Eine Flachdachsanierung bringt spezielle Herausforderungen mit sich. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie beachten sollten, wenn eine Flachdachsanierung an Ihrem Gebäude oder Wohnhaus bevorsteht.
 

Flachdach abdichten oder sanieren?


Treten an einem Flachdach undichte Stellen oder Mängel auf, gibt es keine Musterlösung, denn jeder Einzelfall erfordert individuelle Maßnahmen. Beim Flachdach lohnt sich oftmals der Schritt zur kompletten Flachdachsanierung, anstatt kleinflächig auszubessern. Denn dringt zum Beispiel an einer Stelle Feuchtigkeit ein, so ist es in vielen Fällen wahrscheinlich, dass das Problem auch an anderer Stelle auftritt. Mit MeinDach finden Sie einen qualifizierten Meisterbetrieb, der feststellt, ob eine Teilsanierung ausreicht, oder ein kompletter Rückbau des alten Daches notwendig ist.

 

Was kostet eine Flachdachsanierung?

Die Kosten für eine Flachdachsanierung sind abhängig von den Kosten für die verwendeten Materialien – z.B. für die Dämmung und Abdichtung – sowie von den Personalkosten, die für die Ausführung der Arbeiten entstehen. Eine qualifizierte Abschätzung der Kosten ist nur im Rahmen eines individuellen Angebots möglich. Ihr ausgewählter MeinDach-Partnerbetrieb vereinbart mit Ihnen einen Termin für eine Besichtigung vor Ort. Er begutachtet das Dach, nimmt Maß und erstellt auf dieser Grundlage einen ausführlichen und individuellen Kostenvoranschlag für Ihre Flachdachsanierung.

 

Förderung und Finanzierung Ihrer Flachdachsanierung

 

Indem Sie Ihr Flachdach sanieren, verbessern Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses und schonen damit die Umwelt. Aus diesem Grund fördert der Gesetzgeber die Sanierungsmaßnahmen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell:

Den KfW-Kredit 151/152 können Sie für sämtliche Maßnahmen der Dachsanierung beantragen, welche den Standard des KfW-Effizienzhauses erfüllen. Der KfW-Zuschuss 430 kann flexibel mit anderen Fördermitteln kombiniert werden.

Hinzu kommt, dass die KfW Finanzierungen mit einem effektiven Jahreszins von derzeit 0,75% für Einzelarbeiten anbietet. Darunter fallen:

  • Wärmedämmung (Dach, Wände, Geschoss- und Kellerdecken)
  • Optimierung der Heizungsanlage
  • Austausch von Dachfenstern
  • Einbau von Lüftungsanlagen

Zusätzliche Fördergelder erhalten Sie, wenn Sie im Rahmen der Flachdachsanierung eine Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage auf Ihrem Dach installieren. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert solche Maßnahmen mit attraktiven Zuschüssen.

 

So erhalten Sie den optimalen Kredit für Ihre Dachsanierung

 

Mit dem passenden Kredit setzen Sie Ihre geplante Flachdachsanierung in die Tat um. Damit Sie diesen erhalten, arbeiten wir eng mit kompetenten Partnern zusammen, die dabei helfen, die richtige Empfehlung für Ihre Finanzierung zu treffen. Sie beantworten unter anderem Ihre Fragen zu den Bedingungen und Antragsfristen und informieren darüber, welche aktuellen Änderungen es zu beachten gibt. Unsere ausgewählten Finanzierungspartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung und Ihr persönlicher MeinDach-Ansprechpartner steht Ihnen außerdem zusätzlich zur Seite.

Mehr Informationen zum Thema Finanzierung und Förderung finden Sie bei uns auf folgenden Seiten: Finanzierung und Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie Geld.

 

Die Auswahl der Komponenten für Ihre Flachdachsanierung

 

Eindeckung, Dämmung, Dachzubehör – die Auswahl der richtigen Komponenten trägt wesentlich zum Erfolg Ihrer Flachdachsanierung bei. Die MeinDach-Partnerbetriebe lassen Sie bei der Auswahl aus der umfangreichen Produktpalette nicht allein.

Dank jahrelanger Erfahrung und Expertise wissen sie, welche Dämmung für die Sanierung Ihres Flachdachs am besten geeignet ist, worauf bei der Eindeckung geachtet werden muss und wie Sie Ihr Dachgeschoss mit Flachdachfenstern, Begrünung und Solarthermieanlagen aufwerten können. 

 

Flachdach sanieren: auf die richtige Dämmung kommt es an

 

Eine leistungsfähige Dämmung zählt zu den wichtigsten Entscheidungen, die Sie treffen, wenn Sie Ihr Flachdach sanieren. Hierbei ist es wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren, damit später keine Mehrkosten entstehen, sollte die Dämmung beispielsweise wegen einer verschärften Gesetzgebung ergänzt werden müssen. Bei der Dämmung eines Flachdaches stehen verschiedene Varianten zur Auswahl, die sich unter anderem durch Materialkosten, Temperaturbeständigkeit und Langlebigkeit unterscheiden.

 

 

Kaltdach: das belüftete Flachdach

Das belüftete Flachdach wurde früher auch als Kaltdach bezeichnet. Dieses Zweischalendach verfügt über eine Lüftungsebene oberhalb der Dämmschicht. Bei einem Kaltdach ist die fachgerechte Ausführung der Belüftung von besonderer Bedeutung. Wenn diese gut funktioniert, kann das belüftete Flachdach die Wärme der Sonneneinstrahlung im Sommer gut abführen und für ein angenehmes Klima sorgen. Bei der späteren Nutzung des belüfteten Flachdachs muss seine geringere Traglast beachtet werden.

 

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Warmdach: das nicht belüftete Flachdach

Heute werden die meisten Flachdächer als belüftetes Flachdach gebaut. Im Gegensatz zum Kaltdach hat dieses einschalige Flachdach keinen Luftzwischenraum zwischen Dämmschicht und Abdichtung. Hier verhindert eine Dampfsperre das Eindringen von Feuchtigkeit. Unter Voraussetzung der entsprechenden Statik ist das Warmdach besonders belastbar und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise für Dachbegrünungen oder als begehbare Dachfläche.

 

Umkehrdach: eine Sonderform des nicht belüfteten Flachdachs

Beim Umkehrdach ist die Reihenfolge der Dachschichten, wie der Name bereits vermuten lässt, umgekehrt: hier werden Dampfsperre und Abdichtung in einer Lage zusammengefasst, die im Gegensatz zum Warmdach unterhalb der Wärmedämmung liegt. Darüber befinden sich ein Filtervlies und eine Auflast (z.B. Kies oder ein Plattenbelag), welche die Abdichtung gegen mechanische Beschädigungen und UV-Strahlen schützen und so ihre Lebensdauer erhöhen.

Sie möchten wissen, welche Art der Dämmung für Ihr Flachdach die richtige ist? Lassen Sie sich von einem qualifizierten MeinDach-Partnerbetrieb beraten. Wenn Dachaufbau und Dämmung der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen, haben Sie die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!

Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber: Flachdach dämmen: darauf kommt es an

 

Flachdach abdichten mit Bitumen oder Kunststoff?

Die Abdichtung des Flachdaches ist von besonderer Wichtigkeit, denn sie schützt Ihr Dach vor Niederschlagswasser und eindringender Feuchtigkeit. Je nachdem wie Sie Ihr Flachdach nutzen möchten, z.B. bei Begrünung, sind die Anforderungen an die Abdichtung verschieden. Sie können, abhängig vom Einsatzzweck, mit folgenden Materialien Ihr Flachdach abdichten:

 

Flachdach abdichten mit Bitumen – der Klassiker

Die leichten und elastischen Bitumenbahnen sind einfach zu verlegen und können heiß sowie kalt verklebt werden. Bitumen bleibt auch bei sehr niedrigen Temperaturen flexibel und zeichnet sich durch eine hohe Alterungsbeständigkeit aus. Neben der Verklebung von Bitumenbahnen gibt es auch die Möglichkeit der Dachabdichtung mit Flüssigbitumen, die vor allem den Vorteil hat, dass dabei keine Nähte entstehen, durch die Feuchtigkeit eindringen könnte.

 

Flachdach abdichten mit Kunststoff  – die wirtschaftliche Alternative

Meist nur einlagig aufgebracht bietet die Abdichtung mit Kunststoffbahnen oder Elastomerbahnen eine wirtschaftliche Alternative zu Bitumen. Das spart nicht nur Material und Arbeitszeit, sondern führt auch zu einer geringeren Gewichtsbelastung auf dem Dach. In der Flachdachsanierung werden häufig Flüssigkunststoffe eingesetzt, die nahtlos aufgebracht werden, hochelastisch sind und sich für verschiedenste Untergründe eignen.

 

 

Entwässerung: beim Flachdach besonders wichtig

 

Da bei einem Flachdach das Regenwasser nicht automatisch über die Dachneigung ablaufen kann, ist eine Entwässerung notwendig, die das Wasser nach Regen und Frost sicher vom Dach ableitet. Wenn Sie Ihr Flachdach sanieren, bietet sich eine ideale Gelegenheit, ein gut durchdachtes und funktionstüchtiges Entwässerungssystem mit einzuplanen, bei dem das Dach an mehreren Stellen entwässert wird. Hierfür stehen zwei Systeme zur Auswahl:

Die Freispiegelentwässerung:

Wohnhäuser mit Flachdächern werden meist mit einer Freispiegelentwässerung ausgestattet, die das Regenwasser durch mehrere Falleitungen in eine mit Gefälle verlegte Grundleitung ableitet.

Die Druckströmungsentwässerung:

In der Leitung der Druckströmungsentwässerung wird ein Unterdruck erzeugt, der das Wasser mit einer schnellen Fließgeschwindigkeit von der Dachfläche abzieht. Bei diesem Entwässerungssystem müssen die Rohre nicht mit einem Gefälle ausgestattet sein.

 

Flachdachentwässerung innenliegend oder außenliegend?

 

Bei Flachdächern nutzt man in der Regel ein innenliegendes System ohne von außen sichtbare Rohre für die Entwässerung. Jede Teilfläche eines Daches wird an einem Tiefpunkt durch einen Ablauf oder Gully entwässert. Ein zusätzlicher Notablauf stellt sicher, dass auch große Wassermassen beispielsweise bei Starkregen bewältigt werden können.

Die außenliegende Flachdachentwässerung wird meist als Notentwässerung eingesetzt und findet als Hauptentwässerung nur in Ausnahmefällen Verwendung.

Lassen Sie sich von einem Meisterbetrieb beraten, welche Art der Dachentwässerung für Sie in Frage kommt. Einen Überblick über die Materialien finden Sie in unserem Ratgeberbeitrag Alles zu Dachentwässerung: Arten, Aufbau & Materialien.


Steigern Sie die Energieeffizienz mit einer Solaranlage auf dem Flachdach

 

Die Installation einer Solaranlage im Zuge der Flachdachsanierung ist eine hervorragende Möglichkeit, die Energieeffizienz Ihres Hauses zu erhöhen. Mit einer Photovoltaikanlage produzieren Sie Ihren eigenen Strom und mit einer Solarthermieanlage können Sie Wärme für Heizung und Warmwasser erzeugen.

Die Kosten für eine Solaranlage variieren stark. So kann eine Solarthermieanlage ohne

Heizungsunterstützung für ein Einfamilienhaus im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich kosten, während sich die Kosten einer Anlage mit Heizungsunterstützung im hohen vierstelligen bis mittleren fünfstelligen Bereich bewegen. Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus schlägt mindestens im mittleren vierstelligen Bereich zu Buche.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Ratgeberartikel Solaranlage auf dem Flachdach: Das müssen Sie wissen!

 

Eine Flachdachsanierung mit MeinDach hat viele Vorteile:

 

  • Kompetente Meisterbetriebe vor Ort
  • Persönlicher Ansprechpartner in allen Phasen der Dachsanierung
  • Unterstützung beim Thema Finanzierung und Förderung
  • Komplettlösungen von A-Z (u. a. Solar, PV-Speicher, SmartHome)
  • Online-Dokumentation aller Projektstufen

Für einen reibungslosen Ablauf Ihrer Flachdachsanierung steht Ihnen Ihr persönlicher MeinDach-Ansprechpartner in allen Phasen zur Seite. Nutzen Sie unsere Checkliste, damit Sie stets den Überblick über die wichtigsten Punkte behalten.


Fazit

 

Das Flachdach hat seinen schlechten Ruf aus der Vergangenheit längst hinter sich gelassen. Heute erfüllen Flachdächer mit moderner Optik höchste Anforderungen hinsichtlich der Dachabdichtung, Dämmung und Entwässerung und bieten Ihrem Zuhause für viele Jahre besten Schutz.

Die von MeinDach ausgewählten Meisterbetriebe sind erfahrene Experten für Flachdächer und haben bundesweit bereits hunderte Flachdachsanierungen erfolgreich durchgeführt.