werden. Diese unterscheiden sich in Material und Ausführung.

 

An Dämmverfahren haben Sie folgende Möglichkeiten:

 

  • Dachbodendämmung
  • Untersparrendämmung
  • Zwischensparrendämmung
  • Aufsparrendämmung

 

Schnell, preiswert aber unpraktisch: Die Dachbodendämmung

 

Der einfachste Weg um die Wärme vor dem Abziehen nach Oben zu hindern ist die Dachbodendämmung. Dazu legen Sie einfach eine dicke Dämmschicht auf dem Dachboden aus. Die darunter liegenden Räume sind dann vor Wärmeverlusten durch das Dach einigermaßen geschützt. Diese Lösung geht zwar sehr schnell und ist auch sehr preiswert. Jedoch hat sie den Nachteil, dass Sie die Dachräume dann nur noch sehr eingeschränkt nutzen können. Diese Maßnahme ist beispielsweise dann empfehlenswert, wenn für den nächsten Sommer eine Dachsanierung ansteht und Sie im Herbst davor günstig an Dämmstoffe gekommen sind. Sie können damit sehr schnell Ihr Haus vor Wärmeverlusten während der Heizperiode schützen. Wenn Sie dann aber die Isolierung mit Trittplatten verkleiden, können Sie auch gleich über eine richtige Wärmedämmung Ihres Dachs nachdenken. Preislich sind sie dann von einer korrekten Ausführung nicht mehr weit entfernt. 

 

Nur bei großen Räumen sinnvoll: Die Untersparrendämmung

 

Sofern keine Dachsanierung ansteht, Sie den Dachraum aber für andere Zwecke außer zum Wäschetrocknen nutzen wollen, ist eine Untersparrendämmung eine Option. Der Vorteil der Untersparrendämmung ist, dass sie schnell eingebaut ist. Für eine Untersparrendämmung wird einfach die Unterseite der Sparren zugeschalt. Anschließend wird eine Dämmschicht angebracht und verkleidet – fertig. Diese Lösung hat jedoch einen Nachteil: Sie verbraucht viel nutzbaren Raum. Der ohnehin begrenzte Platz unter einem Dach wird durch eine Untersparrendämmung nochmals verkleinert. Bei großen, luftigen Dachgewölben ist dieser Nachteil womöglich nicht sehr gravierend. Bei einem normalen Einfamilienhaus wird der Dachboden dann aber nur noch zum Bügelzimmer und nicht mehr zur ausbaubaren Wohnung.

 

Perfekt für Heimwerker: Die Zwischensparrendämmung

 

Die Zwischensparrendämmung ist das übliche Verfahren um einen Dachraum nachträglich zu isolieren. Der Einbau der Dämmung ist recht kompliziert und bedarf Einiges an Sachkenntnis. Trotzdem ist diese Lösung vor allem bei Heimwerkern sehr beliebt. Ihr Vorteil ist, dass sie den ohnehin ungenutzten Raum zwischen den Sparren verwendet. Die dicken Holzbalken der Sparren haben ihrerseits einen gewissen Dämmwert. Bei einer korrekt ausgeführten Zwischensparrendämmung haben Sie daher keine gravierenden Wärmeverluste. Außerdem müssen Sie für den Einbau dieser Dämmmethode Ihr Dach nicht abdecken. Diese Methode ist daher dann interessant, wenn die Dacheindeckung noch eine lange Lebensdauer hat. Wenn aber innerhalb der nächsten 3-5 Jahre sowieso eine komplette Dachsanierung ansteht, sollten Sie sich das Geld und die Arbeit für die Zwischensparrendämmung sparen und die Sanierungsmaßnahme vorziehen. 

 

Raumsparend, schnell und effizient: Die Aufsparrendämmung

 

Bei der Aufsparrendämmung wird die Dämmschicht auf die Dachsparren aufgelegt. Dazu wird zunächst die gesamte Dachfläche mit Brettern eingeschalt. Anschließend kommen Dampfsperre und Isolationsschicht auf das Dach. Schließlich werden die Latten eingebaut und das Dach mit einer neuen Dachhaut ausgestattet. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie nur unwesentlich teurer ist als die Neueindeckung des Daches. Der Nachteil ist, dass bei der Aufsparrendämmung kein Raum für Eigenleistung bleibt. Alles, was auf dem Dach an Arbeiten anfällt, sollte stets in den Händen des Dachdeckers oder Zimmerers bleiben. So ist es sicherer und Sie haben auf die ausgeführten Arbeiten stets eine vierjährige Gewährleistung.

 

 

Expertentipps zum Bedachungsmaterial

 

Nahaufnahme von Ziegeln auf einem neuen Dach in Deutschland gebaut

Ein Dach soll lange halten. Auf ihre Qualitätsprodukte geben die Markenhersteller großzügige Garantien. Je nach Dachmaterial sind 20, 30 oder 40 Jahre an garantierter Lebensdauer üblich. Das alleine zeigt schon, dass Sie sich bei der Suche nach Ihrer Dacheindeckung beim Material nicht auf „Schnäppchenjagd“ begeben sollten. Billig angebotene Dachziegel unbekannter Herkunft werden schnell sehr teuer, wenn Sie das Dach nach kurzer Zeit wieder neu eindecken müssen. 

 

Dies sind die in Deutschland verfügbaren Dachmaterialien, absteigend sortiert nach Beliebtheit:

 

  • Dachziegel (Ton)
  • Dachsteine (Beton)
  • Schiefer
  • Kunstschiefer
  • Trapezblech
  • Paneele
  • Kunststoff- und Metallpfannen

 

Der Dachziegel aus gebranntem Ton ist nach wie vor das „Original” unter den Dachmaterialien. Es gibt ihn in vielen Formen. Besonders beliebt sind der „Biberschwanz“ und die „Frankfurter Pfanne„. Obwohl er heute noch in unglasierter Version angeboten wird, ist die Empfehlung immer, die glasierte Variante zu bevorzugen. Ein glasierter Ziegel hat ganz einfach eine viel längere Lebensdauer als die einfach gebrannten Pfannen oder Biberschwänze. Außerdem sind sie einfacher zu reinigen. Dachziegel wirken wertsteigernd auf Ihr Haus.

Dachsteine bestehen aus Beton. Sie sind den Dachziegeln sehr ähnlich und in den gleichen Formaten verfügbar. Sie sind unwesentlich preiswerter. Außerdem gibt es sie in einer größeren Farbauswahl. Dachsteine sind pflegeleicht und lassen sich in jeder beliebigen Farbe beschichten. Sie überzeugen außerdem durch eine lange Lebensdauer. Dachsteine wirken werterhaltend auf Ihr Haus.

 

Schiefer ist das natürlichste aller Dachmaterialien. Die Schieferschindeln eignen sich besonders für komplexe Dachformen mit geschwungenen Ebenen. Eine Schieferschindel ist an sich zwar nicht sehr teuer. Sie ist aber anspruchsvoll und zeitaufwändig in der Verarbeitung. Das macht das Eindecken eines Schieferdachs stets zu einer sehr teuren Angelegenheit. Schieferschindeln wirken stark wertsteigernd auf Ihr Haus.

 

Kunstschiefer besteht aus mit Glasfaser verstärkten Beton- oder Kunstharz-Platten. Sie sind preiswert und werden in wesentlich größeren Formaten als Schieferschindeln angeboten. Optisch überzeugen sie jedoch nicht jeden. Bei einer alten Eindeckung aus Kunstschiefer sollten Sie sich immer durch einen Dachdecker davon überzeugen, dass es sich dabei nicht um Asbest-Platten handelt. Kunstschiefer wirkt eingeschränkt wertsteigernd auf Ihr Haus.

 

Das Metalldach bzw. Blechdach ist allmählich zu einer echten Alternative im Wohnungsbau geworden. Vor allem deshalb, weil auch ein neues Metalldach standardmäßig mit einer Aufsparrendämmung ausgestattet wird, ist sein größter Nachteil aufgehoben: Unter einem korrekt gedämmten Metalldach ist es heute genau so leise, wie unter einem Ziegeldach. Metalldächer sind zudem sehr haltbar, preiswert und schnell in der Verarbeitung. Ein modernes Metalldach wirkt werterhaltend auf Ihr Haus.

 

Dachpaneele bzw. Sandwich-Platten sind die Erweiterung der Blechdächer. Sie haben die Aufsparrendämmung bereits integriert. Dachpaneele sind preiswert und sehr effizient in der Verlegung. Sie eignen sich aber nur für große Dächer mit einer gleichmäßigen Fläche. Korrekt verlegte Dachpaneele wirken werterhaltend auf Ihr Haus.

 

Die Kunststoff- und Blechpfannen fristen noch ein Schattendasein auf dem deutschen Markt für Bedachungsmaterialien. Sie sind zwar äußerst leicht, robust und langlebig. Dennoch haftet ihnen ein Touch von „Billigmaterial“ an, das ein stolzer Hausbesitzer nicht so gerne auf dem Dach haben möchte. Hinzu kommt, dass sie in der Verarbeitung etwas aufwändiger sind, als eine Dacheindeckung aus Ziegeln oder Dachsteinen: Die leichten Materialien brauchen zusätzliche Sturmanker, um nicht beim nächsten Windstoß vom Dach zu fliegen. Bei einem Kunststoffdach riskieren Sie eine leichte Wertminderung an Ihrem Haus.

 

Leider sind Sie in der Wahl Ihrer Bedachungsmaterialien nicht völlig frei. Dachform, Struktur und Farbe gibt Ihnen teilweise das Bauamt vor. Die örtlichen Bauvorschriften geben Ihnen unter Umständen nur eine geringe Auswahl an möglichen Varianten. Sie müssen sich an diesen orientieren, sonst drohen Zwangsmaßnahmen. Diese können vom Bußgeld bis zum erzwungenen Rückbau reichen.

 

Sprechen Sie mit Ihrem Dachdecker und Ihrem Energieberater über die beste Lösung für Ihre Dachsanierung. Sie haben den besten Überblick über alles, was in der Bedachungstechnik neu und innovativ ist. Expertentipps können Sie bei der Dacherneuerung nie genug bekommen. Nutzen Sie jede Informationsquelle, die Sie bekommen können. So kommen Sie zu Ihrem optimalen Dach zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

 

Expertentipps zu den Kosten für eine Dachsanierung

 

Die Erneuerung eines Daches ist ein großes Projekt. Für die komplette Sanierung können Sie mit mehreren zehntausend Euro rechnen. Dies ist insbesondere abhängig vom gewählten Dachmaterial sowie von der Arbeitsleistung des Dachdeckerbetriebs. Es ist die Regel, dass der Dachdecker oder Zimmerer die Kosten für eine Dachsanierung in einem Festpreis anbietet, nachdem er sich von den Gegebenheiten vor Ort ein Bild gemacht und mit Ihnen die Dachmaterialien geklärt hat. Sie müssen sich also keine Gedanken machen, wenn die Dauer der Dachsanierung die durchschnittlichen 10 – 14 Tage, eventuell etwas mehr, überschreitet. Die Kosten für eine Dachsanierung ändern sich dann nicht mehr. Dies gilt aber nur unter optimalen Voraussetzungen. Wenn bei der Dachsanierung weitere Schäden entdeckt werden, können die Kosten für eine Dachsanierung noch einmal etwas steigen. Dies wird ihr Dachdecker aber immer genau mit Ihnen abstimmen. Planen Sie aber deshalb immer Puffer bei der Zeit und im Budget mit ein. 

 

Zu den von Ihnen durchführbaren Maßnahmen für eine erfolgreiche Dachsanierung gehört auch die professionelle Abnahme. Besprechen Sie die durchgeführten Maßnahmen, eingesetzten Produkte und die weitere Planung – wie beispielsweise die Vereinbarung einer regelmäßigen Wartung des Daches – mit ihrem Dachdecker. Lassen Sie sich genau erklären, was umgesetzt wurde und was es nun zu beachten gibt. 

 

Expertentipp zur Dachdeckersuche mit MeinDach

 

Gleichgültig, wie Sie Ihr Dach neu eindecken möchten, beauftragen Sie stets einen Meisterbetrieb mit dieser Aufgabe. MeinDach hilft Ihnen dabei, den besten Dachdeckerbetrieb in Ihrer Nähe zu finden und die Kosten für eine Dachsanierung zu ermitteln. Wir vermitteln Ihnen Spezialisten, die jedes Problem auf Ihrem Dach mit gleich bleibender Qualität und Effizienz lösen können. So kommen wird ihr neues Dach 2020 bald Realität und Sie erhalten darauf die volle Gewährleistung von vier Jahren.

 

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MeinDach Partner-Dachdecker arbeiten an einem neuen Dach

Steht die Dachsanierung bei Ihnen noch an? Mit MeinDach finden Sie ganz einfach und ohne mühsames Suchen den passenden Dachdecker oder Zimmerer aus Ihrer Region. Geben Sie einfach die Eckdaten Ihres Dachprojektes in den Dachplaner ein. Wir finden anschließend den passenden Dachdecker oder Zimmerer, der genau zu Ihrem Projekt passt.