Das Dach nimmt mit rund 15% der Gesamtkosten beim Neubau eine zentrale Stellung ein. Umso wichtiger ist für Bauherren im Vorfeld die genaue Planung des Daches. Dabei geht es um Themen wie Dämmung, Dacheindeckung und Dachabdichtung, die Verwendung einer Solar- oder Photovoltaikanlage, den Einbau von Dachfenstern und Dachaussteigen und die Dachbegrünung.

Während MeinDach für Sie den passenden Meisterbetrieb aus Ihrer Region findet, lesen Sie hier, was es alles zu beachten gibt beim Neubau eines Flachdaches. Damit Sie auch alle wichtigen Punkte berücksichtigen, finden Sie am Ende dieses Artikels eine Checkliste zum Abhaken.

Während des gesamten Dachprojektes steht Ihnen Ihr persönlicher MeinDach-Ansprechpartner bei Fragen zur Seite.

 

Ihre Vorteile mit MeinDach

Ein Dachbau mit MeinDach hält viele Vorteile bereit. Hier ein Überblick:

  • Kompetente Meisterbetriebe vor Ort
  • Persönlicher Projekt-Ansprechpartner
  • Unterstützung beim Thema Finanzierung und Förderung
  • Komplettlösungen von A-Z (u. a. Solar, PV-Speicher, SmartHome)
  • Online-Dokumentation der Projektstufen

     

Nutzen Sie unsere Checkliste zum Abhaken für Ihren Überblick »

 

Die Kosten für den Neubau eines Flachdaches

 

Der Preis für einen Dachneubau hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind neben der Größe des Daches und den Gegebenheiten vor Ort, die Auswahl sowie Qualität der Produkte. Die Kosten für die einzelnen Komponenten variieren stark.

Ein transparentes Angebot erhalten Sie von den MeinDach-Partnerbetrieben. Außerdem bekommen Sie mit MeinDach einen persönlichen Ansprechpartner, der mit Ihnen alle Details klärt und Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Dach unterstützt.

Neubau Flachdach

 

Förderung für Ihren Dachneubau

 

Bei der Planung des Daches entscheidet sich, ob Sie für Ihr Bauprojekt Förderungen erhalten: Der Gesetzgeber fördert Bauherren, deren zukünftiges Eigenheim sich durch eine hohe Energieeffizient auszeichnet und somit die Umwelt schont.

Eine individuelle Beratung zum Thema Förderung und Finanzierung erhalten Sie durch Ihren MeinDach-Ansprechpartner.

 

Neubau Flachdach: Die Komponenten

 

Beim Neubau eines Daches stehen Bauherren vor vielen Entscheidungen. Für den Dachhandwerker sind folgende Punkte wichtig zu wissen:

  • Welche Dämmung?
  • Welches Material für die Dacheindeckung – Bitumen oder Kunststoff?
  • Dachfenster oder ein Ausstieg geplant?
  • Was für eine Dachentwässerung?
  • Installation einer Photovoltaik- oder Solaranlage?
  • Dachbegrünung gewünscht?

Dachdämmung: entscheidend für die Energieeffizienz

 

Beim Neubau eines Flachdaches können Sie frei wählen, wie die Dämmung genau erfolgen soll.

Zur Auswahl stehen Ihnen drei Varianten:

  • Die belüftete Dämmung mit einem Kaltdach.
  • Bei der Dämmung eines Falchdaches wird häufig Zellulose verwendet, welche entweder von außen oder von innen in die Zwischenräume geblasen wird. Die Verwendung von Zellulose als Dämmmaterial ist verhältnismäßig kostengünstig, spart Zeit und ist wenig arbeitsintensiv. Als Alternative bieten sich Matten aus Mineralwolle an, welche in den Zwischenräume verlegt werden. Diese bestehen oft aus Glas- oder Steinwolle.
  • Die nicht belüftete Dämmung mit einem Warmdach.
  • Im Gegensatz zur Dämmung bei einem Kaltdach ist die eines Warmdaches deutlich aufwändiger. Hierfür werden oft Dämmplatten aus Kunststoffen wie Polystyrol, XPS, Schaumglas oder Polystyrol PS verlegt.
  • Dämmung per Umkehrdach.
  • Wasserabweisende Dämmstoffe wie z. B. druckfeste Dämmplatten aus XPS oder PUR sind für die Dämmung eines Umkehrdachs notwendig. Bei einem Umkehrdach liegt die Dämmschicht nämlich im „nassen Bereich“ und ist so anfälliger für Schäden. Bei Regen fließt Wasser unter die Wärmedämmung, das zu Wärmeverlusten führt.

Lassen Sie sich von einem Meisterbetrieb beraten, welche Form der Dämmung für Ihr Flachdach richtig ist. Dachaufbau und Dämmung müssen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen, dann haben Sie auch die Möglichkeit Fördermittel zu beantragen. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeberbeitrag Flachdach dämmen: darauf kommt es an.


Dachabdichtung: Bitumen oder Kunststoff

 

Es gibt kaum generelle Vor- und Nachteile, abhängig vom Einsatzzweck finden folgende Abdichtungsarten Anwendung:

  • Bitumen-Dacheindeckung – der Klassiker
  • Das leichte und elastische Material ist einfach zu verlegen.
  • Kunststoffbahnen – die Alternative zu Bitumen
  • Meist nur einlagig aufgebracht bietet die Abdichtung eine gute Schutzfunktion gegenüber UV-Licht, Hitze und Kälte.


Dachentwässerung: außen- oder innenliegende Konstruktion

Bei Flachdächern liegt die Dachentwässerung meist innerhalb der Dachkonstruktion. Aber auch eine außenliegende Entwässerung ist möglich.

Da Dachrinnen und die dazugehörigen Elemente aus aus verschiedenen Materialien angeboten werden, sollten Sie von einem Meisterbetrieb beraten lassen, welche Form der Dachentwässerung und welche Materialien für Sie in Frage kommen. Natürlich kommt es auch auf Ihren individuellen Geschmack an.

Einen Überblick über die Materialien finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag Alles zu Dachentwässerung: Arten, Aufbau & Materialien

 

Solaranlagen: Steigerung der Energieeffizienz

 

Wenn Sie sich Gedanken über eine Solaranlage auf Ihrem Flachdach machen, müssen Sie zunächst festlegen, welche Art der Energie Sie erzeugen wollen. Mit einer Solarthermieanlagen können Sie Wärme für Heizung und Warmwasser erzeugen. Mit einer Photovoltaikanlage produzieren Sie Ihren eigenen Strom.

Die Kosten für eine Solaranlage variieren stark. So kann eine Solarthermieanlage ohne Heizungsunterstützung für ein Einfamilienhaus im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich kosten, während sich die Kosten einer Anlage mit Heizungsunterstützung im hohen vierstelligen bis mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus schlägt mindestens im mittleren vierstelligen Bereich zu Buche.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Ratgeberartikel Solaranlage auf dem Flachdach: Das müssen Sie wissen!


Dachbegrünung: von Anfang an mit einplanen

 

Wenn Sie eine Dachbegrünung wünschen, sollte diese vor Beginn der Bauarbeiten genau geplant werden. Eine nachträgliche Umrüstung des Daches ist nicht einfach. Das liegt vor allem daran, dass bei einer Dachbegrünung ein besonders stabiler Grundbau vorhanden sein muss.

Bei der Begrünung von Flachdächern finden hier oft spezielle Abdichtungssysteme Anwendung. Diese bestehen aus unterschiedlichen Schutzschichten wie Folien und Flies sowie einer Entwässerungs-Festkörperdränage.

Ein Fehler, der häufig vorkommt, ist, dass Hausdächer im Rahmen von Do-it-Yourself-Begrünungsprojekten nicht ausreichend auf ihre Wasserdichte und Funktionalität des Entwässerungssystems geprüft werden. So kann es bei Regen passieren, dass sich in einigen Bereichen größere Mengen Staunässe ansammeln.

Besprechen Sie eine Begrünung Ihres Daches schon bei Beginn der Planung mit Ihrem Dachdecker oder Zimmerer.


Checkliste: Das müssen Sie beim Bau eines Flachdaches beachten

 

Für einen reibungslosen Ablauf Ihres Dachprojekts steht Ihnen Ihr persönlicher MeinDach-Ansprechpartner die gesamte Projektphase zur Seite.

Nutzen Sie unsere Checkliste zum Abhaken für Ihren Überblick.